Chronik unseres Kreisverbandes

Kaninchenzucht in Lippe:
Ihre Anfänge nahm die organisierte Kaninchenzucht im damaligen Fürstentum Lippe 1903 in
Detmold. Dort gründete sich 1903 der erste lippische Kaninchenzuchtverein. Mit dieser
Gründung hatte die Kaninchenzucht auch das Fürstentum Lippe erreicht, nach den ersten
Anfängen 1880 im Königreich Sachsen. Ausgangspunkt war, im Deutschen Reich eine
Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung zu erreichen. Hinzu kam der interessante
Effekt, Tiere auf den Wert bestimmter äußerer Merkmale wie Größe, Körperform, Fell, Farbe,
Zeichnung und ähnliche Dinge beurteilen zu lassen und neue Rassen und Farbenschläge
herauszuzüchten.


Auch im Fürstentum Lippe war die soziale Struktur der lippischen Bevölkerung derart, dass sie
ein geringes Einkommen hatte mit vielem Klein- und Kleinstbesitz. Da bot sich die
Kaninchenzucht geradezu an.
Leider liegen dem Kreisverband bis 1968 keinerlei eigene Protokollbücher vor, so dass die
Aufzeichnungen bis dahin den Protokollbüchern der Vereine Detmold, Brake, Lage,
Hölserheide, Horn und Lemgo entnommen worden sind. Sie vermitteln uns aber einen guten
Eindruck über die Kaninchenzucht bis 1968. Den Vereinen an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön dafür, dass sie mir ihre Protokollbücher zur Auswertung zur Verfügung gestellt
haben.
Innere Verhältnisse in Lippe bis 1914
1903 ist das Fürstentum Lippe deutscher Bundesstaat und steht seit 1895 unter
der Regentschaft von Ernst, Graf zur Lippe-Biesterfeld (oo seit 1869 mit Karoline,
Gräfin von Wartensleben). Der amtierende Fürst Alexander wurde schon vor Antritt
seiner Regentschaft wegen Geisteskrankheit entmündigt und lebt in einer Heilanstalt
außerhalb des Landes Lippe. Als Ernst, Graf zur Lippe-Biesterfeld 1904 und Fürst
Alexander 1905 sterben, regelt der älteste Sohn von Graf Ernst, Graf Leopold die
Erbangelegenheit durch ein Reichs-Schiedsgericht, welches am 25. Oktober 1905
die Erbfolge zugunsten von Leopold festlegt. Als Fürst Leopold IV. (oo seit 1901 mit
Bertha, Prinzessin von Hessen-Philippsthal-Barchfeld) regiert er bis November 1919
Die Exekutive in Lippe bestand aus einer integren Beamtenschaft, die auf Wahrung
fürstlicher Rechte bedacht war. In der Bevölkerung hieß es: „Gehe nie zu deinem
Fürst, wenn du nicht gerufen würst“. Dem steht im lippischen Landtag eine
starke Opposition gegenüber, die vom Liberalismus getragen wird und dem linken
Flügel angehört. Kern dieses Liberalismus waren die Wanderarbeiter, Handwerker,
Lehrer, Gewerbetreibende, mittlere und untere Beamte, lippische Kleinbesitzer.
Diese politische Schichtung hat ihre wesentliche Ursache in der wirtschaftlichen
Entwicklung des Landes. Im Gegensatz zum Reichsdurchschnitt hatte Lippe 1907
mit 6227 Industriearbeitern erst die Hälfte (4 %) des Reichsdurchschnitts (8,5 %)
an der gesamten Einwohnerzahl erreicht. Zahlenmäßig überwiegen Klein- und
Kleinstbesitz, die ohne Nebenerwerb zur selbständigen Existenz nicht mehr
ausreichten.
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Die lippischen Kaninchenzüchter der ersten Stunde
Die Jahre 1903 – 1913
Die Kaninchenzüchter der ersten Stunde kamen aus Detmold, aus der liberal geprägten Schicht
des Fürstentums Lippe. Sie waren Handwerksmeister, Lehrer, Gewerbetreibende, mittlere und
untere Beamte, auch Offiziere. Im Protokollbuch des Detmolder Vereins finden wir Berufe wie
Baumeister, Gärtner, Bezirksfeldwebel. Leider beginnen die Protokollaufzeichnungen erst 1907,
so dass die Namen der Gründungsmitglieder unbekannt sind. Die meisten, die in den folgenden
Jahren namentlich erwähnt werden, haben wahrscheinlich zu den Gründungsmitgliedern gehört.
Es ist aufgrund späterer Aufzeichnungen in den Detmolder Protokollbücher sicher davon
auszugehen, dass die Detmolder sich dem Bund Deutscher Kaninchenzüchter anschließen, der
1893 in Leipzig gegründet wurde.
In den Jahren 1908 bis 1914 sind den Protokollbüchern des Detmolder Vereins ausführliche
Berichte der lokalen Presse und der Kaninchenzeitung über ihre Aktivitäten liegen beigefügt.
Gerade der Draht der Detmolder zu den lippischen Zeitungen – auch liberal geprägt – war bis
1914 ausgesprochen gut. Es gelang den Kaninchenzüchtern der ersten Stunde, oft in den
Zeitungen präsent zu sein. Von vielen Versammlungen wird in der Zeitung ausführlich berichtet
und Hinweise auf die gezüchteten Rassen gegeben. Diesen Kaninchenzüchtern war es wichtig,
der Bevölkerung klar zu machen, dass ihnen nicht nur die Zucht und die Bewertung am Herzen
lagen. Gerade die Vorzüge des Kaninchenfleisches werden immer wieder in der Zeitung
hervorgehoben. In einem Artikel von 1907heißt es abschließend: Kaninchenfleisch ist eine noch
viel zu wenig gewürdigte Delikatesse sowohl als Braten wie als Ragout. In einem anderen
Artikel 1910 heißt es: „Kaninchenfleisch muss Volksnahrung werden“.
Das Vereinsleben von 1903 – 1914
Vom Vereinsleben von 1903 bis 1911 können wir nur vom Detmolder Kaninchenzuchtverein als
einzigen lippischen Verein berichten. Protokollbücher existieren erst ab 1907. Wichtig war den
Kaninchenzüchtern der ersten Stunde neben den züchterischen Aspekten die Verwertung von
Fleisch und Fell. Hilfe in Zuchtangelegenheiten erhielten sie vom Bezirksverband und durch die
Kaninchenzeitung, die bereits 1907 von einigen Herren gehalten wurde. Hilfestellung für die
Fellverwertung holten sie sich bei einem Kürschner aus Bielefeld (Wust), ihm wird Dank durch
ein Schreiben ausgesprochen. Herr Hahne berichtet in einer Monatsversammlung ausführlich
über Fellverarbeitung zu Pelz und Leder und zeigte einige hochfein gegerbte Felle zu Leder, die
von Herrn Max Reinelt in Vin-Heinsberg gegerbt wurden.
Die intensive Werbung durch Werbung in der lokalen Presse und durch ausgerichtete
Ausstellungen trägt 1908 die ersten Früchte: Der Detmolder Kaninchenzuchtverein hat bereits 34
Mitglieder.
Aus diesem Jahr haben wir die ersten Vorstandsaufzeichnungen aus dem Detmolder Verein:
Die Vorstandswahl am 8.3.1908 bei Pieper bringt folgendes Ergebnis:
I. Vorsitzender: Bringsken
II. Vorsitzender: Dannhäuser
Schriftführer: Hasselmann
Kassierer Jackel
2.Schriftführer: Wüstenfeld
Im Jahr 1908 finden sich die ersten züchterischen Hinweise:
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Im Protokollbuch wird eindringlich darauf hingewiesen, dass den Kaninchen Wasser zu reichen
ist – sie dürfen keinen Durst leiden. Das Fressen der Jungen seitens der Häsinnen soll vermieden
werden, wenn mindestens 8 Tage vor dem Werfen nasses Futter gereicht wird. Auch Milch wird
gereicht, ebenso Wasser.
Außerdem soll jetzt eine Stallschaukommission ihre Funktion ausüben.
Dem Gärtner Wortmann werden Silberkaninchen gestohlen, Herrn Dannhäuser verschiedene
Preistiere und auch Herrn Wüstenfeld zwei 16pfündige Belgier Riesen, was der Zeitung
vermeldet wird.
Es ist davon auszugehen, dass von dem Überschuss der jährlich durchgeführten Schauen
regelmäßig Kaninchen als Vereinskaninchen angekauft werden, so jetzt ein Belgischer Riese.
Ende des Jahres kauft sich Dannhäuser eine neue Rasse: Meißner Widder, herausgezüchtet von
Herrn Rack Meissen.
Auch die Anschaffung einer Vereinsbibliothek wurde 1910 beschlossen, in der sich Mitglieder
die beiden Fachzeitungen „Der Kaninchenzüchter“ und „Der Kaninchenfreund“ ausleihen
können.
Im Jahre 1911 wird im Detmolder KZV festgelegt, dass die Jahresbeiträge jetzt bis zum 1.4. im
voraus einzuziehen sind. Es gibt für jedes Mitglied auch eine Verbandskarte.
In diesem Jahr gründen sie auch zuerst den KZV Brake und Ende des Jahres den KZV Lage.
Obwohl sie dadurch Züchter an die neuen Vereine abgeben, haben sie Anfang 1913 noch 30
Mitglieder. Auch einen Spezial-Klub, den sie „Germania-Silber-Klub“ nennen, gründen sie


  1. Im September 1913 beschäftigen sich die Detmolder Züchter intensiv mit dem Thema: „Anlage
    einer Kaninchen-Farm in Detmold. Vorausgegangen war ein Gespräch des Vereinsvorsitzenden
    Sandermeier mit dem Oberbürgermeister der Stadt Detmold. Zur Verbesserung der
    Ernährungslage hatten mehrere Städte wie Rhöneberg, Mainz, Wiesbaden, Nürnberg, Iserlohn,
    Bochum Schöneberg den örtlichen Kaninchenzuchtvereinen Land zu einem billigen Pachtpreis
    zur Verfügung gestellt und verlangen als Gegenleistung von den Vereinen eine bestimmte
    Anzahl Schlachtkaninchen. Die Detmolder haben sich kundig gemacht und erfahren Einzelheiten
    von dem Vertrag, den die Stadt Mainz mit dem dortigen Kaninchenzuchtverein geschlossen hat.
    In diesem Vertrag verpflichtet sich der Verein, auf dem Pachtgelände Stallungen zu errichten
    und wenigstens 60 Zuchthäsinnen und 10 Rammler zu halten. Die hierdurch gezüchteten
    Kaninchen muss der Verein innerhalb des Stadtgebietes zum Verkauf bringen. Die Schlachtware
    darf nur zum Preis von 40 Pfennig das Pfund auf den Markt gebracht werden. Zum Bau der
    Stallungen gibt es von der Stadt einen Zuschuss.
    Der Schriftführer Stein legte in der Versammlung zum Verkaufspreis eine interessante
    Berechnung vor:
    „In den Kleinzuchten sind als Mindestauslagen zu berechnen im Winter pro Tiere und Tag 3
    Pfg., im Sommer 1 Pfg. Nehmen wir als Durchschnitt für das ganze Jahr den Betrag von 2 Pfg.,
    so kostet ein 5 Monate altes Tier (den ersten Monat nicht mitgerechnet), 2,40 Mk. Bei einem
    Lebendgewicht von 8 Pfund ergibt sich ein Schlachtgewicht von 5 Pfund. Das Tier kostet mithin
    bloß an Futter 2,40 Mk. und der Züchter müsste es für 2 Mk. verkaufen.“
    Das Interesse an der Kaninchenzucht sei in Mainz bei der Eröffnung riesig gewesen, haben doch
    ca. 1000 Personen diese Kaninchenfarm besucht.
    Nach diesen Ausführungen beschließt Detmold, vorläufig noch eine abwartende Stellung
    einzunehmen, erklärt sich aber der Stadt Detmold gegenüber zu weiteren Auskünften und
    Verhandlungen bereit.
    Es ist dem Protokollbuch nicht zu entnehmen, dass der Detmolder Verein die Angelegenheit
    weiter verfolgt hat. In späteren Jahren heißt es aber, dass die Stadt Detmold die Kaninchenzucht
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    verkaufen will. Sie fragt bei den Detmoldern an, ob diese Interesse an den Stallungen haben,
    aber ein Resultat ist dem Protokollbuch nicht zu entnehmen.
    Das Schauwesen der lippischen Vereine von 1903 – 1914
    Schnell erkannten die Detmolder Kaninchenzüchter, dass die Durchführung einer Schau die
    beste Werbung für ihre Sache ist. Daher ist dieser Abschnitt dem Schauwesen, wie es in den
    Jahren 1903 bis 1914 üblich war, gewidmet. Erstaunlich, was unsere Gründungsväter damals
    alles leisteten. Da wurde nicht einfach nur eine Ausstellung durchgeführt, nein ohne ein
    Kommers – heute würden wir Festivität oder Ball sagen– am Samstag, lief keine Ausstellung ab.
    Und am Sonntag ging es weiter mit Kegeln, einem Schießstand und einer Tombola. Oft wurden
    am Montag noch die Schulkinder zum Schaubesuch eingeladen.
    Im Februar 1903 gegründet, führte der Detmolder Kaninchenzuchtverein bereits 1905 die I.
    allgemeine lippische Kaninchenausstellung durch. Die Käfige leihen sie sich von den Detmolder
    Geflügelzüchtern.
    Vom 21./22. September 1907 – so können wir es dem Protokollbuch entnehmen – führen sie die
    III. allgemeine lippische Kaninchenausstellung durch. Gedruckt wurden 100 Plakate, 3000
    Eintrittsbillets a 30 Pfennig. Ausstellen dürfen Mitglieder, die 60 Pfennig zu bezahlen haben.
    Aber auch Nichtmitglieder und Freunde dürfen sich beteiligen, sie zahlen 1,20 Mark. An Preisen
    werden vergeben I., II., III. Preise alles in Gegenständen. Es waren 10 verschiedene Rassen
    vertreten, genannt werden im Protokollbuch Belgische Riesen und französische Lapins.
    Ausgestellt werden ca. 100 Tiere. Die Ausstellung wird mit Konzert und Ball verbunden. Auch
    der Fürst (Fürst Leopold IV.) und Fürstin Bertha, geb. Prinzessin von Hessen-PhilippsthalBarchfeld) besuchen mit Automobile und Hofstaat die Lokale Ausstellung des Detmolder
    Vereins. Die lippischen Zeitungen berichten mehrfach und vielfältig über dieses Ereignis.
    Im Juni/Anfang Juli 1908 findet in Paderborn die große Bezirksausstellung in der Zentralhalle
    statt. Sie war stark beschickt, auch 3 Mitglieder des Detmolder Kaninchenzuchtvereins hatten
    dort Tiere ausgestellt und erhielten zwei Ehrenpreise.
    Nachdem den Detmoldern im Frühjahr 1909 die Bezirksausstellung zugesprochen wurde, gehen
    die Vorbereitungen los. Als Termin wird der 25./26.7.1909 festgelegt. Die Preisrichterfrage muss
    geregelt werden. Die Herren Marpmann und Sporken haben leider abgelehnt, da anderweitig
    bereits zugesagt. Aber Preisrichter Müller, Unna und Sporken, Altstaden o.R. haben zugesagt.
    Mit der Eisenbahndirektion in Hannover wird verhandelt und erreicht, dass die Tiere frachtfrei
    zurück befördert werden. Die Stadt soll eingeladen werden und einen Ehrenpreis stiften, auch der
    Fürst ist eingeladen. Mit den Zeitungen werden Verbindungen geknüpft. Bezüglich der
    Ausstellungskäfige soll mit dem Geflügelverein verhandelt werden. Der Verein stiftet 1 goldene,
    2 silberne und 2 bronzene Medaillen, die Vereine Paderborn, Osnabrück und Bielefeld stiften
    Bezirksehrenpreise. Auch aus den Städten Bielefeld, Paderborn, Osnabrück und Lage werden
    Ehrenpreise zugesagt. Als Ausstellungsleiter wird Herr Bringsken, als Stellvertreter Herr
    Dannhäuser gewählt, Wüstenfeld wird als Kassierer, Jackel als Schriftführer und
    Verkaufskommissar gewählt. In die Annahme- und Versandkommission werden gewählt:
    Zöllner, Hahne, Wüstenfeld. Sie müssen die gemeldeten Tiere vom Bahnhof Detmold abholen
    und nach Schauende wieder zum Bahnhof bringen. Die Herren Engelage und Köster werden als
    Futterkommission gewählt. Eintrittskarten müssen gedruckt werden, die im Vorverkauf zu 30 Pf.
    verkauft werden sollen, Plakate müssen bestellt werden, Futternäpfe gekauft werden,
    Bewertungskarten bestellt werden. Dann laufen die Anmeldungen ein und mit dem Ergebnis:
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    über 100 Nummern sind die Detmolder mehr als zufrieden. Die Werbetrommel wird weiter
    gerührt: So sollen die Schulen angeschrieben werden und die Schüler sollen am Montag die
    Schau besuchen und haben von 2 – 5 Uhr freien Eintritt.
    Und die vielen Vorbereitungen haben sich gelohnt. Alle Vereine der 12 Bezirksstädte waren
    vertreten und sprechen von einer mustergültig abgehaltenen Bezirksausstellung. Zur Eröffnung
    waren seitens der Stadt Detmold die Herren Oberbürgermeister Wittje und Stadtbaumeister
    Schuster erschienen. Ein gelungenes Ereignis und eine große Werbung für die Kaninchenzucht –
    so dass Resümee im Protokollbuch.
    1910 wird in Detmold erstmals wird ein Züchter von außerhalb aufgenommen: August Zöfgen
    aus Brake.
    Im September 1910 findet die 5. lokale Kaninchenausstellung in Detmold statt, Preisrichter:
    Müller, Unna. Auch in diesem Jahr haben Nichtmitglieder die Möglichkeit, ausstellen zu
    können.
    Anfang März 1911 findet in Paderborn eine Rammlerschau statt, Bewertung durch
    Hilfspreisrichter Wüstenfeld (=Mitglied im Detmolder KZV).
    Ein Detmolder Züchter errang mit einem Tier die goldene Medaille der Stadt Chemnitz und auf
    der Internationalen Ausstellung in Chemnitz einen 1. Preis.
    1911 stellen die Detmolder Kaninchenzüchter die ersten Überlegungen zur Gründung eines
    weiteren Kaninchenzuchtvereins in Lemgo stehen an, da ja Mitglied August Zöfgen aus Brake
    kommt. Diese Gründung findet am 4. Mai 1911 statt, an der viele Detmolder Züchter
    teilgenommen haben. Der KZV nennt sich Brake.
    Ende November 1911 beschließen die Detmolder, dass sie nach dem schönen Erfolg in LemgoBrake auch in Lage einen Verein gründen wollen.
    Auch eine „Vereinigung zur Zucht eines großen Silberkaninchens“ wird 1911von Zuchtfreund
    Stein aus Eichholz gegründet. Er zählt zu den Herauszüchtern des Germania-Silberkaninchens
    und war bestrebt, dass diese Rasse Verbreitung im Fürstentum Lippe fand.
    Auch auf der Bezirksschau des Kreisverbandes Minden 1911– so ein Artikel aus „Der
    Kaninchenfreund“ (offensichtlich nennt sich der Bezirksverband jetzt nicht mehr „Bielefeld“
    sondern „Minden“) in Paderborn erhielten die Mitglieder des Detmolder Vereins 2 Ehren-, einen
    1., einen 2. und einen 3. Preis.
    Detmold führt vom 26.-28. August 1911 eine Ausstellung durch, auf der alle Mitglieder ein
    Vereinsabzeichen tragen sollen. Auch Pelzsachen sollen ausgestellt werden und ein Katalog soll
    gedruckt werden. Die neuen Braker Züchter besuchen diese Ausstellung.
    Am 4. August 1912 führt der Lemgo-Braker Verein seine erste lokale Ausstellung im Saale der
    Gastwirtschaft Belle-Alliance in Brake durch mit Gartenkonzert, Preisschießen und Preiskegeln.
    Ausgestellt wurden Deutsche Riesen, weiss und grau, Deutsche Großsilber und Hasen. Die
    Ausstellung brachte einen guten Überschuss. An der Ausstellung des Lemgo-Braker Vereins
    beteiligt sich Detmold mit 40 Nummern. Seine eigene lokale Ausstellung in diesem Jahr 1912
    führt der Detmolder Verein mit Beteiligung der Germania-Silber-Züchter durch. Auch an der
    Bezirksaustellung in Herford beteiligen sich die Detmold und schneiden sehr gut ab.
    Im Juli 1913 findet in Detmold eine Ausstellung statt, Preisrichter Müller, Unna wurde
    verpflichtet. Ausführlich wird die Schau geplant: Kegelbahn, Schiesstand, Käfigtransport und die
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    Nachtwache soll eine finanzielle Entschädigung bekommen. Am Ende ist festzustellen, dass
    Ausstellungsabrechnung wieder einen Überschuss brachte.
    Auch in Brake findet 1913 wieder eine Ausstellung statt.
    Züchterische Kontakte
    Von Beginn der Protokollbuchführung an ist festzustellen, dass die Detmolder Züchter viele
    züchterische Kontakte pflegten. So wird 1907 die Empfehlung ausgesprochen, die am 18.8.1907
    in Paderborn stattfindende Ausstellung zu besuchen.
    Für die Ausstellung in Unna 1908 wird ein Verbandspreis als Ehrenpreis vom Vorsitzenden
    Brinkgsken in Gestalt eines Hirschgeweihs gestiftet.
    Eine Einladung zur Kaninchenausstellung am 29./30.3.1908. nach Odenkirchen lehnt Detmold
    ab, ebenso die Bitte um einen Ehrenpreis. Dagegen besteht ein gutes Verhältnis zum Paderborner
    Kaninchenzuchtverein, die um Käfige für ihre am 26. und 27. Juli stattfindenden Ausstellung
    nachfragen. Aber da Detmold keine eigenen hat, wird an die Geflügelzüchter weiter verwiesen.
    Aber ein Ehrenpreis im Werte von 10 Mark wird bewilligt.
    Auch die Ausstellung nach Osnabrück am 31. Mai und 1. Juni und nach Bielefeld vom 7.-9. Juni
    (Pfingsten) wird empfohlen.
    Um das Interesse an der Kaninchenzucht in Lage zu wecken, werden zu der Ziegenausstellung in
    Lage zwei Preise ( zwei Vereinskaninchen) gestiftet.
    Das Protokollbuch von 1910 gibt weiter ausführlich Auskunft, über die züchterischen Kontakte:
    So kündigt der Herforder Verein seinen Besuch an.
    Der KZV Essen-West lädt zu der am 5. und 6. Juni statt-findenden I. Preußischen LandesVerbands-Ausstellung zum Beschicken, zum Besuch und zur Stiftung eines Ehrenpreises ein.
    Der Bielefelder KZV lädt zu der am 1. und 2. Pfingsttag statt-findenden Ausstellung in der
    Zentralhalle ein.
    Eine weitere Einladung zur Osnabrücker-Kreis-Verbands-Ausstellung (Ausstellungskomitee J.A.
    Wilh. Rosemann, Ausstellungskassierer: A. Krabbe, Worthstr. 33) wird bekannt gegeben und ein
    freiwilliger Beitrag für eine Schau in „München-Gladbach“ wird gesammelt.
    Vielfältige Kontakte zu den anderen KZV im Bezirksverband sind 1911 festzustellen. So treffen
    Einladungen ein von Herford, Bielefeld I und II, Gütersloh, Minden, Petershagen, Osnabrück,
    Isselhorst, Paderborn, Kirchlengern, Lengerich.
    Auch 1912: Wieder erhält der Detmolder Verein viele Einladungen zum Besuch von Schauen:
  2. und 13. Mai Paderborn, Im Mai in Bielefeld, im Oktober in Steinhagen und am 9. und 10.
    November in München-Gladbach.
    Im Oktober 1913 wollen die Detmolder Züchter geschlossen die Ausstellung in MönchenGladbach besuchen. Da die Unkosten zu solchem Unternehmen etwas hoch sind, soll jedem
    Mitglied, das sich an der Fahrt beteiligt, ein Zuschuss von 4 Mk. aus der Vereinskasse bewilligt
    werden. Diese Vergünstigung und die bei der Eisenbahndirektion beantragte
    Fahrpreisermäßigung gestatten es jedem Mitglied, sich an dieser Reise zu beteiligen. Wünschen
    wir, dass die Besucher der M.-Gladbacher Schau mit neuen Anregungen und neuer Lust und
    Liebe zur Sache zurückkehren, was sicher dazu beiträgt, den gesteckten Zielen immer näher zu
    kommen – so der Vereinsvorsitzende Stein. Die Lemgo-Braker Züchter entscheiden sich nach
    längeren Überlegungen nicht für den Besuch in Mönchengladbach, sondern für den Besuch der
    Ausstellung in Herford.
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    Die Organisation im Bezirksverband Bielefeld – später Minden
    Schon kurze Zeit nach ihrer Vereinsgründung 1903 merkten die Detmolder Kaninchenzüchter,
    dass ihre Kaninchenwelt in den Grenzen des Fürstentums Lippe doch recht klein war. Sie
    orientierten sich nach Westfalen und waren 1906 Gründungsmitglieder des Bezirksverbandes
    Bielefeld (13. Bezirk des Verbandes westdeutscher Kaninchenzüchter). Dieser Bezirksverband
    nennt sich später Bezirksverband Minden.
    Die Detmolder besuchten regelmäßig die zweimal jährlich stattfindenden Bezirksversammlungen. Das war in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, da sie allein auf die
    Eisenbahnverbindungen angewiesen waren. So fahren sie am 18.8.1907 mit 5 Personen
    (Bringsken, Krasse, Dannhäuser, Zöllner, Fischer) zur Delegiertensitzung nach Bielefeld. Die
    Herren erhalten 10 Mark an Delegiertengeld.
    Aber auch die Mitarbeit im Bezirksversammlung wird ausführlich im Protokollbuch beschrieben
    und aktiv betrieben. So beschließen im Dezember 1907 die Detmolder, einen Antrag bei der
    Bezirksversammlung über den Bezirksvorsitzenden H. Frankenberg, Osnabrück gestellt werden
    mit folgendem Inhalt:
    a) bei Bezirksausstellungen hat der Verband die Hälfte des Defizits zu tragen, erhält
    dagegen auch die Hälfte des etwaigen Überschusses
    b) gleiches Standgeld für alle Käfige ist zu erheben
    c) 1 Delegierter für jeden Verein.
    Im Februar/März 1908 fahren als Delegierte nach Petershagen zur Bezirksversammlung die
    Herren Dannhäuser und Zöllner, da 2 Herren nötig sind.
    Im Juni/Juli fahren zur Bezirksversammlung nach Paderborn die Herren Bringsken, A. Fischer,
    Dannhäuser, Dannenberg als Delegierte und bekommen 2 Mark pro Mann als Delegiertengeld
    bewilligt. Über die dort gefassten Beschlüsse wird ausführlich gesprochen und sie werden auch
    in der Zeitung veröffentlicht. Die Detmolder überlegen, ob sie nicht 1909 die Bezirksausstellung
    selbst in Detmold durchführen, zumal die zugehörigen Vereine auf der Bezirksversammlung ihre
    große Bereitwilligkeit erklärt hätten, für Detmold zu stimmen. Dem Bezirke gehörten z.Zt. 14
    Vereine an. Namentlich genannt werden: Bielefeld (2 Vereine), Herford, Minden, Petershagen,
    Gütersloh, Osnabrück, ………horst, Paderborn, Neuhaus, Kirchlengern, Salzkotten, Lengerich
    (Bünde) und Detmold.
    Von der Entsendung von Delegierten zu der am 18. Oktober in Düsseldorf stattfindenden
    Verbandssitzung, in der über Statutenänderung gesprochen werden soll, wird allerdings Abstand
    genommen. Hier geht es aber eindeutig nicht um die Bezirksversammlung des Bezirkes Bielefeld
    – oder Minden, wie er später genannt wird, sondern um die Versammlung des
    Provinzialverbandes Westfalen.
    Im Januar 1909 beschließen die Detmolder, Antrag an die Bezirksversammlung in Neuhaus zu
    stellen auf Ausrichtung der Bezirksausstellung. Zu dieser Bezirksversammlung fahren die Herren
    Bringksen (als Vertreter: Zöllner) und Dannhäuser. Die Herren erhalten je 3 Mark, also
    zusammen 6 Mark aus der Vereinskasse und können – wieder zu Hause- stolz berichten, dass mit
    allen gegen 1 Stimme beschlossen wurde, die Bezirksausstellung in Detmold abzuhalten.
    1910 wird auf der Bezirksversammlung über die Erhöhung des Verbandsbeitrages von bisher 20
    Pfennig auf jetzt 40 Pfennig gesprochen. Die Detmolder – weil Lipper – möchten genau wissen,
    wann denn dieser Beschluss gefasst worden ist.
    Im Frühjahr 1911 fahren die Detmolder diesmal zur Delegiertensitzung nach Paderborn. Die
    Herren Stein, Hötger, Engelage nehmen die Wahl als Delegierte an und bekommen pro Mann 2
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    Mark 50 Pfennig bewilligt. Außer den Delegierten werden noch verschiedene Mitglieder die
    Versammlung besuchen.
    Die Herbst – Bezirksversammlung findet im September 1911 in Gütersloh statt. Hier wird ein
    Antrag des Bielefelder Vereins, die Zahl der Delegierten zu verringen abgelehnt. Es bleibt bei
    dem bisherigen Modus, dass die Vereine berechtigt sind, auf je 10 Mitglieder einen Delegierten
    zu entsenden. Die nächste Delegiertensitzung soll in Minden stattfinden. Der Antrag des
    Osnabrücker KZV, auf der Bezirksverbands-Ausstellung alle Preise voll und in bar auszuzahlen,
    Gegenstände und Medaillen müssen als Zuschlagspreise vergeben werden, wurde angenommen.
    Ebenfalls angenommen wurde ein Antrag von Bielefeld und Umgegend, dass alle Anträge bei
    Veröffentlichung in den Fachschriften kurz begründet würden, damit sich die Delegierten vorher
    ein genaues Bild über den Antrag machen können. Es wäre schon vorgekommen, dass mancher
    guter Antrag fallen gelassen worden ist, weil viele Delegierten in der Sitzung in der kurzen Zeit
    kein klares Bild über den Antrag gewinnen können.
    Auf der im Februar 1912 stattfindenden Bezirksversammlung wurde wohl erstmals eine Teilung
    des Bezirkes in Kreisverbände angedacht, denn der Delegierte Stein, Detmold spricht in der
    anschließenden Vereins-Monatsversammlung die begründete Hoffnung aus, dass in kurzer Zeit
    die lippischen Züchter ein selbständiges Ganzes bilden und dann die lippischen Behörden mehr
    als bisher für die Bestrebungen der Vereine eintreten würden. Aus diesem Grunde soll eine
    Statistik über Umsatz der Tiere, über die Fleischproduktion und über die Erzielung wertvoller
    Felle aufgestellt werden, die als Grundlage bei Gesuchen an die Behörden verwandt werden soll.
    Es ist bekannt, dass die preußischen Landwirtschaftskammern schon seit Jahren große Zuschüsse
    in diesem Sinne gewähren, was in Lippe nicht der Fall ist.
    Im September 1912 geht es zur Delegiertensitzung nach Herford. Als Delegierte die Herren
    Wüstenfeld, Engelage und Kuhlmann, weil Detmold Anfang des Jahres 27 Mitglieder hat und
    somit 3 Delegierte stellen kann. Im Verein ist man sich darüber einig, im Falle einer
    Neuorganisation des Bezirksverbandes einen selbständigen Provinzialverband für sich zu bilden
    und sich direkt dem Deutschen Bund anzuschließen.
    Am 23.3.1913 findet eine Kommissionssitzung des Bezirksverbandes statt. Die Detmolder
    votieren auf ihrer Monatsversammlung am 2.3. für eine Dreiteilung des Bezirksverbandes in
    1) Minden-Herford-Lippe;
    2) Bielefeld-Halle-Wiedenbrück
    3) Paderborn-Büren-Warburg-Höxter
    Für die Tagung werden 3 Delegierte gewählt, pro Mann werden 2 Reichsmark bewilligt und für
    Schriftführer Stein nochmals 2 Mark extra.
    Die letzte Tagung des Bezirksverbandes fand am 16.11.1913 in Bielefeld statt und endete mit
    seiner Auflösung. Der Kassenbestand wurde prozentual nach Mitgliederzahlen verteilt. Es wurde
    beschlossen, den Bezirksverband Minden in folgende Kreisverbände einzuteilen: Minden,
    Herford, Lübbecke, Bielefeld, Halle, Wiedenbrück, Paderborn, Höxter, Warburg und Büren.
    Erstaunlich und auffällig ist, dass die 1911 gegründeten Vereine Lage und Lemgo nicht zu den
    Tagungen des Bezirksverbandes fahren. Nach den Zeitungsausschnitten (folgend) waren sie
    nicht Mitglied im Bezirksverband – aus welchen Gründen auch immer.
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    Zeitungsausschnitt aus dem Kaninchenzüchter von 1913:
    Bezirksverband Minden.Bezirksverband.
    Am 23. März fand im „Kaisersaal“ in Bielefeld die Frühjahrskommissionssitzung statt. Nach
    Genehmigung des letzten Protokolls wurde die Redezeit auf 3 Minuten festgesetzt. Anwesend
    sind: Am Vorstandstisch: Schröder-Bielefeld, Müller-Sewing-Brackwede, Stein-Detmold und BockPaderborn. Von den Vereinen sind vertreten: Minden durch Herrn Wilke, Oeynhausen durch
    Auerswald, Herford durch Ebert, BR-Z-Klub durch Hütte, Osnabrück I durch Krabbe, Osnabrück
    II durch Hackmann, Rinteln durch Ramm, Melle durch Kröber, Gütersloh durch Kulina, Bielefeld I
    durch Falke, Bielefeld II durch Büschenfeld, Paderborn durch Droll, Punkt 2. Geschäftliches. Ein
    Schreiben unseres bisherigen 1. Vorsitzenden, Herrn Probst, worin letzterer erklärt, sein Amt
    niederzulegen, wurde zur Kenntnis genommen, ebenso der durch Herrn Bock erstattete Bericht
    des Provinzialverbandes von Schwelm. Dann folgte der Bericht des Kassierers Bock: Einnahme
    310,97 Mk., Ausgabe 215,75 Mk, bestand 95,22 Mk. 8,20 Mk. für Fahrt nach Schwelm wird
    nachbewilligt75 Mk. sollen auf der Sparkasse angelegt werden. Ferner wurde angeregt, dass die
    genauen Adressen des Bezirksvorstandes und der Vorsitzenden der Vereine veröffentlicht
    werden sollen. Ich bitte also die Herren, mir umgehend ihre Adresse, Straße, Hausnummer usw.
    anzugeben, damit ich diese veröffentlichen kann. Die Herren, die dieses jetzt unterlassen,
    können sich dann nicht beschweren, falls ihnen keine schriftlichen Sachen zugestellt werden. Da
    die Vereine Oeynhausen, Herford und Minden ebent. für sich einen Bezirksverband gründen und
    dann aus unserem Verbande austreten wollen und auch bis heute den fälligen Jahresbeitrag
    noch nicht entrichtete haben, so haben diese zu unserer heutigen Sitzung auch nicht Sitz und
    Stimme. Her Ebert wurde jedoch gestattet, Pkt. 3 zu begründen, nämlich Antrag Minden, Herford,
    Oeynhausen und Detmold: Die Sitzung möge beschließen, den Bezirksverband Minden in 3
    kleinere Bezirksverbände, Minden, Herford, Lippe – Bielefeld, Halle, Wiedenbrück – Paderborn,
    Büren, Warburg, Höxter – einzuteilen (Zustimmung vom Provinzialvorstand vorhanden) und das
    Vermögen des Bezirksverbandes Minden prozentual zu verweilen. Der Verein Detmold erklärte,
    diesen Antrag nicht mit unterschrieben und gestellt zu haben. Herr Ebert führte aus, dass dann
    eine bessere Agitation entfaltet werden könne, viele neue Vereine gebildet und der Organisation
    angeschlossen werden könnten. Nach lebhafter Debatte für und wider wurde ein Schlussantrag
    Kulina angenommen und der Antrag zur Herbst-Delegiertensitzung nochmals auf die T.-O.
    gesetzt. Die Mehrheit war jedoch für bestehen unseres Bezirksverbandes. Pkt. 4. Antrag
    Gütersloh: §§ 14 und 15 unserer Ausstellungsordnung zu ändern. Die Begründung erfolgte durch
    Kulina. Da sich auch bei anderen §§ Mängel herausgestellt haben, so soll auf Vorschlag MüllerSewing die Ausstellungsordnung umgearbeitet werden. Die hierzu gewählte Kommission besteht
    aus Schröder, Falke und Müller-Sewing, Bielefeld. Die Vereine wollen die Paragraphen
    durchberaten und uns ihre Wünsche mitteilen. 5. Als Preisrichter zur gehobenen Ausstellung am
  3. und 2. Juni in Paderborn wurden gewählt Müller-Sewing, Brackwede und Sporken-Alstden.
    Als Ersatzrichter Marpmann und Müller-Unna. 6. Die Herbst-Delegiertensitzung wurde dem
    Verein Bielefeld I zu seiner 10. lokalen Ausstellung übertragen. In Paderborn findet jedoch eine
    Zusammenkunft zur gehobenen Ausstellung zur Aussprache ohne Verbindlichkeit über Punkt 3
    unserer heutigen Tagesordnung statt. 7. Stiftung der Ehrenpreise zur gehobenen Ausstellung.
    Aus der Bezirkskasse wurden 3 Ehrenpreise zu je 10 Mk. bewilligt. Außerdem ist bei Herrn DrollPaderborn eine Ehrenpreiskasse gegründet. Wir bitten die Vereine, diese durch Beiträge zu
    unterstützen. 8. Verschiedenes. Antrag Rinteln: 6,50 Mk. für Agitationsauslagen zu vergüten,
    wurde angenommen. Beim Provinzialverband soll für Agitationszwecke ein Betrag beantragt
    werden. Dann wurde beschlossen, diejenigen Vereine, welche bis zum 1. April ihren Beitrag nicht
    bezahlt haben, zu streichen. Sodann wurde in geheimer Sitzung die Streitsache Pankoke BR-Z.-
    Klub gegen K.Z.V. Bielefeld II verhandelt. Pankoke war von Bielefeld II ausgeschlossen, weil er
    einem am Orte bestehenden Spezial-Züchterklub angehörte. Der Ausschluss wurde zu unrecht
    erkannt. Die schon geleisteten 2 Mk. Beitrag wurden der Bezirkskasse überwiesen. Das
    Dankschreiben an Herrn Probst für seine bisherige Leitung soll abgesandt werden. Schließlich
    bat Schröder, die gehobene Ausstellung in Paderborn zu unterstützen und zu besuchen. Herr
    Bullerdieck wird höchstwahrscheinlich dort einen Vortrag halten.
    F. Müller-Sewing
    10
    Zeitungsausschnitt aus dem Kaninchenzüchter von 1913:
    No. 39
    Verband der K.Z. in Westfalen und Lippe
    Die Kreisverbände werden gebeten, dem Verbandsvorstande Mitteilungen über bevorstehende
    Vorstands-, Ausschuss- und Vertreterversammlungen zu machen, damit es dem Vorstande
    ermöglicht wird, den Sitzungen beizuwohnen. Für die Vertretersitzung in Hörde erbitte ich
    Anträge auf Errichtung von Zuchtstationen. Die Landwirtschaftskammer gewährt für diese eine
    Beihilfe von 50 Mk. pro Station. Die Bestimmungen für Zuchtstationen werden in nächster Zeit
    veröffentlicht. Sodann erinnere ich nochmals an die Einreichung von Anträgen auf Bewilligung
    von Beihilfen für die Errichtung von Rammlerstationen. Dem Verbande stehen Mittel für
    Werbetätigkeit zur Verfügung. Der Verband ist deshalb in der Lage, bei Neugründungen von
    Vereinen Wanderredner zu senden. Anträge werden frühzeitig erbeten.
    Bullerdieck.
    Zur Herbst-Delegiertentagung 1913 in Bielefeld am 16. November werden im Detmolder KZV 3
    Mitglieder gewählt, die jeweils 2 Mark Delegiertengeld erhalten.
    Zeitungsausschnitt aus dem Kaninchenzüchter 1913:
    No. 39
    Bezirksverband Minden
    Die Herbst-Delegiertensitzung findet am 16. November, mittags 1 Uhr, im Restaurant „Concordia“
    (Inh. Burmester), Bielefeld, Gütersloher Str., 1 Minute vom Ausstellungslokal „Kaisersaal“, Elektrische Straßenbahn Station Bethel, statt. Anträge hierzu sind bis zum 16. Oktober an Herrn W.
    Schröder, Bielefeld, Jöllenbecker Str. 122b, einzureichen. Die Diplome für beste Gesamtleistungen
    auf Lokalen Ausstellungen werden daselbst an die einzelnen Vereine verteilt. Zu dem von Herrn
    Schröder, Falke und Unterzeichneten revidierten Ausstellungsprogramm soll folgendes beantragt
    werden: zu § 5: Die Deckel der Versandkisten müssen mit Scharnieren und Überfall versehen
    sein, um die leicht öffnen und schließen zu können. Zu § 6: Da keine Jungtierklasse eingerichtet
    werden darf, können aber wohl einzelne Jungtiere in der Alttierklasse zugelassen werden. Zu §
    7: Die Ausstellung darf auch in einem überdachten Raume stattfinden. Zu § 12: Auf Rammler der
    schweren Rassen werden wieder 2 Punkte zugezählt. Zu § 14: Das Standgeld beträgt für einzelne Tiere für jede Nummer 1,80 Mk; Häsinnen mit Jungen 2 Mk. Hiervon sind statt 20 Prozent vom
    Standgeld pro Nummer 30 Pfg. für Unkosten, Futter, Rollgeld usw. in Abzug zu bringen. Das übrige wird zu Preisen verwandt. Es ist nicht statthaft, zu dem Standgeld von dem ausstellungsgebenden Verein für irgendeine Sache noch Zuschlag zu erheben. Personen, die einen Katalog zugeschickt wünschen, haben dafür 30 Pfg. zu entrichten. Zu § 15: Bezirks-Ehrenpreise werden nach
    jeweiliger Festsetzung vergeben. – An Preisen werden vergeben: 1. Preis 6 Mk. (8), 2. Preis 4 Mk.
    (5), 3. Preis 2 Mk. (3). Die eingeklammerten Zahlen sind die bisherigen Geldpreise. – Auf der
    Rammlerschau werden ebenfalls die Bezirks-Ehrenpreise nach jeweiliger Festsetzung vergeben.
    Ich bitte die Vereine, dieses in ihren Versammlungen zu beraten und evtl. Gegenvorschläge auf
    der Delegiertensitzung einzureichen.
    Da der K.-Z.-W. Bielefeld I gelegentlich der Sitzung seine Jubiläums-Ausstellung abhält, so werden die Vereine gebeten, diese auch zu besuchen: insbesondere wird Kaufgelegenheit für gute
    Rassetiere geboten sein.
    Die Adressen der Vorsitzenden der einzelnen Vereine sind: Bielefeld I: Joh. Falke, Bielefeld,
    Ehlentruper Weg 37; Bielefeld II: Wilh. Schröder, Bielefeld, Jöllenbecker Str. Nr. 122b; Belg. Riesen-Klub: Wilh. Hütte, Bielefeld, Gütersloher Str. 20; Osnabrück I: Adam Krabbe, Wörthstr. 33;
    Osnabrück II: Hackmann, Rehmstr. 98; Melle: Heinr. Körber, Grönenberger Str. 387; Gütersloh:
    W. Kulina, Bahnhofstr. 6, Paderborn: A. Droll, Malermeister; Minden: W. Wilke, Oberpostassistent: Detmold: L. Dannhäuser, Paulinenstraße; Rintel: K Kauter, Am Markt; Höxter: Nolte, Polizeisergant. Bezirksvorstand: Wilh. Schröder, Bielefeld, 1. Vors.; F. Müller-Sewing, Brackwede, 1.
    Schriftf.; Albert Bock, Paderborn, Bergstr. 8, 1. Kass.
    F. Müller-Sewing
    11
    Zeitungsausschnitt aus dem Kaninchenzüchter 1913:
    Bezirksverband Minden.
    Die Preisrichter-Vereinigung für den Bezirksverband Minden ist in Paderborn provisorisch
    gegründet worden. Angemeldet haben sich die Herren Schröder-Hütte, Müller-Sewing-Bielefeld;
    A. Bock-Paderborn, Stein-Detmold und Köhntopp-Osnabrück. – Nächste Sitzung am 16. November
    vormittags 10 Uhr, im Restaurant Joh. Burmester, Bielefeld, Gütersloher Straße.
    F. Müller-Sewing
    Zeitungsausschnitt aus dem Kaninchenzüchter 1913:
    Bezirksverband Minden.
    die Herbst-Delegiertensitzung findet am 15. Nov., mittags 1 Uhr im Restaurant Burmester in
    Bielefeld, Gütersloher Straße (Halestelle der Straßenbahn) statt. Tages-Ordnung: 1. Begrüßung,
    Protokoll und Festsetzung der Redezeit. 2. Wahl des 1. Vorsitzenden. 3. Genehmigung der
    geänderten Satzungen. 4. Besprechung über Neueinteilung des Bezirksverbandes. 5 Übernahme
    der Frühjahrs-Delegiertensitzung. 6. Verteilung der Bezirksdiplome. 7. Verschiedenes.
    Gleichzeitig ersuche ich die Vereine, welche noch kein Diplom beantragt haben, mir umgehend
    Namen, Tag der Ausstellung und Punktzahl für beste Gesamtleistung einschicken zu wollen,
    damit alles in der Sitzung erledigt werden kann. – am selben Tage findet auch die
    Jubiläumsausstellung des K.Z.W. Bielefeld u. Umg. im Lokale des Herrn Kaiser, Gütersloher
    Straße, statt. Der Verein wird keine Mühe und Arbeit scheuen, jedem Besucher angenehme
    Stunden zu bereiten. Ersuche die Mitglieder der angeschlossenen Vereine, die Ausstellung
    zahlreich zu beehren und damit zu zeigen, dass der Bezirksverband vor wie nach einig
    zusammenhält.
    Wilh. Schröder
    Zeitungsausschnitt aus dem Kaninchenzüchter 1913:
    Bezirksverband Minden.
    Delegiertensitzung vom 16. November in Bielefeld. Am Vorstandstisch: Schröder-Bielefeld, MüllerSewing-Brackwede und Bock-Paderborn; Stein-Detmold entschuldigt. Anwesend die Vereine:
    Bielefeld I, Bielefeld II, Belg. Riesen-Z.-Klub Bielefeld, Minden, Paderborn, Detmold, Gütersloh
    und Rinteln. Gleich von Anfang an trug die Sitzung ein ernstes Gepräge, sollte es doch die letzte
    Sitzung des 1906 in Bielefeld gegründeten Bezirksverbandes sein. Sowie die Geburt des
    Verbandes in den Mauern Bielefelds stattgefunden hatte, so sollte auch der Todesspruch
    daselbst gefällt werden. Auch im Bezirksverband Minden ließ sich die vom Provinzialverband
    verlangte Organisation nicht mehr aufhalten. Der Bezirksverband Minden, der sich aus etlichen
    Kreisen mit ungefähr 15 Vereinen und 600 Mitgliedern zusammensetzt, ist nun auch dazu
    übergegangen, sich in einzelne Kreisverbände zu zerteilen. „Das Alte fällt und neues Leben quillt
    aus den Ruinen“, dass mag auch für den Bezirksverband Minden zutreffen. Aber verhehlen soll
    man sich auch nicht, dass jetzt erst für einzelne Vereine der Kampf ums Dasein beginnen wird;
    jetzt wird sich zeigen, ob einzelne Vereine lebensfähig sind. Als erster Punkt kam die
    Neueinteilung zur Sprache. nach lebhafter Debatte wurde gegen die Stimmen des Vereins Rinteln
    beschlossen, den Bezirksverband Minden in folgende Kreisverbände einzuteilen, und zwar:
    Minden, Herford, Lübbecke, Bielefeld, Halle, Wiedenbrück, Paderborn, Höxter, Warburg und
    Büren. Der Kassenbestand soll prozentual nach Mitgliederzahl verteilt werden. Die Abrechnung
    geschieht in Anwesenheit der Vereine Bielefeld I und II sowie Belg. Riesen-Z.-Klub und wird
    später bekannt gegeben. Dem Verein Bielefeld I wurde aus Anlass seines 12jährigen Bestehens
    ein Diplom überreicht. Damit war die T.-O. erledigt. Die nun erfolgten Ansprachen trugen einen
    freundlichen Charakter, da die Delegiertensitzungen des Bezirksverbandes Minden für viele
    Züchter Freudentage waren. Es war eine Freude, dass auch gerade in dieser letzten Sitzung viele
    Gründer als Delegierte anwesend waren. Alte und jüngere markante Gestalten, die nie auf den
    Sitzungen fehlten, mit denen man in den 7 Jahren manchen Sturm miterlebt und manchen Strauß
    mit ausgefochten hatte, die immer für Fortschritt und Förderung gestrebt und gearbeitet haben!
    Insbesondere wurde auch dem Vorstand für seine Tätigkeit gedankt. Mögen die Vereine auch
    fernerhin Fühlung untereinander halten, sich gegenseitig durch Rat und Tat unterstützen; möge
    kein Neid unter ihnen entstehen, so dass sie auch fernerhin auf Erfolge zurückblicken können.
    F. Müller-Sewing

Das Jahr 1914: Gründungsjahr des Landesverbandes Lippischer Kaninchenzüchter
Nachdem im November 1913 der bisherige Bezirksverband aufgelöst wurde, beginnen im
Fürstentum Lippe im Januar die Vorgespräche zur Gründung eines eigenen Verbandes. Die
Herren Zöfgen und Stock vom Braker Verein und der Vorsitzende des Detmolder Vereins Stein
führen die Vorgespräche.
Am 15. Februar 1914 wird der Landesverband lippischer Kaninchenzüchter von den Vereinen
Detmold, Lemgo-Brake und Lage gegründet. Unklar ist, ob der Germania-Silber-Klub mit Sitz in
Detmold bei der Gründung anwesend ist.
In den Folgemonaten wird die Satzung beraten und beschlossen. Detmold zahlt in die neue
Verbandskasse 10 Mark und Lemgo-Brake zahlt 8 Mark ein.
Auf Vereinsebene geht es auch aktiv weiter: Im Januar 1914 hat der Detmolder Verein 36
Mitglieder, das ist ein Plus von 7 Mitgliedern.
Im Mai und Juni finden im Detmolder Verein die ersten Überlegungen für die Durchführung
einer Ortschau statt, Preisrichter Rott, Hamborn und Dollmann, Köln werden verpflichtet. 102
Käfige sollen vom Geflügelverein geliehen werden zum Preis von 30 Pfennig pro Nummer.
Ob diese Schau noch stattgefunden hat?
Von Juni bis November 1914 haben in Detmold offenbar keine Versammlungen stattgefunden.
Wahrscheinlich hat der Beginn des 1.Weltkriegs im August die Detmolder völlig überrascht, der
1.Vorsitzende Stein und 11 weitere Mitglieder werden jedenfalls gleich eingezogen.
Auch nicht besser sieht es in Lemgo-Brake aus. Hier enden die Protokollaufzeichnungen am
19.7. Auf dieser Versammlung werden noch die Delegierten zu der am 30. August in Lage
stattfindenden Verbandsversammlung gewählt, die Herren Oberbeck, Müller, Fiebelkorn. Sie
und der 1. Vorsitzende und erhalten als Reisevergütung einschließlich für Bahnfahrt 1 Mk.
bewilligt. Aber offensichtlich sind auch hier wie in Detmold viele Vereins- und
Vorstandsmitglieder gleich Anfang August eingezogen worden.
Da vom KZV Lage keine Protokollbücher mehr existieren, bleibt im Dunkel, ob diese
Verbandsversammlung stattgefunden hat.
In Detmold versuchen die Daheimgeblieben weiter zu machen. Nach den Detmolder
Protokollaufzeichnungen vom November 1914 sollten die Mitglieder im Felde einen
Feldpostbrief und 20 gute Zigarren erhalten und im Dezember 1914 bewilligen sie
Weihnachtsgeschenke aus der Vereinskasse für die im Felde Stehenden.
In Lemgo-Brake ruht das Vereinsleben.
Die Kriegsjahre 1914 – 1918 im Fürstentum Lippe
Im August 1914 brach der 1.Weltkrieg aus – für die Lipper ziemlich überraschend.
Obwohl dieser Krieg die lippischen Felder nicht berührt hat, gab es eine
Verknappung der Wirtschaftsgüter. Präsent war der Krieg in Lippe aber durch
Kriegswirtschaftsbehörden (Detmold war Garnisonsstadt) und durch unzählige
Blutopfer. Diese schwierige Zeit und die politischen Missstände – im Deutschen
Reich wurde die Aufhebung des Dreiklassenwahlrechts vom Kaiser immer wieder
verzögert und auch in Lippe konnte sich der Fürst nicht dazu durchringen, das
allgemeine gleiche Wahlrecht in Lippe einzuführen- haben dazu beigetragen, den
Boden für den Umsturz auch in Lippe bereiten zu helfen, als er von außen 1919 kam.
2
Die Kriegsjahre 1914 – 1918
In den Jahren 1915 und 1916 kam das Vereinsleben nun auch in Detmold fast zum Erliegen, es
stehen 10 Detmolder Kaninchenzüchter im Felde, wohl der komplette Vorstand. Erst Ende 1916
(am 5.11.) aktivieren sich die Daheimgeblieben in Detmold und beginnen, wieder Versammlungen mit Führung von Protokollaufzeichnungen abzuhalten. In dieser Versammlung berichtet
Herr Hake über die Versammlung in Lage – offensichtlich hat eine Verbandsversammlung
stattgefunden – oder es der Bericht von der, die nach Protokollbuch von Lemgo-Brake am
30.8.1914 in Lage stattfinden sollte? Das ist und bleibt unklar.
Im Januar 1917 wählen die Detmolder in Anbetracht dessen, dass ihr Vorstand im Felde ist,
einen Kriegsvorstand und versuchen, weiter zu machen. Sie können 6 Neuaufnahmen
verzeichnen.
Trotz des Krieges finden hier und da noch Ausstellungen statt. Den Detmoldern liegt eine
Einladung des KZV Bielefeld zu seiner am 29. April 1917 stattfindenden Ausstellung vor.
Im Mai erhalten die Detmolder Kenntnis, dass ihr 1.Vorsitzender Stein „auf dem Felde der Ehre
gefallen ist“. Sie veröffentlichen einen Nachruf im Züchter für diesen engagierten Vorsitzenden,
der Mitherauszüchter des Großsilberkaninchens ist und den Germania-Silber-Klub gegründet
hat.
Die Zeiten sind auch für Kaninchenzüchter schlecht geworden, über Futterverteilung und leider
auch Streit über die Futterverteilung wird gesprochen. Das Korn ist beschlagnahmt und wird
dringend zur menschlichen Ernährung gebraucht.
Und wie es in schlechten Zeiten ist, es kommen immer mehr Menschen, die Kaninchen züchten
wollen, um ihre Ernährungslage zu verbessern. So werden im August 12 Neuaufnahmen getätigt
und im September 4 – darunter Pastor Meyer, Sofienstraße.
Auch das Verbandsleben läuft weiter. Zwischen Januar und Anfang April 1917 hat eine
Verbandsversammlung in Salzuflen stattgefunden. Wann diese Verein gegründet wurde, ist
leider nicht konkret zu belegen. Auf dieser Verbandsversammlung ist der Wunsch laut
geworden, zur Hebung und Förderung der Zucht in Lippe eine hochstehende Persönlichkeit als
Protektor zu gewinnen. Auch ist angeregt worden, für die in Lippe bzw. Detmold heraus
gezüchteten Germania Silber Propaganda zu machen und zwar in der Weise, dass alle Vereine
sich diese Rasse zulegen. Es müsse verhindert werden, diese Rasse ins Ausland zu drängen.
Unter dem Datum 1.4.1917 des Detmolder Protokollbuches findet sich der erste Hinweis auf ein
Ehrenamt im Verbandsvorstand. Hier heißt es unter Verschiedenes: Zwecks Gründung eines
Rassebestandes für den Verband 10 M überwiesen worden, worüber Herr Fasse – Salzuflen
quittiert.
Am 30.12. nachmittags um 4 Uhr findet in Lage eine Verbandsversammlung statt.
Im Januar 1918 aktiviert der in Detmold gewählte Kriegsvorstand aktiviert mit den
Daheimgebliebenen wieder die Kaninchenzucht. Sie stellen Überlegungen an, 1918 eine
Landesverbandsausstellung in Detmold durchzuführen und stellen Antrag an die
Verbandsversammlung. Diesem Antrag stimmt die Verbandsversammlung zu. Weiter wird
überlegt, ob die vor einiger Zeit beschlossenen Satzungen wegen der unklaren politischen
Situation veröffentlicht werden sollen. Die Versammlung beschließt, die Bekanntgabe noch
zurückzustellen. In der am 20.10. im Gasthof „Zur Krone“ in Detmold abgehaltenen
Verbandsversammlung werden 10 Mark als Ehrenpreis für die Verbandsausstellung bewilligt.
Schwierigkeiten gibt es, ein Lokal zu finden, da das Militär alle in Frage kommenden Lokale
belegt hat. Eine Eingabe an das fürstliche Hofmarschallamt wegen Überlassung der Reitbahn
wird befürwortet, so dass die Verbandsausstellung durchgeführt wird. Einladungen zur
Eröffnung am 16.11. werden an alle Spitzen der Behörden gesandt. Auch eine Feuerversicherung
wird abgeschlossen, damit die ausgestellten Tiere versichert sind. Käfige werden noch von Lage
geholt.
3
Nachdem die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Futtermitteln schon seit
mehreren Jahren immer schlechter geworden ist, gibt es im letzten Kriegjahr noch Probleme
Kleidungsstücke für den Winter zu bekommen. Da greifen die Detmolder zur Selbsthilfe. Ende
des Jahres wird von Herrn Rudolf Grote die Gerbung von Fellen erklärt. Er zeigt an selbst
gegerbten Fellen den ganzen Hergang, welcher mit sehr viel Interesse verfolgt wurde.
Die im Braker Kaninchenzucht verbliebenen Züchter erfahren, dass ihr 1.Vorsitzender August
Zöfgen im Krieg gefallen ist. Da keine Züchter mehr aus Brake da sind, taufen sie ihren Verein
um in Kaninchenzuchtverein Lemgo.

Die Zeit von 1919 – 1933

Vom Ende der Monarchie bis zur Aufgabe der Selbständigkeit

Im Oktober 1918 endete der 1.Weltkrieg mit einer Niederlage für das Deutsche
Reich. Und diese Niederlage, die hohen menschlichen Verluste, die schlechte
Wirtschaftslage – alle dieses trug zur Revolution bei. Sie entzündete sich an
der vom Kaiser immer wieder verzögerten Aufhebung des Dreiklassenwahl-
rechts und als der Kaiser dieses im Oktober in Aussicht stellte, war es zu spät
im gesamten Deutschen Reich. Die Revolution brach aus und breitete sich
schnell über das gesamte Deutsche Reich aus.
Auch der lippische Fürst hatte zu lange gezögert und als die Revolution im
Deutschen Reich sich durchsetzte und Scheidmann die Deutsche Republik am
9.11. ausrief, wurde auch das Fürstentum Lippe in diesen Strudel gezogen. Die
Sozialdemokratie riss das Gesetz des Handelns an sich, sie bildete einen Volks-
und Soldatenrat und organisierten Umzüge in Detmold. Zum Schluss hissten sie
die rote Flagge auf dem Schloss. Unter diesen Umständen sah sich Fürst
Leopold IV. gezwungen, in der Nacht vom 11. auf den 12. November abzudanken.
Der Lippische Landtag erleichterte die Übergangszeit: er verabschiedete noch den
Wahlgesetz-Entwurf für freie und gleiche Wahlen, löste sich dann auf und machte
so den Weg für Neuwahlen am 26.1.1919 frei. Auf dieser Wahl erhielten die
Sozialdemokraten in Lippe erstmals eine Mehrheit.

Der gewählte Landtag schuf eine neue Landesverfassung, in dem an der Spitze
ein dreiköpfiges Landespräsidium stand. Erst 1932 wurden Landespräsidium und
Regierung zu einer Landesregierung zusammengelegt.

In den 1 ½ Jahrzehnten nach dem 1.Weltkrieg wurde immer wieder die Fortdauer
der staatlichen lippischen Selbständigkeit erörtert, im Reichstag, aber auch im
lippischen Landtag. Zwergstaaten waren unfähig, den Aufwand einer eigenen
Landesregierung aus eigenen Kräften zu tragen (Lippe erhielt nach dem Reichs-
Finanzausgleichsgesetz Millionen von RM als Zuschuss) – aber auf Bundesebene
geschah nichts.

So versuchte die Lippische Regierung in diesen Zeiten, wirtschaftlich Anschluss
zu bekommen und die Rückstände in der Entwicklung aufzuholen, was zur
Stärkung des lippischen Eigenbewusstseins beigetragen hat.

An Aufgaben ist im Deutschen Reich und auch in Lippe kein Mangel gewesen:
Beseitigung der Kriegsfolgen, später der Inflationsfolgen, die Bekämpfung der
Arbeitslosigkeit. Aber genau diese Probleme bekamen weder das Deutsche
Reich noch die lippische Regierung in den Griff. 1932 hatte das Deutsche Reich
über 6 Millionen Arbeitslose. Diese anhaltend schlechten Zeiten bereiteten den
Nährboden für die Nationalsozialisten, die 1928 bei der Reichstagswahl in Lippe
erstmals auftraten und in Barntrup die meisten Stimmen, in Oerlinghausen die
wenigsten Stimmen erhielten. Es ist verständlich und einleuchtend, dass sie mit
ihrer Propaganda bei vielen Menschen auch in Lippe ankamen. Der Bundesstaat
Lippe hinkte bereits nach dem 1.Weltkrieg 1919 in seiner wirtschaftlichen
Entwicklung anderen Bundesstaaten im Deutschen Reich hinterher. Diesen
Rückstand konnte die Region in den Folgejahren nicht aufholen. Die Inflation
2
1925 brachte zusätzlich viele Menschen um ihr letztes Erspartes. Und danach
ging es mit der Wirtschaft immer weiter bergab. Viele Menschen im Deutschen
Reich, viele Lippe wurden arbeitslos und blieben es auch. Wer will es dieser
Bevölkerungsgruppe verdenken, dass sie sich von der nationalsozialistischen
Propaganda angesprochen fühlten, dass diese bei ihnen angekommen ist. Da
wurde die schlechte Wirtschaftslage beklagt und die große Einfuhr von
Rohprodukten, die die Industrie benötigte.

Und selbst die Kaninchenzucht sparte diese Propaganda nicht aus, wurde doch
die geringe Pelzherstellung im eigenen Land beanstandet. Das kam auch bei
vielen Kaninchenzüchtern an, sahen sie doch ihre nach dem Krieg geleistete
Aufbauarbeit wegbrechen. Die Nationalsozialisten spürten, dass sie bei vielen
Menschen mit ihrer Argumentation ankamen. 1930 errangen sie in Lemgo die
Mehrheit. 1932 ist Oerlinghausen die einzige lippische Stadt ohne national-
sozialistische Mehrheit. Und die Propagandamaschine lief weiter auf Hochtouren,
schließlich stehen Anfang 1933 in Lippe Landtagswahlen an. Die NSDAP
motivierte alle Kräfte: Lippes 117.000 Wahlberechtigte mussten über 900
Wahlversammlungen mit über 90 Redner über sich ergehen lassen. Adolf Hitler
war zum ersten Male am 9.1.1932 in Lemgo und sprach im Schützenhof. Dann
ging es weiter durch ganz Lippe: Bösingfeld, Detmold, Leopoldshöhe, Oerling-
hausen, Augustdorf, Horn, Hohenhausen, Kalldorf, Schwalenberg, Lage, Lemgo,
Lipperode, Schlangen, Barntrup, Bad Salzuflen. Das Ergebnis der Landtagswahl
in Lippe brachte der NSDAP nach diesem Propagandaaufwand zwar einen
Stimmengewinn von 6000 Stimmen, aber die Partei hatte nur 39 % der
abgegebenen Stimmen und 43% der Landtagsmandate. Behauptet hatte sich die
SPD. Die NSDAP war somit in Lippe stärkste Partei ohne absolute Mehrheit, sie
hätte koalieren müssen mit mindestens 2 der mit je 1 Abgeordneten noch übrig
gebliebenen 3 bürgerlichen Parteien. Aber dazu kam es nicht mehr– die
„Reichspolitik“ überrollte wie schon 1919 wieder einmal Lippe: Am 30.1. 1933
berief Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler, am 1.2.
wurde der Reichstag aufgelöst.

Zwischenzeitlich wurde nach der Landtagswahl in Lippe Anfang Februar ein
nationalsozialistisches Landespräsidium gegen die Stimmen der SPD und
Kommunisten gewählt. Dann am 5.3. Reichstagswahl: Die NSDAP erhält 44 %
der Reichstagssitze und in Verbindung mit der Kampf-Front knapp 52 %. Das
reichte für die absolute Mehrheit. Am 24.3. billigt der Reichstag das
Ermächtigungsgesetz, das der Regierung das Recht der Gesetzgebung ohne
Reichstag verlieh. Damit begann die nationalsozialistische Diktatur – die
allgemeine Gleichschaltung und auch das Ende von Lippes Selbständigkeit.
3
Das Vereinsleben von 1919 bis 1933
Nach dem verlorenen Krieg und der Revolution aktivierte sich in Detmold, Lage, Lemgo und
Salzuflen-Schötmar das Vereinsleben wieder. Auch die in Detmold bestehenden Klubs – der
Silberklub und der Blaue und Weisse Wiener Klub – reaktivierten sich wieder. Die vielen
menschlichen Verluste – viele Vorstandsmitglieder mussten fern der Heimat ihr Leben lassen –
mussten akzeptiert werden. Am schlimmsten traf der 1. Weltkrieg den Verein Brake, der fast alle
Züchter aus dem Ortsteil Brake verloren hatte. Die zurückgebliebenen Züchter, wohnhaft in
Lemgo tauften den Verein in KZV Lemgo um.
Nachdem aber 11 alte Braker Kaninchenzüchter aus dem Krieg heimgekehrt waren, lösten sie
sich vom Lemgoer Verein am 14.1.1921 und ließen den Braker Kaninchenzuchtverein wieder
aufleben. Ein neuer Vorstand wurde gewählt. 1. Vorsitzender wurde August Papenmeier, 1.
Kassierer Christian Zöfgen und 1. Schriftführer Willi Freitag. Die Witwe des im Krieg
gefallenen 1. Vorsitzenden August Zöfgen wurde in Anerkennung der Verdienste ihres Mannes
zum Ehrenmitglied des Braker Vereins ernannt.
Das wichtigste an unserem Hobby ist die Kaninchenzucht, das wurde erkannt. Und so begannen
die Vereine, den Schwerpunkt auf die Zucht zu legen, um die verlorenen Jahre wieder
aufzuholen. Die schlechte Versorgungslage nach dem Krieg war für viele ein guter Grund,
Kaninchen zu halten. Die Zahl der Züchter stieg in den ersten Jahren der Nachkriegszeit, auch
neue Vereine wurde gegründet.
Auf Tierbesprechungen und Bewertungen wird in den Versammlungen zu Beginn der 20er Jahre
großen Wert gelegt. So ist im Detmolder Protokollbuch von 1920 nachzulesen: Zur
Versammlung werden 10 Rammler mitgebracht und bewertet: Germania Silber, Weiße Riesen,
französische Widder, Blaue Wiener. Die Detmolder Züchter führten in dieser Zeit das weiter,
was sie seit ihrer Gründung 1903 immer getan hatten. Sobald ein Überschuss erwirtschaftet war,
wurde aus der Vereinskasse Geld zum Ankauf von Tieren genommen. So wurden 1920
beschlossen, aus der Vereinskasse 100 – 120 Mark für den Ankauf von 2 Häsinnen zu nehmen.
In Frage kommen: Hasen, Russen, Havanna oder Rheinische Schecken. Auch 1927 heißt es
wieder: Der Ankauf einer 0,1 DW aus der Vereinskasse wird bewilligt. Unterstützung der
Züchter – die Verbreitung neuer Rassen – das ist das Ziel der Detmolder Züchter. Immer wieder
tauchen neue Rassen auf. Die Zuchttiere werden aus der Vereinskasse gekauft und den Züchtern
zur Verfügung gestellt. Die Jungtiere werden an andere interessierte Züchter weiter gegeben.
Auf den durchgeführten Detmolder Schauen werden sämtliche Rammler zum decken frei
gestellt. Von dem Deckgeld erhält der Besitzer der Rammler 70% und der Verein 30%.
Diese Detmolder „Kaninchenpolitik“ führte dazu, dass zwischen 1919 und 1933 eine große
Rassevielfalt vorhanden war: Im Protokollbuch lesen wir von Rassen wie Rheinische Schecken,
Großsilber, Alaska, Deutsche Widder, Germania Silber, Weisse Riesen, Blaue und weisse
Wiener, belgische Riesen, Schwarzloh, Hermelin, Englische Schecken, Kleinsilber, Grosschin
und Castor Rexe.
Aber schon in dieser Zeit gab es „unehrliche“ Züchter. So gibt Zuchtkollege Engelage, Detmold
in der Monatsversammlung vom 30.7.1932 bekannt, dass er sich einen belgischen Riesen 1,0
gekauft hat, dem die Krallen gefärbt waren.
Persönliche Belehrung und Beratung im Verein in Sachen Kaninchenzucht reichte den
Detmolder Züchtern nicht. Sie kauften gerne zusätzlich Fachliteratur, so wurde bereits im
November 1919 von 11 Züchtern ein von Müller-Sewing, Bielefeld (siehe Bezirksverband
Minden 1906-1914) herausgegebenes Buch gekauft. Damit auch andere Zuchtkollegen in den
Genuss der Fachliteratur kommen, wird im Frühjahr 1926 die Detmolder Leih-Bibliothek wieder
von Zuchtfreund Höltke ins Leben gerufen. Leihgebühr 10 Pf. und Rückgabe auf der nächsten
Versammlung wird festgelegt. Nach einigen Jahren ist die „Leih-Bibliothek“ eingeschlafen.
Aber wieder stellt sich Zuchtfreund Höltke – mittlerweile senior – 1932 zur Verfügung und stellt
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diese Bibliothek wieder her. Auch die Bundeszeitung wird von vielen Detmolder Züchtern
bestellt und gelesen. 1933 – in dieser besonders schlechten Zeit- halten sich noch 17 Züchter
diese Zeitung mit dem Argument: „Um durch solchen Idealismus unseren Bund deutscher
Kaninchenzüchter zu stützen und vorwärts zu bringen“. Die Detmolder Züchter haben – zum
guten Teil wahrscheinlich aus ihrer Tradition heraus, immer dem Deutschen Bund die Stange
gehalten. Selbst die Felle stiften sie 1930 dem Bund. Auch ein vom Bund herausgebrachter
Bundeskalender wird von Detmoldern gekauft. 1932 findet sogar in Detmold am 16.7. abends 8
Uhr ein Filmvortrag vom Bund deutscher Kaninchenzüchter statt. Den Vortrag hält Preisrichter
Buder.
Die Kaninchenzucht in Lippe in den ersten Jahren nach dem 1.Weltkrieg weiter voran zu bringen
und für die Bevölkerung Lippes interessant zu machen, erwies sich als äußerst mühsam und
schwierig.
Die Zeiten waren schlecht, das Geld für den Ankauf von Getreide als Kaninchenfutter knapp und
das im eigenen Garten angebaute wurde für die eigene Ernährung gebraucht. Aber Not machte
erfinderisch: Die Detmolder Züchter fragten den Magistrat der Stadt Detmold, ob sie den
Schützenberg pachten können, da es den Mitgliedern an Grünfutter und an Heu fehle. Der
Magistrat stimmte zu, Preis: 215 Mark Pacht pro Jahr. Die Parzellen wurden an die interessierten
Züchter verlost, da nicht alle Stücke gleich gut waren. Die Pacht wurde vom Kaninchenzuchtverein Detmold an die Stadt überwiesen, die Züchter zahlten die Pacht an den Verein.
Die Hoffnungen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erfüllten sich nicht. 1922
begann die Geldentwertung: Aus dem Detmolder Protokollbuch ist sie gut nach zu vollziehen.
Detmold beschließt im Januar 1922: 5 Mark Eintritt für die Lokalschau und 10 Mark Beitrag.
Aber zur Zeit der Lokalschau im Herbst hat die Inflation bereits weiter um sich gegriffen. Die
Abrechnung gibt Einnahmen in Höhe von 10.477,00 Mark und Ausgaben in Höhe von 5.381,00
Mark. Die Geldknappheit führte dazu, dass alle Felle gesammelt und abgeliefert wurden. Das
Geld kam zu 50% in die Vergnügungskasse, damit wenigstens noch ein kleiner Ausflug gemacht
werden konnte, 50% erhielt der Züchter. Bereits im Januar 1923 musste Detmold aufgrund der
Inflation die Beiträge auf 150 Mark und den Eintritt auf 50 Mark festlegen. In welchem Umfang
die Inflation voran schritt, ist an dem Überschuss von der Lokalschau zu ersehen. Er betrug
4.363.295.252.00 Mark und die Pacht des Schützenberges ist von 215 Mark jährlich im Jahr
1920 auf 6 Millionen Mark angestiegen.. Die Ende 1923 oder Anfang 1924 stattgefundene
Währungsreform fanden beim Verband und den Kaninchenzuchtvereinen ihren Niederschlag.
Wegen der noch herrschenden Geldknappheit wurde die Abführung des Beitrags an den Verband
auf den 1. Mai hinaus geschoben. Außerdem wurde der Mitgliedsbeitrag in Detmold wieder
einmal neu festgelegt auf 2 Mark.
Die im Deutschen Reich stattfindende Diskussion „Mitgliedschaft im Deutschen Bund oder im
Reichsbund“ erreichte im Sommer 1921 auch Detmold. Die Detmolder waren seit 1903 Mitglied
im Deutschen Bund. Die älteren Vereinsmitglieder wollten dem Deutschen Bund die Treue
halten, die jüngeren tendierten mehr zum Reichsbund. Obwohl 1921 protokolliert wird, sich dem
Reichsbund anzuschließen, passierte nichts, denn das Thema stand drei Jahre später – 1924-
wieder auf der Tagesordnung. Aber auch da kam nichts bei raus, es heißt im Protokollbuch
lapidar: „Wir denken über den Anschluss an den Reichsbund nach“. Auch über die Ablieferung
von Kaninchen an den „Feindbund“ wurde in mehreren Monatsversammlungen gesprochen. Hier
ist eindeutig herauszuhören, dass beiden „Bünde“ verfeindet waren. Leider griff diese
„Feindschaft“ auch auf Lippe über und eskalierte 1925 zwischen den Vereinen Detmold, Brake
und Lemgo (siehe auch Verbandsgeschehen). Detmold wollte – die Alten Herren bestanden
darauf – beim Deutschen Bund bleiben, Brake wollte zum Reichsbund. Anfang 1926 vermittelte
die lippische Landwirtschaftskammer und alle schlossen Frieden. Brake blieb zwar 1926 noch im
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Reichsbund, erstellte auch eine Statistik für denselben. Noch 1927 ist im Braker Protokollbuch
nachzulesen, dass sie mit den Bedingungen vom Bunde nicht einverstanden sind und mit den
Detmoldern Rücksprache nehmen wollen. Nach dieser Rücksprache gibt Brake aber endgültig
nach, um „nicht wieder Gehässigkeiten im Verband hervorzurufen“ und meldet sich dem
Deutschen Bunde an. Der 1930 in Hölserheide gegründete Verein (einige Mitglieder aus Brake
waren hier Gründungsmitglieder) meldeten sich gleich beim deutschen Bund an.
Die 20er Jahre sind auch die Zeit, in der die Kaninchenzucht weiter voran getrieben und
spezifiziert wird. Jetzt wird großer Wert auf Rassetiere gelegt – und diese müssen natürlich
besonders gekennzeichnet werden. Auch hier ist der Detmolder Verein Vorreiter.
Im Jahr1922 wurde ein Ringverwalter gewählt, Zuchtkollege Verwold aus der Hornschen Straße.
Bereits 1923 überlegte Detmold , „einen Tätowier-Apparat“ anzuschaffen, mussten aber aus
Kostengründen davon Abstand nehmen. Auch eine Anfrage im April/Mai 1924 beim Verband
auf Bezuschussung einer Tätowierzange, wurde abschlägig beschieden, da der Verband kein
Geld hatte. Detmold kaufte im Herbst 1924 sich selbst eine Tätowierzange und wählte als
Tätowiermeister Zfr. Siekmann. Die Tätowierung wird mit 10 Pf. pro Tier berechnet.
Deckscheine wurden bestellt. Jungtiere müssen mit 4 Monaten tätowiert werden. Stolz wird 1926
berichtet, dass in Detmold 93 Tiere tätowiert worden sind. Auch Brake leidet unter Geldmangel
und kann sich zunächst keine eigene Tätowierzange kaufen und auch eine Anfrage beim
Verband wurde abschlägig beschieden. Da aber auf Verbandsebene wieder alles im reinen ist,
leihen die Detmolder in züchterischer Verbundenheit die ihre aus, damit auch in Brake die
Tätowierung eingeführt werden kann. Eine eigene Tätowierzange hat sich Brake erst 1930
leisten können, nachdem der Verband einen Zuschuss von 40 Mark gegeben hat.
Mit der Tätowierung kam auch die Zuchtbuchführung – ein Dauerbrenner in diesen Jahren. 1927
wurde auf Verbandsebene klargestellt, dass die Zuchtbuchführung unbedingt durchgeführt
werden muss. Ausführlich wird in den Versammlungen immer wieder über die rechtzeitige
Abgabe der Deckscheine gesprochen. Ein Thema, mit dem sich einige Züchter wohl nur schwer
anfreunden konnten. Immer wieder gab es Reklamationen des Tätowiermeisters über nicht
abgegebene, zu spät abgegebene oder schlecht ausgefüllte Deckscheine. 1930 wird in Detmold
endgültig festgelegt: Es dürfen nur noch Jungtiere tätowiert werden, die noch bei der Häsin sind.
Auch für die Ausstellungstiere gelten jetzt strengere Regeln: Säubern der Geschlechtsecken und
Krallen schneiden sind zwingend erforderlich. Also wurde in den Monatsversammlungen oft und
ausführlich über das Schaufertigmachen gesprochen.
Ein weiteres Thema dieser Zeit sind die Transportkisten. Hat noch vor dem Krieg jeder seine
Kisten so gebaut, wie er es für richtig hielt, wird ab 1924 wird über die Anschaffung von
Transportkisten, die einheitlich zu arbeiten sind, besonders gesprochen. Das war wohl auch bitter
notwendig, denn diese Kisten mussten einiges aushalten, wurden doch die Tiere in
Transportkisten zu größeren Schauen ausschließlich mit der Bahn transportiert.
Bis 1925 war in den lippischen Vereinen die Kaninchenzucht ausschließlich eine
Männerdomäne. Aber das war 1925 vorbei und Detmold wieder Vorreiter: erstmals werden
Züchterfrauen aufgenommen: Frau M. Siekmann, Frau Aug. Hötger, Frau Schutzriegel,
Jahresbeitrag 30 Pf.
1930 steht Detmold vor einem Problem. Sie müssen sich eigene Käfige anschaffen, da eine
Ausleihe beim Geflügelzuchtverein nicht mehr möglich ist. 100 Mark Zuschuss erhalten sie vom
Verband, den sie aber 1931 bereits wieder zurückzahlen. Es werden nur Käfige gekauft, 100
Nummern, die Böden werden in Eigenregie hergestellt. Auch Brake 1930 erwirbt durch einen
Notverkauf 60 Ausstellungskäfige, damit eine größere Zahl von Tieren ausgestellt werden kann.
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Ab Mitte der 20er Jahre – nach der Inflation werde die Zeiten noch schlechter – so schlecht, dass
sogar in den Protokollbüchern von Detmold und Brake darüber berichtet wird. Bereits Ende des
Jahres 1926 klagen sowohl Detmold als auch Brake über die wirtschaftlichen Probleme, die
Arbeitslosigkeit und Krankheit vieler Züchter. Die Frühjahrsausstellung soll aus diesen Gründen
in Detmold ausfallen. Brake verzeichnet 1930 nur noch 16 Mitglieder. In dieser Zeit stellen auch
mehrere Vereine ihr Vereinsleben ein. So haben sich zwischen 1926 und 1928 die Vereine
Helpup/Kachtenhausen, Lemgo und auch Lage abgemeldet. Ab 1932 werden in Brake
Arbeitslose kostenfrei gestellt, lediglich 60 Pf. für den Verband sind zu zahlen.
Diese anhaltend schlechten Zeiten bereiten den Nährboden für die Nationalsozialisten, die 1928
bei der Reichstagswahl in Lippe erstmals auftraten. Sie beklagten die schlechte Wirtschaftslage
und die große Einfuhr von Rohprodukten, die die Industrie benötigte. Und selbst die
Kaninchenzucht sparte sie bei dieser Propaganda nicht aus, wurde doch die geringe
Pelzherstellung im eigenen Land beanstandet. Das kam auch bei vielen Kaninchenzüchtern an.
Sie verwerteten nicht nur das Fleisch, auch die Felle hatten noch ihren Wert und wurden gerne
weiterverkauft, brachten sie doch zusätzliches Geld, das gut gebraucht wurde.
Diese Propaganda findet sogar ihren Niederschlag im Detmolder Protokollbuch. Beklagt sich
doch 1932 ein Detmolder Züchter, dass nach der Versammlung sein Motorrad voll mit
Wahlzetteln beklebt war.
Nachdem mehrere Vereine in den Jahren 1925-1927 ihre Tätigkeit eingestellt hatten, ändert sich
ab Anfang der 30er Jahre die Situation wieder. Die schlechten Zeiten brachten der Kaninchenzucht einen Aufschwung. So verzeichnet Detmold Anfang 1933 48 Mitglieder und im Braker
Protokollbuch können wir nachlesen, dass im Jahr 1932 17 neue Mitglieder aufgenommen
wurden und der Verein Anfang 1933 33 Mitglieder hat. 117 Tiere wurden tätowiert.
In den Jahren 1930 – 1933 wurden so viele neue Vereine gegründet, wie seit Beginn der
Kaninchenzucht in Lippe noch nie:
1930 KZV Hölserheide
1931 KZV Großenmarpe
1932 KZV Blomberg
Und die Vereine, die Mitte der 20er Jahre ihre Tätigkeit eingestellt, werden wieder ins Leben
gerufen:
1930 KZV Lemgo
1931 KZV Helpup/Kachtenhausen
1932 KZV Horn/Wilberg
1931/1932 KZV Schötmar
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Das Schauwesen von 1919 – 1933
Gleich nach dem Krieg begannen die Vereine Detmold, Lage und Lemgo wieder lokale
Ausstellungen durchzuführen. Neue Bestimmung für Detmold: Tiere, welche von außerhalb
gekauft werden, müssen mindestens 6 Wochen vor der Ausstellung im Besitz des Ausstellers
sein.
Mitte der 20er Jahren begeben sich die Detmolder auf große Schauen. Offenbar ließ die
finanzielle Situation der dortigen Züchter dieses zu. So berichtet Zuchtkollege Peltz 1924 von
der Bundesschau in Leipzig am 9. Februar.
Am 10./11.5. 1924 findet in Rinteln eine allgemeine Ausstellung statt, die von 5 Detmolder
Züchtern beschickt wird.
am 24./25.5. 1924 Allgemeine Schau in Hameln.
18./19. Juli 1925 findet in Schötmar eine landwirtschaftliche Ausstellung statt, zu der die
Detmold 47 Tiere mit dem Fuhrwerk bringen.
Im Juni 1925 richtet Detmold eine lokale Ausstellung zusammen mit dem Club aus, der
Überschuss wird %ual verteilt.
1925: Detmold beteiligt sich an der diesjährigen Bundesausstellung in Darmstadt mit 5 Züchtern
und 10 Tieren. und stiftet einen Ehrenpreis mit folgender Gravour: gestiftet vom Landesverband
Lippischer Kaninchenzüchter Detmold. Bundesausstellung 1925. Dieser Ehrenpreis wird dem
Bunde eingesandt. Gutes Abschneiden der Detmolder auf dieser Schau wird protokolliert:
Spinker, WR 96 Punkte, Staatspreis; W. Schutzriegel Schw.Loh, 94 Punkte Bundespokal,
Siekmann Germania Silber 95 Punkte Medaille, Siekmann Chinchilla 91 Punkte III. Preis,
Hötger Germania Silber einmal 95 Punkte Ehrenpreis und 94 Punkte III. Preis und Fr. Dubbert
Germania Silber III. Preis.
25.11.1925: Detmold erhält eine Einladung zur Braker Ausstellung.
1926: Brake bespricht mit Helpup über die dort stattfindende Ausstellung.
22./23.5.1926: 1. Bundesgruppenschau des „alten Verbandes“ mit KZV Hameln, anstelle der
Verbandsausstellung, das Standgeld für Arbeitslose soll ermäßigt werden.
25.9.26: 14 Detmolder Züchter wollen die Bundesausstellung in Leipzig beschicken.
Ende Dezember/Anfang Januar 1926/27: 12 Tiere aus Detmold auf der 2. Frankfurter Weltschau,
und 4 Tiere von Detmold auf der Hamburger Schau.
Ende 1927: 24 Tiere von Detmold zur Bundesschau gemeldet.
1928 landwirtschaftliche Ausstellung in Lemgo: Detmold übt Kritik
1928 teilt die Reichsbahn den Detmoldern mit, dass die Rücktransportkosten für die Tiere von
der Bundesschau in Leipzig erstattet werden.
Ende 1928. Detmold will Bundesschau in Dortmund beschicken.
1929 in Detmold, Falkenkrug eine allgemeine Schau, Standgeld 1 Mark
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Anfang 1930. Bundesschau in Offenbach, 2 Detmolder Zuchtkollegen besuchen diese Schau.
4./5.7.1931: Ausstellung in Detmold, Falkenkrug mit Ziergeflügel, Meerschweinchen
14./15.11.31 Schau in Hameln
trotz schwerer Zeit in Detmold am 6./.7.8.1932 Ausstellung auf dem Falkenkrug
1932 macht Brake eine Werbeschau im Eikernkrug in Vossheide.

1933 – 1945 Die Zeit des Dritten Reiches
. Das Jahr 1933 begann in Lippe mit der Landtagswahl im Januar 1933. Die NSDAP
erhielt 39 % der abgegebenen Stimmen und 43 % der Landtagsmandate. Damit war
sie zwar stärkste lippische Partei – aber ohne absolute Mehrheit und hätte koalieren
müssen.
Aber dazu kam es nicht mehr– die „Reichspolitik“ überrollte wie schon 1919 wieder
einmal Lippe: Am 30.1. 1933 berief Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum
Reichskanzler, am 1.2. wurde der Reichstag aufgelöst.

Zwischenzeitlich wurde nach der Landtagswahl in Lippe Anfang Februar ein
nationalsozialistisches Landespräsidium gegen die Stimmen der SPD und
Kommunisten gewählt.

Dann am 5.3. Reichstagswahl: Die NSDAP erhält 44 % der Reichstagssitze und in
Verbindung mit der Kampf-Front knapp 52 %. Das reichte für die absolute Mehrheit.
Am 24.3. billigt der Reichstag das Ermächtigungsgesetz, das der Regierung das
Recht der Gesetzgebung ohne Reichstag verlieh. Damit begann die national-
sozialistische Diktatur – die allgemeine Gleichschaltung und auch das Ende von
Lippes Selbständigkeit.
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Am 8. Januar 1933 – eine Woche vor der Landtagswahl – hielten die lippischen Kaninchenzüchter ihre
Jahreshauptversammlung in Großenmarpe ab.
Tagesordnung:

  1. Verlesen der Niederschrift
  2. Eingänge und Ausgänge
  3. Jahresbericht
  4. Aussprache über die Ausstellung in Schötmar
  5. Verbandsausstellung 1933
  6. Rechnungsablage
  7. Vorstandswahl
  8. Verschiedenes
    Der Detmolder Verein hatte 3 Anträge gestellt:
  9. Übergabe der Verbandsausstellung wegen 30jährigen Bestehens
  10. Ankauf von Verbandsehrenpreise soll durch den Verbandsvorstand geschehen
  11. ein junger Verein, der bis jetzt noch keine Ausstellung gemacht hat, soll keine
    Verbandsausstellung mehr zugesagt bekommen, er muss wenigstens eine Lokalschau gemacht
    haben, um sich mal in die Sache einzuarbeiten, da wir böse Erfahrungen gemacht haben..
    Den ersten Antrag haben die Detmolder nicht durchbekommen. Die Verbandsausstellung 1933 wurde
    Großenmarpe zugesprochen, vom 1. – 3. Dezember im Gasthaus Gees soll sie durchgeführt werden.
    Auf der Jahreshauptversammlung wurde auch über die Satzungen des Verbandes gesprochen, sowohl
    in Hölserheide als auch in Detmold werden sie verlesen und besprochen.
    Dieses ist die letzte Versammlung des Landesverbandes Lippischer Rassekaninchenzüchter.
    Im Frühjahr 1933 beginnt die nationalsozialistische Diktatur. Die Änderungen, die sich dadurch auch
    für die Kaninchenzüchter ergeben, werden in den Protokollbüchern ab Mai 1933 dokumentiert.
    Als erstes erfahren die lippischen Vereine, dass die beiden Großorganisationen ( Deutscher Bund und
    Reichsbund) zusammen gelegt worden sind – dass dieses nicht gerade freiwillig geschehen ist, dass ist
    den Protokollbüchern nicht zu entnehmen. Die Lipper sind zunächst einmal froh, dass es endlich
    gelungen ist, dass sich die beiden Großorganisationen zusammen gefunden haben – wie es heißt:
    „Zum Segen und Nutzen unserer uns so lieb gewordenen Kaninchenzucht“. In diesem Augenblick war
    keinem Züchter bewusst, dass von einem „zusammen f i n d e n“ keine Rede sein konnte, dass
    vielmehr die neue Regierung hier eingegriffen hat. Sie waren einfach froh darüber, dass es nur noch
    eine Dachorganisation gab – schließlich hatten sich die Vereine in den vergangenen Jahren darüber
    immer wieder zerstritten. Der Züchter Zöfgen, Brake erhält noch die Landesehrennadel vom Bund
    Deutscher Kaninchenzüchter – ein letzter Hinweis auf den 1880 gegründeten Bund Deutscher
    Kaninchenzüchter.
    Dass sich die Änderungen nicht nur auf der politischen Ebene, sondern auch auf die Kaninchenzucht
    erstrecken, merkten sie erst, als ihre Vereinsvorsitzenden ihnen Bericht von der am 10. oder 11. Juni
    stattgefundenen Verbandsvorstandsversammlung gaben. Hier wurde ihnen nämlich kund getan, dass
    der Landesverband aufgelöst worden wäre – von oben natürlich. Auch von dem neuen
    „Reichsverband“ hören sie jetzt erstmals etwas. Wie weitreichend die Änderungen sind – das haben sie
    damals überhaupt noch nicht übersehen, nicht erfasst. Ganz deutlich ist das dem Detmolder
    Protokollbuch zu entnehmen. Dort heißt es: Wir müssen auf die Mitteilungen der
    Verbandsvorstandsversammlung reagieren und der Vorstand muss zwecks Gleichschaltung seine
    Ämter zur Verfügung stellen. Sie wählen neu – aber alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder und
    protokollieren „ganz treu – anders kann man es nicht bezeichnen“: Damit ist nun alles in Ordnung.
    Wie wenig in Ordnung ist, wird ihnen auf ihrer Monatsversammlung am 30.9. klar, da heißt es
    nämlich: „Da sich in Zukunft der Vorstand nur noch aus 4 Personen zusammen setzt, müssen die
    früheren stellvertretenden Vorstandsmitglieder ihres Amtes enthoben werden.
    Auf Verbandsebene stellt man sich den Neuerungen: Der wieder ins Leben gerufene Verein Lage
    protokolliert, dass er die Anmeldung beim Gau und beim Verband erfolgt ist. Und in den lippischen
    Vereinen werden jetzt Zuchtwerbewarte und Fellfachwarte gewählt– zwei vom Reichsbund neu
    geschaffene Posten.
    Ende August erfolgt erstmals eine Einladung des Reichsverbandes der Kaninchenzüchter, Gau Lippe
    bei Huneke, Lage-Kachtenhausen. Es lädt ein: Gauleiter Rolfs. Die Tagung findet im September als
    Gau-Sitzung statt. Der anwesende Gauleiter Rolfs erläutert den Zuchtfreunden die jetzige
    Zusammensetzung innerhalb des Gaus. Außerdem gibt er bekannt, dass keine Gelder für die GauAusstellung vorhanden sind; deswegen würde er die Pflichtkarten wieder einführen und versuchen,
    von en umgebenden Städten Ehrenpreise herein zu holen. Die Gau-Ausstellung soll in Detmold
    stattfinden.
    Am 15.10. findet eine weitere Gau-Sitzung in Kachtenhausen statt, auf der bekannt gegeben wird, dass
    die lippische Regierung die kleine silberne und bronzene Medaille zur Ausstellung gestiftet hat.
    Die erste Gau-Ausstellung findet am 18. und 19. November in Detmold im Falkenkrug statt. Jeder
    Verein musste einen Ehrenpreis stiften. 342 Tiere waren ausgestellt.
    Trotz der vielen Änderungen des Jahres, gab es ein reges Ausstellungswesen. Es wurde eine
    Werbeschau abgehalten, zu der die Vereine Brake und Helpup Tiere schicken. Lokalschauen wurden
    in Detmold, in Hölserheide, in Horn (mit den Lagenser Züchtern), in Schlangen und in Brake
    abgehalten. Auch die Weserberglandschau in Hameln fand vom 8.-10.12. statt und Ende des Jahres
    veranstaltete der Bad Salzufler Verein noch eine Werbeschau.
    Ende des Jahres 1933 erfahren die Kaninchenzüchter, dass die Landwirtschaftskammer für das Land
    Lippe aufgelöst worden ist.
    1 9 3 4
    Das Jahr 1934 beginnt mit der Gau-Versammlung am 21. Januar, nachmittags 2 ½ Uhr im Gasthof
    „Zur Krone“, Detmold. Hier werden die Satzungen des RDK (Reichsbund Deutscher
    Kaninchenzüchter) eingehend besprochen und die Vereine gebeten, sofern noch nicht geschehen, den
    neu geschaffenen Posten des Zuchtwerbewartes zu besetzen. Der Jahresbeitrag an den RDK beträgt
    2,50 Mark. Der 1.Vorsitzende heißt jetzt Vereinsführer. Und eine Schutzkasse hat der RDK eingeführt,
    in der die Züchter ihre Zuchttiere versichern können. Der 1.Vorsitzende des ehemaligen
    Landesverband der Lippischen Kaninchenzüchter – in den Protokollbüchern wird jetzt immer vom
    Gau Lippe gesprochen – heißt immer noch Zöfgen, Gauschriftführer ist Peltz, Detmold. Mit den neuen
    Namen tun sich die Vereine in dieser Zeit schwer, so wird von einem Gaugruppenleiter gesprochen –
    ob hier wohl ein Vereinsvorsitzender gemeint war?
    Ende Februar erhalten die Detmolder eine Verfügung des Reichsverbandes, dass sie in Detmold eine
    öffentliche Beratungsstelle einführen müssen. Den Posten nimmt Zfr. Siekmann an. Schon im März
    heißt es, dass 2 weitere Beratungsstellen eingeführt wurden.
    Post vom Reichsverband haben die Vereine auch erhalten. Es geht um die Neubesetzung des Gaus.
    Der Präsident hat in Erwägung gezogen, den Gau Lippe ganz aufzulösen, um ihn nach Westfalen
    einzugliedern. Die Detmolder sind darüber nun gar nicht glücklich, haben sie sich doch immer für
    Lippes Selbständigkeit stark gemacht, sie als das einzig richtige gesehen. Sie hoffen auf eine tüchtige
    Person, die den Gau wieder dahin bringt, wo er hingehört. Aber der Reichsverband verfügt weiter: ein
    Detmolder Züchter muss einen Bericht über die Germania-Silber bzw. Großsilber in den
    Fachzeitschriften bringen; das Tätowieren ist unbedingt einzuhalten, alle Tiere müssen tätowiert
    werden. Und Reklame für die Schutzkasse wird gemacht.
    Ende April wird bekannt gegeben, dass der Gau Lippe aufgelöst worden ist und Westfalen
    angeschlossen ist; der Gauleiter sei Zfr. Großheim, Plettenberg. Auch die Vereinskennzeichen werden
    bekannt gegeben – wie sie noch heute existieren – : Detmold erhält W 504, Lage W 551, Hölserheide
    W 532, Bad Salzuflen W 602, Horn W 549.
    Im Juni findet eine Kreistagung statt – so formulieren es die Detmolder -. Hier wird nochmals über die
    Auflösung des Gau Lippe gesprochen. Lippes Kaninchenzüchter werden als Keris Lippe der
    Landesbauernschaft Westfalen zugeteilt.
    Ein neuer Kreisgruppenführer wird ernannt: Zfr. Höltke, Detmold, Schriftführer Pelz, Detmold und
    Kassierer Klinkmann, Kachtenhausen. Die Satzungen aus den neuen Mitgliedsbüchern werden
    verlesen.
    Auch die Vereine erhalten neue Vereinssatzungen, die unbedingt eingehalten werden müssen.
    Im Juli findet eine Kreissitzung in Lage statt. Brake veranstaltet einen großen Züchtertag, verbunden
    mit einer Lokalschau in Spork bei Dörentrup, wo Herr Stein, Leipzig als Preisrichter fungiert und dann
    einen Vortrag anhand von Fellen und fertigen Fabrikaten der Fa. Friedrich und Loudwin über das
    Rohfell des Kaninchens bis zur Pelzjacke halten wird. Nachmittags wird im Lokal des Braker Vereine
    eine Tagung stattfinden, auf welcher der Gaugruppenführer Großheim, Plettenberg reden wird.
    Termin: 12. August
    Ab frühem Herbst 1934 ist aus den Protokollbüchern zu ersehen, dass die gewählten Zuchtwerbewarte
    ihre Aufgabe ernst nehmen. In jedem Verein wird über Referate, bzw. Tierbesprechungen
    protokolliert. Es beginnt die Zeit der Wirtschaftsrassen, so ein Referat über „Sport- und
    Wirtschaftszucht“, wofür der Zuchtwart Beifall erhielt. Nun können wir uns heute überlegen, in
    welche Richtung sein Vortrag ging, wie wir das werten.
    Die sogenannte Herbsttagung findet am 23.9. als Kreisgruppenversammlung in Detmold im
    Falkenkrug statt. Ausführlich wird über die Ausstellungsordnung der ersten Kreisausstellung in Lippe
    gesprochen.
    Lokalschauen: 29./30.9. in Detmold
    in Schlangen und in Lemgo(hier schicken auch die Hölserheider ihre Tiere hin).
    Die Kreisausstellung findet am 24. und 25. November in Lage statt. Das Standgeld beträgt 1,50 mark
    für Alttiere und 1,00 Mark für Jungtiere. Die Pflichtkarten muss jeder Verein in Höhe der
    Mitgliederzahl übernehmen. Das Eintrittsgeld beträgt 30 Pfennig. Die Kreisbauernschaft Westfalen hat
    die Kreisausstellung genehmigt und von Steuern befreit. Die Lagener Züchter (zfr. Krüger) verhandeln
    mit der Schulbehörde, um auch die Schulkinder durch die Ausstellung zu führen. Das Eintrittsgeld
    beträgt 10 Pfennig. Die Städte Lage, Bad Salzuflen, Lemgo und Horn stiften einen Ehrenpreis, die
    Ovator-Werke stiften die silberene Nadel. Der ausrichtende Verein (Lage) beschließt, dass diese Preise
    nur in der Wirtschaftsrasse zur Verteilung kommen. Die Käfige leihen sich die Lagenser von Detmold.
    Die Detmolder Züchter haben 87 Tiere in Lage ausgestellt.
    Auch die Gau-Ausstellung, bzw. Karl-Marpmann-Schau in Hamm wird beschickt. Lt. Protokollbuch
    sollen dort 1800 Tiere gestanden haben.
    1 9 3 5
    Das Jahr 1935 beginnt mit einer Sonder-Kreissitzung, die einberufen wurde, um zu dem Artikel des
    sauberen Eugen Bils im Leipziger Züchter Stellung zu nehmen. Es wurde aber bewiesen, dass
    Preisrichter und Ausstellungsleitung die Verteilung der Z-Ehrenpreise ganz korrekt gemacht haben.
    Die nächste Kreisschau richtet der KZV W 82 Brake aus, wurde beschlossen. Der KZV W 620 Lemgo
    wird am 20.1. 35 gegründet;
    Die nächste Kreissitzung findet im Juni in Detmold statt. Der Kaninchenzuchtverein Lothe wird
    aufgenommen und dem Kreis angeschlossen. Folgende Vereine halten eine Ausstellung ab, die bereits
    genehmigt sind: Detmold, Lage, Horn.
    Die Herbstversammlung des Kreisverbandes findet im Oktober in Brake statt.
    Vereinsleben:
    Im Februar hat in Lage der Kreisgruppenführer für Kleintierzucht Herr Ottenhausen zu Ottenhausen
    einen Vortrag über Vererbungsfragen gehalten.
    Am 2.3.1934 gründet sich in Hölserheide eine Frauengruppe.
    Am 21. Juli findet in Horn ein Züchtertag statt, auf dem Zfr. Blanke einen Vortrag über
    Wirtschaftsrasse, Bewertung und Tätowierung hielt.
    Am 23./24.11. fand die Kreisschau in Brake statt, auf der Otto Bröker, 1.Vorsitzender des KZV W 551
    Lage die silberne Medaille der Landesbauernschaft Münster erhält. Die Frauengruppe Brake hat
    Pelzsachen ausgestellt.
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    Gleich zu Beginn des Jahres 1936 werden den Vereinen die neuen Satzungen des Reichsverbandes zur
    Kenntnis gebracht. Auch wird weiter Reklame für die Schutzkasse gemacht und die Bestimmungen
    werden bekannt gegeben: Jeder Zfr. kann Mitglied werden, muss aber bis 100 Mark versichern.
    Auch von Kreisgruppenleiter Höltke, Detmold kommt Post: Er weist darauf hin, dass zukünftig
    Beziehungen zu dem Verlag Poppe, Leipzig einzustellen sind.
    Die nächste Kreissitzung am 13. April in Lage bringt wieder Neuigkeiten. So hat es die
    Landesfachgruppe vorläufig abgelehnt, sich der Kreiskleintierzucht anzuschließen. Als Zuchtbeihilfe
    für den Kreis Lippe sind 12,50 Mark bewilligt worden. Vom Reichsbauernführer sind sämtliche
    Ausstellungen in der Zeit vom 15.6. – 29.11. untersagt worden. Damit wird die von den Lagenser
    Züchtern geplante Teutoburger-Wald-Schau am 1.11. hinfällig.
    Ein Schreiben vom Kreis vom Mai d.J. bestätigt die Sperre für die Reichskleintierschau in Essen vom
    30.11. – 1.12. und die 4. Deutschlandschau in Leipzig vom 24.1. – 7.2.
    Am 13. September findet im Siekkrug, Pottenhausen die Kreissitzung statt. Der Kreisgruppenführer
    Höltke, Detmold hat sein Amt nieder gelegt. Zfr. August Papenmeier, Brake wurde beauftragt, die
    Geschäfte weiter zu führen mit der Bitte, mit ganzem Herzen für eine gute Arbeit Sorge zu tragen.
    Weitere Themen: Kreisausstellung in Schötmar geplant. Der Kaninchenzuchtverein Blomberg und
    Lothe haben sich nach einem kurzen Vereinskampf zur Ruhe gesetzt und sind vom Kreis gestrichen
    worden.
    Erstausgabe des blauen Kaninchenjahrbuches !!!! – ein solches Exemplar hat mir Zfr. Dieter Tornede
    geschenkt.
    Kreisgruppenversammlung ca. Oktober: Zur Kreisausstellung in Schötmar sollen 5 RM als
    Vereinsehrenpreis gestiftet werden.
    Demnächst sollen zu Kreissitzungen nur noch der 1. und 2.Vorsitzende als Delegierte.
    Dezember: Kreisausstellung in Schötmar, Detmold hat 30 Tiere gemeldet.
    Anlässlich der Kreisausstellung hat eine Kreissitzung stattgefunden. Es wird bekannt gegeben, dass die
    Ausstellungen für das nächste Jahr bis zum 1.2.1937 gemeldet sein müssen.
    Die Frauengruppe Detmold hat sich aufelöst.
    Kritisiert wird die schlechte Verteilung der Ehrenpreise auf der Kreisschau und der schlechte Aufbau.
    Die Tätowierung muss in Zukunft besser beachtet werden.
    Vereinsleben:
    Am 29.2. gründet sich die Frauengruppe Lage unter der Leitung von Frau Brüntrup.
    In der Monatsversammlung des Detmolder Vereins vom 23.5. war Preisrichter Ruder verpflichtet
    worden für Vortrag und Tischbewertung. Er schildert den organisatorischen Aufbau des
    Reichsverbandes vom Züchter bis zum Präsidenten.
    Im Juni erreicht den Lagenser Verein ein Schreiben der Reichsfachgruppe, betreffs neuer Abgaben an
    die Reichsfachgruppe, welches von der Mehrzahl der Mitglieder ablehnend aufgenommen wurde.
    Dieses Schreiben wurde zurückgestellt, um mit Kreisführer Höltke, Detmold Rücksprache zu halten.
    Am 19. Juni erhält der Detmolder Verein Besuch vom Verein Petershagen, die einen Ausflug nach
    Detmold geplant haben.
    Im September finden Lokalschauen des W 532 Hölserheide (im Siekkrug) und des Helpuper Vereins
    (Alter Krug) statt. Lemgo und Brake haben im Oktober Ausstellung. Im November hat Horn eine
    Lokalschau.
    1 9 3 7
    Das Jahr 1937 beginnt mit der Kreissitzung in Schötmar im Februar/März.
    In Lippe sind 221 Mitglieder der Fachgruppe angeschlossen.
    Für das Jahr 1937 sind 6 Lokal- und 1 Kreisschau angemeldet (Horn, Detmold, Salzuflen, Brake,
    Sylbach).
    Geplant ist eine Tierschau in Lemgo am 3./4.7., Detmold meldet 12 Tiere.
    und eine Landesfachgruppentagung am 29.5. in Herford.
    Die geplante Kreisschau (13./14.11.) fällt unter die Sperre und wird auf den 27./28.11. nach
    Heidenoldendorf verschoben.
    Der Reichsbund wünscht eine Zählung der Tiere.
    Ein Züchtertag ist geplant, Kreisgruppenleiter Papenmeier teilt mit, dass dafür ein Redner vorgemerkt
    ist.
    Für den Zuchtwerbewart muss der Ratgeber für Kaninchenzucht bestellt werden.
    Die nächste Kreissitzung findet am 4. Juli in Lemgo statt. Der KZV Kachtenhausen wird erwähnt.
    Weitere Kreisversammlung 5. Dezember in Detmold: Die Keisausstellung soll in Detmold stattfinden.
    Die Kreisausstellung 1938 will Hölserheide übernehmen.
    Vereinsleben:
    In Detmold wurden 1936 619 Felle verkauft, welche 389 Mark einbrachten.
    April/Mai: In Lage wird ausführlich über den Vierjahresplan in der Kaninchenzucht (Dr. Filler)
    berichtet. Es muss die Hauptaufgabe sein, auf die Wirtschaftlichkeit in der Kaninchenzucht
    hinzuweisen und zu werben. Es gibt jetzt auch neue Richtlinien für die Gewährung von
    Verbilligungszuschüssen aus Mitteln des Preußischen Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
    zur Verbesserung von Stallungen in der Kaninchenzucht. Voraussetzung ist bei den Antragstellern,
    dass sie einer Fachgruppe der Kleintierzucht angehören.
    Lage lädt Detmold ein zum Besuch der Freilandschau auf der Wilhelmsburg
    Der Zuchtwart in Detmold empfiehlt Kräuter aller Art für die Kaninchen und hält einen Vortrag über
    Wirtschaftlichkeit der einzelnen Rassen.
    Detmold kauft eine zweite Tätozange.
    Schauen:
    9./10.10. KZV Lemgo und Helpup; 23./24.10. KZV Brake
    Die Karl-Marpmann-Schau findet am 13./14.11. statt.
    Die Frauengruppe Hölserheide macht einen Pelznähkurs. Der Verein Hölserheide wählt einen
    Fellfachwart für die Angorazüchter.
    1 9 3 8
    Anfang Januar findet die Generalversammlung des Kreisverbandes statt.
    14 Vereine mit 280 Mitgliedern hat der Kreisverband.
    Am 23.1. findet eine Angora-Verbandsversammlung statt.
    Am 14. Mai findet eine Kreisversammlung statt.
    Am 28.8. Kreisversammlung in Lage, in der der Vorsitzende Bericht von der Reichsfachgruppe gab.
    Die Reichkleintierschau findet statt.
    Kreisausstellung 1938 im Siekkrug im November mit 2274 Tieren und 24 Nummern Pelzsachen.
    Vereinsleben:
    Am 30.1. in Detmold ein Vortrag des Vorsitzenden über Kaninchenzucht im Vierjahresplan, nachdem
    im Schulungskurs zu Brake erhaltenen Richtlinien über die Haltung der Zuchtrammler, der VereinsRasen und die Wirtschaftlichkeit des Züchtens gesprochen wurde.
    Der Zuchtwart hielt Vortrag über Wirtschaftsrassen und Zuchtbuchführung. Da der Verein über 30
    Mitglieder hat, sei er berechtigt, außer der 1. Wirtschaftsrasse Großsilber noch eine zweite zu führen.
    Vorgeschlagen wurden Blaue Wiener, da dieselben sogar von verschiedenen Züchtern gehalten
    werden. Deckscheine müssen ordentlich ausgefüllt werden. Pflicht ist es, Stallkarten und Zuchtbuch
    im Stall zu führen, da in Zukunft kaum Tiere ohne Abstammungsnachweis zu verkaufen sind.
    Unter Punkt 4 Allgemeine Aussprache sprach Kreisleiter Papenmeier und legte jedem Zuchtfreund ans
    Herz im Sinne des Vierjahresplanes zu arbeiten und eine gute Züchtergemeinschaft zu pflegen. Der
    Verein Detmold sei der älteste Verein in Lippe und habe die Pflicht, allen anderen mit gutem Beispiel
    voran zu gehen.
    Am 27.2. nimmt der Kreisgruppenvorsitzende August Papenmeier an der Monatsversammlung des W
    532 Hölserheide teil, der wegen Unstimmigkeiten vom Vorsitzenden eingeladen war, um diese zu
    regeln.
    In Detmold wurden 1937 wieder die Felle abgeliefert, 766 Stück und sie brachten 387 Mark 90
    Pfennig an Geld ein.
    Im Juli wird in Detmold ein Vortrag über Futterbeschaffung und Futterpraxis gehalten
    Im August in Hölserheide ein Vortrag über Wirtschaftsrassen.
    Im Dezember in Detmold Tierbesprechung DW, grau und Wirtschaftlichkeit dieser Rasse.
    Schauen:
    15./16.10. Lokalschau in Lemgo
    Die Karl-Marpmann-Schau wird von Detmolder Züchtern beschickt mit der Vereinsrasse Großsilber.
    Die Detmolder Züchter beschicken auch die Schau in Leipzig, Zfr. Siekmann besucht die Ausstellung.
    Das Jahr 1938 ist das Jahr, in dem in den mir vorgelegenen Protokollbüchern sehr oft die
    Versammlung endet mit: „Sieg heil“ oder „Sieg heil auf den Führer“.
    1 9 3 9
    Termin JHV nicht belegbar.
    Am 26.August: Kreissitzung in Lage: Die Kreisausstellung findet am 4./5.11. in Lage statt. Der KZV
    Lemgo, dem die Ausstellung übertragen war, musste sie wegen Saalmangels aufgeben.
    Kreissitzung am 19.11.nachmittags um 15.00 Uhr in Brake anlässlich der Lokalschau des Braker
    Vereins.
    Vereinsleben:
    Auf der Monatsversammlung am 26.2. in Detmold wird der schlechte Besuch der Zfr. bemängelt.
    Unter Verschiedenes sprach Zfr. Meier, welcher als Beauftragter des Kreisfachgruppenleiters unter uns
    weilte, zu Tätowierfragen und gab bekannt, wie es in Hölserheide gemacht würde. Abschließend
    wünschte Zfr. Meier allen Detmoldern ein gutes Zuchtjahr 1939 und bestellte die Grüße des Zfr.
    Holtwische.
    1938 wurden in Detmold 378 Tiere gezüchtet.
    Im Mai stehen in Detmold Neuwahlen an, weil der 1.Vorsitzende aus gesundheitlichen Gründen
    zurücktreten will. Jetzt wird den Detmoldern erst mal das neue System richtig klar, nachdem sie
    feststellen müssen, dass sie nur noch den Vereinsführer zu wählen haben und der sucht sich seine
    Leute aus. Aber die Detmolder sind clever – sie beurlauben ihren 1.Vorsitzenden bis zum 1. Oktober
    und übertragen die Geschäfte für diesen Zeitraum ihrem 2.Vorsitzenden.
    Juni: Detmold hat ein Schreiben der Reichsfachgruppe Berlin erhalten, in dem sie aufgefordert
    werden, den gesamten Verkauf von Fellen von 1926 an anzugeben.
    In der Monatsversammlung von Hölserheide im November wird darauf aufmerksam gemacht, dass die
    Felle richtig behandelt werden, da sie in der heutigen Kriegszeit doppelt wertvoll sind. Die
    Reichsfachgruppe schickt ein Rundschreiben, das hauptsächlich Angorazüchter betrifft.
    Detmolder Versammlung November: Reichsfachgruppe Kaninchenzüchter bittet um Bestellung der
    neuen Jahrbücher. Reichsfachgruppe hat Bestimmungen über Angorawolle herausgegeben.
    Detmolder Versammlung Dezember: Vortrag über Winter- und Frühjahrszucht; viel Fleisch muss
    gezüchtet werden.
    Dezember Versammlung Hölserheide: Rundschreiben Nr. 29 der Reichsfachgruppe verlesen: Wie
    behandele ich Rohfelle. Jeder Züchter ist verpflichtet, Nichtmitgliedern nötige Aufklärung zu geben.
    Rundschreiben Nr. 40 wird verlesen: Beitragsabführung und Mitgliedernachweis.
    Schauen:
    Infolge des Krieges – so Protokoll vom 30.9. Detmold – sind alle Ausstellungen untersagt.
    Aber am 19.11. Lokalschau in Brake.
    1940
    Im Februar findet eine Kreissitzung in Lemgo statt. Zfr. Siekamm berichtet der Versammlung des
    Detmolder Vereins von der Kreissitzung.
    Vereinsleben:
    Die Lokalausstellung wird im Falkenkrug durchgeführt. Die Käfige werden über einen Fuhrmann zum
    Falkenkrug transportiert. Da überraschend der Falkenkrug vom Militär belegt werden kann, soll die
    Ausstellung am Falkenkrug im Freien stattfinden. Als Ausstellungsgebühr wird für ein Alttier 1,–
    Mark und für ein Jungtier 75 Pfennig festgelegt. Die Preise sollen in „Geld“ aus der Ehrenpreiskasse in
    Höhe von 15,– – 18,– Mark. Verlosung wird vom Vorstand geregelt. Pelzsachen sollen ausgestellt
    werden, doch soll auf fertige Gerichte und geschlachtete Kaninchen aufgrund der Witterung verzichtet
    werden. Von den Detmolder Zuchtfreunden wird für die Tombola wie folgt gestiftet: 10 Kaninchen, 1
    Hahn, 2 Meerschweinchen, 16 Gegenstände und 3 Kaninchenfelle.
    Kreistagung findet am 24.7.40 in Lage statt. Jahresbericht wird vom Zfr. Lohrmann vorgelesen.
    Auf der Monatsversammlung am 26.10.40 wird überlegt, die Monatsversammlung auf den Sonntag zu
    verlegen, falls der Fliegeralarm sich verschlimmert.

Da die Kreisfachgruppe die Schurmaschine sehr preiswert erworben hat, kann sie für 50 Pfennig von
den Vereinen für die Schur der Angorakaninchen ausgeliehen werden. Die Leihgebühr wird für die
Neubeschaffung und Zustandshaltung der Maschine und Schurköpfe verwendet. Die Maschine muss
sofort nach Gebrauch an den Kreisleiter zurück geschickt werden.
1941
Tagung in Lage
Auf der Januar-Monatsversammlung des Detmolder Vereins gibt der Zuchtwart bekannt, dass die
Zuchtfreunde schon im Januar die Häsinnen decken lassen, damit im Mai der zweite Wurf da ist. Es
sollen möglichst viele Jungtiere auf der Ausstellung gezeigt werden, um sie dort verkaufen zu können.
1942
In Lage findet im Januar eine Kreistagung statt.
Alle Verkäufe von Kaninchen sollen durch eine Verkaufskommission nach festgesetzten Preisen der
Reichsfachgruppe erfolgen. Es sollen nach Möglichkeit nur Wirtschaftsrassen gezüchtet werden.
Rammlerbesitzer sollen auf die Gesundheit der zu deckenden Häsinnen achten. Weiße Wiener sollen
schwerer gezüchtet werden. Kraftfutter darf nicht gegeben werden. Sondervereine dürfen nicht mehr
sein.
Kreissitzung am 15.11. in Lemgo: Der Kreisfachgruppe steht Geld zur Verfügung, daher sollen für die
Ausstellungen Ehrenpreise angefordert werden. Stallschauen sollen wieder ins Leben gerufen werden.
Die Gütersloher Rammlerschau am 6.+7. Februar 1943 soll beschickt werden.
In Brake und Bad Salzuflen werden Ende November Ausstellungen ausgerichet.
Vereinsleben:
Zuchtfreunde, die „Soldat“ sind, brauchen für die Dauer des Krieges keinen Vereinsbeitrag in Detmold
zahlen. Im Detmolder Verein sind zur Zeit 22 Zuchtfreunde „Soldat“. Eine Ausstellung kam nicht
zustande, da keine entsprechende Anzahl Jungtiere vorhanden war. Die vom Verein bestellten
Drahtkörbe konnten aufgrund Materialmangels nicht geliefert werden. Die Feldpostgrüße der
Zuchtfreunde Kindervater und Schlösser werden auf der Monatsversammlung im Juni verlesen.
1943
Kreistagung am 10.1.43, die Kreiskasse soll in Zukunft übersichtlicher geführt werden.
Kreistagung am 7.3.43,
Vereinsleben:
Eine Ausstellung des Detmolder Vereins soll im Juli stattfinden, wenn genügend Jungtiere zum
Verkauf zur Verfügung stehen. Für die Verlosung soll jeder Zuchtfreund kaufen, wo sich ihm ein
Gegenstand bietet. Die Auslagen werden vom Verein erstattet. Kaninchen und Geflügel kann jeder so
viel stiften, wie er will.
Die Ausstellung in Gütersloh war für die Detmolder Züchter ein voller Erfolg.
Am 18. oder 25. Juli 43 soll eine Ausstellung am Falkenkrug vom Detmolder Verein ausgerichtet
werden. Der Verkauf der Tiere darf nur durch einen vom Verein bestimmten Züchter lt. Liste erfolgen.
Der Winterfutterbedarf muss im September bestellt werden.

1944
Kreistagung am 5.3.44 in Lage;
Vereinsleben:
Im Detmolder Verein wird auf der Jahreshauptversammlung am 26.3. der gefallenen und vermissten
Zuchtfreunde gedacht. Der Bericht des Wollfachwartes gibt erstmalig einen Einblick in die Angorazucht. Um den Kassierer zu entlasten, sollen die Beiträge nach Möglichkeit halbjährlich bezahlt
werden. Auf der Monatsversammlung vom 30.4.44 wird darüber gesprochen, dass nach Möglichkeit
eine Ausstellung stattfinden soll. In diesem Jahr findet keine weitere Monatsversammlung mehr statt.
1945
Im Dezember fand eine Kreistagung in Lage statt.
Vereinsleben:
Die erste Monatsversammlung findet am 30.9.45 in Detmold und Lemgo statt. Es liegt ein Schreiben
eines Bad Pyrmonter Züchters vor, der gerne vom Detmolder Verein Tiere kaufen möchte. Es lag ein
Schreiben von der Landesfachgruppe vor, dass die Vereine in Kreis- und Landesfachgruppe in alter
Fassung bestehen bleiben. Auch die Tätowierung wird wie bisher durchgeführt. Auf dieser Monatsversammlung sind 42 Zuchtfreunde anwesend. Der Kassenbericht wurde vom Zuchtfreund Klöpping
gegeben und zeigte das der Detmolder Verein gesund des vorhandenen Kapitals auf festen Füssen
steht. Unter Verschiedenes entspann sich eine längere Debatte über die Beschaffung von Tiermaterial
für die zurück gekehrten Soldaten. Es wurde beschlossen, auch hier für in der nächsten Versammlung
eine Kommision zu wählen.
Monatsversammlung am 4.11.45: Zuchtfreund Hagemann bittet darum die Neuwahl des Vorstandes
bis zur Generalversammlung zurück zu stellen. Insgesamt 20 Zuchtfreunde erschienen zu dieser
Versammlung.
Im November wurde eine Ausstellung in Kachtenhausen ausgerichtet.
1946
eine Kreissitzung findet statt;
Vereinsleben:
Im Februar geht bei den Vereinen ein Schreiben von der Kreisfachgruppe über die Abgabe von
Kaninchen ein und die Niederschrift der Landesfachgruppentagung in Hamm. Im März wird ein
Schreiben von der Landesfachgruppe Westfalen verlesen über die Abgabe der Angorawolle. Sämtliche
Angorawolle muss restlos abgeliefert werden. Im Detmolder Verein wird überlegt, eine Ausstellung im
November auszurichten. Im Juni wird in der Monatsversammlung mitgeteilt, dass der Preisrichter
Hendel nicht verpflichtet werden kann, da er noch in Kriegsgefangenschaft ist. Im Juli ein Schreiben
der Kreisbauernschaft wegen Ablieferung von Tieren. Der Vorsitzende des Detmolder Vereins verlas
die Satzung des Kreisverbandes. Seitens des Kreisverbandes soll ein Einheitsstempel eingeführt
werden.
Im Verein KZV Lemgo gehen im Januar Anfragen nach Zuchttieren ein. Mitte November ist eine Ausstellung geplant. Vortrag über die richtige Fütterung zu dieser Jahreszeit mit gefrorenem Futter; im
Februar ein Vortrag über die Angorazucht von Zuchtfreund Sander; es wurden verschiedene Sorten
Angorawolle gezeigt; er betonte, dass die Angorazucht bei uns wieder die Hochburg in Lippe werden
muß; im März gehen verstärkt weitere Anfragen nach Zuchttieren ein; im Mai wird die Käfigfrage
behandelt – wie ist das Drahtmaterial zu beschaffen, die Beschaffung des Holzes wird als das
schwierigste angesehen; im Juli wird auf der Monatsversammlung berichtet, dass das Drahtmaterial
„abgeschlagen“ wurde, so dass für längere Sicht nicht mit eigenen Käfigen zu rechnen ist; jeder soll
versuchen ob nicht noch irgendwo Draht aufzutreiben ist; bei der Tierbesprechung eines Deutschen
Widder wird davon gesprochen, dass die Felle aufgrund ihrer Größe und Dichte bei Kürschner heiß
begehrt und am besten bezahlt wird; aufgrund des fehlenden Kraftfutters kommen diese großen Tiere
jedoch nicht auf ihr richtiges Gewicht; es wird mit einer Verschiebung der Ausstellung gerechnet, da
kein Preisrichter für die Ausstellung zu bekommen sei und die Saalfrage auch noch nicht geklärt ist;
auf der Monatsversammlung im November wird die Ausstellung abgesagt, da in der Stadt kein Saal zu
bekommen wäre; nach langen Jahren kann in der Dezemberversammlung wieder eine Kaninchenfachzeitung verteilt werden;
1947
Kreissitzung im August;
Ausrichtender Verein der Kreisschau am 6./7.Dezember ist der KZV Lage;
Vereinsleben:
Im KZV Lemgo werden auf der Generalversammlung im Januar die gezüchteten Tierzahlen aus 46
bekannt gegeben: 307 Jungtiere, davon 95 Angora; es finden Vorstandswahlen statt; im Februar liegt
eine Anfrage bzgl. Angorazuchttiere vor; im monatlichen Vortrag geht es um Großchinchilla und die
Anwendung von Nistkästen; in der Monatsversammlung im April wird die Rasse der Deutschen
Riesenschecken besprochen, dieser soll 12 Pfund an Gewicht erreichen, doch da die heutigen Futterverhältnisse sehr schlecht sind, ist dieses Gewicht nicht zu erreichen; die Züchter werden ermahnt, die
Deckscheine sorgfältiger auszufüllen und rechtzeitig abzugeben; im Mai wird mit der Planung der
Vereinsschau begonnen Käfigfrage und Saal sind wieder Thema; im Juni wird die Sportrasse Havanna
in der Tierbesprechung näher erklärt; die Felle können noch nicht wieder gesammelt werden, da der
Fellversand sehr schwierig ist und auch die Abrechnung zu schwierig würde; eine Anfrage des KreisWollfachwirtes, ob sich die Angorazüchter an einer Schurkontrolle beteiligen würden, wurde bejaht.
Es wird eine Vereinsschur gewünscht, da die Kreisschur für viele Züchter nicht möglich ist. Nach der
Kreisausstellung soll hiermit begonnen werden; Thema „ Die Vorbereitung der Ausstellungstiere“ ist
der Vortrag in der August-Monatsversammlung; im November waren auf der Vereinsschau 140 Tiere
in 13 Rassen zu sehen; es werden 51 Tiere für die Kreisschau in Lage gemeldet:
1948

  1. Januar in Lage eine Versammlung der Angorazüchter – Zweck dieser Versammlung ist die
    Gründung eines Angora-Sondervereins;
    im November eine 3-Länder-Schau in Sabbenhausen;
    im Dezember Kreisschau in Bad Salzuflen
    insgesamt 7 Kreisversammlungen
    Vereinsleben:
    Die Generalversammlung des KZV Lemgo findet am 10.1.statt; die Wahl des Vorstandes erfolgt;
    Eine Anregung von Zfr. Ernst ist, den Rammlerhaltern statt Geld etwas Kraftfutter für das Decken zu
    geben, da es immer noch an Kraftfutter fehlt; in der Versammlung am 10.4. sprach Zfr. Sölter über die
    Pflichten der Mitglieder; der Besuch der Versammlungen sei eine der Hauptpflichten der Mitglieder;
    Das Mitteilungsblatt wird im nächsten Vierteljahr nur noch durch die Post geliefert; ein Film über den
    Bau eines Kaninchenstalles wurde auf der Monatsversammlg. im Juni gezeigt; in der Tierbesprechung
    wurden die Rassen Großchinchilla und Angora behandelt; bereits im August sollen die Krallen der
    Ausstellungstiere geschnitten werden, es ist auch darauf zu achten, diese Kaninchen besonders sauber
    zu halten; dem Antrag des Vorsitzenden, die Beiträge von Juli bis Dezember in neuer Währung nach
    zu erheben, wird einstimmig angenommen; im Oktober wird der Kreisverbandsvorsitzende Bröker auf
    der Versammlung begrüßt; er übermittelt die Grüße des Kreisverbandsvorstandes, warb für die
    Kreisschau in Bad Salzuflen und berichtete über die neuen Bewertungsvorschriften; auf der
    Versammlung im November werden die Meldepapiere für die Kreisschau ausgegeben- die meisten
    Züchter füllen die Anmeldungen gleich aus; vom KZV Lemgo werden etwa 90-95 Tiere zur
    Kreisschau geschickt;
    1949
    30.4. Kreissitzung in Lage; ein Pflichtbeitrag je Züchter des Kreisverbandes von 50 Pfennig für ein
    Züchtertreffen in Detmold wurde festgelegt;
    26.6. Versammlung der Angorazüchter
    Kreisschau wird vom KZV Lage ausgerichtet, Standgeld DM 2,–, es können keine Jungtiere
    ausgestellt werden;
    Antrag des KZV Lemgo, auf der Kreisschau die Kaninchen wieder zu wiegen;
    Kreisrammlerschau wird vom KZV Hölserheide ausgerichtet;
    Kreissitzung im Dezember
    Vereinsleben:
    Der Zuchtwart gibt auf der Generalversammlung am 15.1.49 bekannt, dass im vergangenen Jahr 673
    Jungtiere ( 213 Angora, 131 Großchinchilla, 59 Kleinchinchilla, 52 Helle Großsilber, 17 Deutsche
    Großsilber, 65 Deutsche Riesenschecken, 16 Deutsche Widder, 29 Deutsche Riesen, 30 Havanna, 18
    Weiße Wiener, 8 Blaue Wiener, 14 Gelbsilber, 19 Marburger Feh, 2 Holländer) gezüchtet wurden; auf
    de Lokalschau waren 215 Tiere aus 15 verschiedenen Rassen gezeigt worden; Vorstand wird neu
    gewählt; Antrag auf Erhöhung des Beitrages auf 50 Pfennig wird gestellt und beschlossen; das
    ordnungsgemäße Ausfüllen der Deckscheine sowie die richtige Anlage eines Zuchtbuches sind Thema
    des Vortrages im Februar; der weitere Vortrag „ Wie züchte ich mit Erfolg“ wurde aufmerksam
    verfolgt; im März findet ein Stiftungsfest statt; jeder Züchter möchte einen Kuchen oder eine kleine
    Torte spenden; Erlös soll für die Anschaffung von Käfigen verwendet werden; Überlegungen des
    Vereins, anlässlich des 15-jährigen Bestehens evtl. die Kreisschau 1950 auszurichten; der Vorsitzende
    teilt auf der Versammlung im August mit, dass der Geflügelverein die Käfige bereits anderweitig
    vergeben hat und somit die Lokalschau nicht stattfinden kann und stattdessen am gleichen Termin eine
    Tischbewertung durchgeführt werden soll; am 5. November soll ein Kaninchenessen veranstaltet
    werden, hierzu würden die Züchter Tiere, Kartoffeln und weitere Zutaten stiften; in der DezemberVersammlung wird ein Probeexemplar der neuen Verbandszeitung „ Der Rassekaninchenzüchter“
    vorgestellt, die ab 1.1.1950 alle 14 Tage erscheinen soll;
    1950
    Kreissitzung im April – Kreisverband Herford fragt an, ob eine gemeinsame Kreisrammlerschau
    durchgeführt werden kann, Horn prüft dies; in Bielefeld fand eine Besprechung über die
    Wiedereinführung des 100 Pkt. Standard statt, es wurde beschlossen, sich für den alten Standard
    einzusetzen; Züchtertreffen soll in Altena, Westf. stattfinden; die Mitglieder der Clubs müssen einem
    örtlichen Verein angehören; die Angoraclubs können wieder ein eigenes Täto führen; im Kreisverband
    sind 14 Vereine mit 390 Mitgliedern gemeldet; Die Vereine Oerlinghausen, Wülfer-Bexten und
    Bösingfeld sind aus dem Kreisverband ausgeschieden, der Kreisverbandsvorstand benötigt unbedingt
    eine Schreibmaschine, pro Mitglied soll ein Pflichtbeitrag von 50 Pfennig erhoben werden;
    Kreissitzung im Juli
    Kreissitzung am 21.10. in Lemgo
    Kreisrammlerschau wird durch den KZV Horn am 6./7.1.1951 durchgeführt;
    Kreisschau mit 551 Tieren in Lemgo
    Vereinsleben:
    Die Vorbereitungen zur Durchführung der Kreisschau vom KZV Lemgo beginnen bereits im März;
    aus der Züchterzeitung wird im April ein interessanter Artikel „ Blasensteine bei Kaninchen“
    vorgelesen; im Juni erfolgt die Arbeitseinteilung der Mitglieder für die Kreisschau; es wird
    beschlossen, dass jeder Züchter, der dazu in der Lage ist, für die Kreisschau 1 Zentner Runkeln liefern
    soll, die vom Verein bezahlt werden; in der Versammlung im Dezember bedankt sich der Vorsitzende
    Ernst für die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder und Züchterfrauen bei der Durchführung der
    Kreisschau, die ein voller Erfolg war;
    1951
    Kreissitzung im April
    Kreissitzung im Juni
    Kreissitzung am 22.9. in Lage
    Kreisschau am 8./9. Dezember in Steinheim
    Kreissitzung in Brake
    Vereinsleben:
    Im Januar liegt eine Einladung des Braker Vereins vor, aus Anlass des 40-jährigen Bestehens eine
    Jubiläumsschau auszurichten. Die Nachbarvereine sollen die Möglichkeit haben, ihre Tiere auf der
    Jubiläumsschau mit auszustellen. Lemgo beschließt dort ihre Kaninchen auszustellen und selbst nur
    eine Tischbewertung durchzuführen; Zuchtfreund Brinkmeier hält im März einen Vortrag über „Die
    Zucht“, Zfr. Brinkmeier stiftet DM 10,50, die er für die Werbung des „Kleintierzüchters“ erhalten hat
    an den Verein; es wird bedauert, dass die Abrechnung der Wollfirmen so lange mit der Abrechnung
    der Wollsendungen warten; Stallschau wird im April stattfinden; unter der Voraussetzung, das Käfige
    angeschafft werden, sind die Mitglieder mit der Beitragserhöhung einverstanden; Vortrag über
    „Absetzen und Aufzucht der Jungtiere“ wird von Zfr. Brinkmeier sehr ausführlich gegeben; über die
    schlechte Rückvergütung der Angora-Rohwolle beschwert sich ein Zuchtfreund; die Versammlungen
    sollen in Zukunft am 2. Montagabend des Monats stattfinden; eine Einladung des KZV Lage zum
    Züchtertreffen am 4.+5.August liegt im Juli auf der Versammlung vor, die Lemgoer Züchter werden
    dieses Züchtertreffen besuchen; Zfr. Brinkmeier regt auf der Versammlung im Oktober an, für die
    Züchterfrauen eine Fellnähkurs einzurichten, damit die Felle im Verein verarbeitet werden können- ein
    Kursus kostet DM 50,– und Unterkunft und Verpflegung für die Kursleiterin;

1952
Kreisversammlung am 13.12.52; da der Kreisschriftführer verhindert war, wurde auf
Vorschlag Zfr. Kuhnt aus Hölserheide zum Schriftführer gewählt. Auf Antrag des KZV
Lemgo wurden die Vorgänge über die Omnibusfahrt vom KZV Bad Salzuflen nach Bochum
zur Aussprache gebracht. Es wurde vorgeschlagen und beschlossen, dass der Kreisvorsitzende
eine schriftliche Erklärung über die Vorgänge von genannten Verein anfordert. Termin hierfür
ist der 15.1.1953. Das Ergebnis ist den beteiligten Vereinen Lemgo, Brake, Helpup und Lage
mitgeteilt worden. Auf Antrag des wieder gegründeten KZV Bösingfeld wird dieser in den
Kreisverband aufgenommen. Vom Landesverband erhielt der Verein das Täto W 13.
Dem Antrag auf Übernahme der Kreisschau am 5./6. 12 1953 in Sylbach durch den KZV
Hölserheide wurde einstimmig zugestimmt. Ebenfalls einstimmig zugestimmt wurde dem
Antrag des KZV Lage auf Übernahme des Landeszüchtertages vom Landesverband Westfalen
für Mitte August 1953. Eine Zusage des Landesverbandsvorsitzenden ist bereits gegeben. Die
nötigen Schritte bei der Stadt Lage und den Behörden sind bereits eingeleitet. Es wurden alle
Vereine gebeten mit zu arbeiten und der Gestellung von Unterkünften. Näheres über den
Ablauf des Züchtertreffens wird rechtzeitig bekannt gegeben. In einem Schreiben der
Landwirtschaftskammer Herford sind nähere Einzelheiten über die Landwirtschaftsschau in
Bielefeld bekannt gegeben, der auch eine Kleintierschau angeschlossen ist. Vom KZV
Detmold wird für ihr 50-jähriges Vereinsbestehen eine Medaille und Kreis- und
Landesdiplom beantragt. Die Schau findet am 16./17. Januar 1953 statt. Die Selbstverwertergruppe Brake hat einen Zuschuss für ihren aufgeführten Pelznähkurs in Höhe von DM 20,–
bis DM 25,– beantragt. Ablehnung 18 nein/ 4 ja, da der Kreisverband nicht in der Lage ist, in
jedem Jahr einen Zuschuss zu gewähren. Auf der Kreisschau im kommenden Jahr in
Hölserheide können aufgrund Raummangels nur 300 Tiere ausgestellt werden, Jungtiere sind
nicht zugelassen. Die Schaubestimmungen werden noch bekannt gegeben.
Es wird ein Antrag gestellt, dass Anträge 6 Wochen vor einer Kreisversammlung eingereicht
werden müssen; dieser wird einstimmig angenommen. Über den Antrag alle zwei Jahre eine
Kreisschau durchzuführen wird nicht abgestimmt. Bei dem Antrag bei Lokalschauen DM 5,–
und bei Kreisschauen DM 10,– zu erheben wurde der Antrag gestellt, den Kreisbeitrag auf
DM 1,50 am 1.1.1953 zu erhöhen. Davon DM 1,– für die Kreiskasse und DM 0,50 für die
Ehrenpreiskasse. Durch die Neuregelung fallen in Zukunft die Ehrenpreise der Vereine weg.
Für die Frauengruppen bleibt der Kreisbeitrag von DM 1,– bestehen.
1953
Kreisversammlung am 25.April; Kreisverbandsvorsitzender Otto Bröker gibt einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des Kreisverbandes von 1952; Mitgliederzahl ging durch die
Streichung des Vereins Bega zurück, konnte durch die Neugründung des KZV Bösingfeld
wieder aufgeholt werden. 1952 wurden vier Lokalschauen und eine Jubiläumsschau zum 50-
jährigen Bestehen durchgeführt. Durch Amtsniederlegungen des 2. Vorsitzenden, des Schriftführers und des Wollfachwartes wurden Neuwahlen erforderlich. Folgende Zuchtfreunde
wurden einstimmig gewählt: 2. Vorsitzender Zfr. Heinrich Brinkmeier, KZV Lemgo, Schriftführer und Kreiswollfachwart Zfr. Werner Kuhnt, KZV Hölserheide. Vom Kreisvorstand
wurde bei der zuständigen Behörde eine Zuchtbeihilfe für 12 Zuchtrammler beantragt.
Alle Vereine werden gebeten für den Landeszüchtertreffens Freiquartiere zu beschaffen und
für einen reibungslosen Verlauf des Treffens sicher zu stellen. Werbematerial ist bereits an
den Kreisverband versandt. Am Samstag soll gegen 18.00 Uhr ein Werbemarsch durch Lage
erfolgen. Ein zwei Meter großes Kaninchen wurde vom Landesverband in Arbeit gegeben.
Vom Zuchtfreund Solter, KZV Lemgo wurde eine Landesplakette für Fellkaninchen
überreicht. Gestiftet wurde sie vom Zuchtfreund Heinrich Brinkmeier Lemgo.
Versorgungsbestimmungen werden noch bekannt gegeben. Ausstellungsmeldungen für die
Landwirtschaftsschau Bielefeld haben sofort zu erfolgen. 37 Tiere können vom Kreisverband
gestellt werden.
Kreisversammlung am 11.Juli 53; Kreisverbandsvorsitzender Otto Bröker eröffnet die Tagung
und leitet sie. Der Überschuss der Omnibusfahrt nach Bochum soll für Stallbauten von
Flüchtlingen verwendet werden. Schreiben der Landwirtschaftskammer Herford mit den
Ausstellerausweisen für die Landwirtschaftsausstellung Bielefeld. Zum Landeszüchtertreffen
in Lage gab Otto Bröker Erläuterungen zum Stand der Vorbereitungen und den Ablauf des
Züchtertreffens am 8.+9. August in Lage. Er sprach die Bitte aus, dass sich alle Vereine recht
zahlreich daran beteiligen. Insbesondere am Vorbeimarsch der um 18.00 Uhr stattfindet.
Über die Gestellung von Quartieren ist bei einigen Vereinen ein Missverständnis unterlaufen.
KZV Lemgo und Brake melden bezahlte Quartiere nach. Brake und Hölserheide je 40 Mann.
Für den Werbemarsch möglichst Namensschilder bzw. Fahnen mitbringen. Dem Antrag auf
Durchführung der Kreistierkontrolle wurde zugestimmt.
Vorstandssitzung am 13.9.53 in Hagen bei Lage; Anwesend waren der Vorsitzende Otto
Bröker, Zfr. Brinkmeier, Zfr. Niebuhr, Zfr. Kuhnt und der Ausstellungsausschuss des KZV
Hölserheide.
Besprechung der Einteilung der Zuschlagspreise auf der Kreisschau 53.
Kreissitzung 26.9.53 in Lage; Preisgelder der Landwirtschaftsaustellung Bielefeld sind noch
nicht eingegangen. Erzeugnisse der Frauengruppen werden auf der Kreisschau bewertet, der
Kreisverband stellt DM 25,– für Preise zur Verfügung. Vom KZV Hölserheide wurde ein
Antrag auf Beihilfe zur Kreisschau eingereicht. Es sollen DM 75,– bewilligt werden. Die
Kreismeisterplakette, gestiftet von H.Brinkmeier wird als Wanderplakette an Fellkaninchen
vergeben (für die zwei besten Fellkaninchen). Vom KZV Detmold wird die Bildung einer
Jugendgruppe mit 11 Jungzüchtern gemeldet. Näheres über Schaubestimmungen und
Beitragsfragen muss noch näher geklärt werden.
Kreisversammlung 7.11.53 in Sylbach; Nach Begrüßung und Ergänzung der Anwesenheitsliste wurden die Zuchtfreunde mit der Ehrennadel geehrt. Ferner wurde bekannt gegeben, dass
die Jugendgruppen keinen Beitrag an den Landesverband, nur an den Kreisverband abzuführen haben. Der KZV Detmold stellt den Antrag auf Übernahme der Kreisschau 1954 –
einstimmig angenommen.
1954
Jahreshauptversammlung am 17.4.54 in Lage; Es wird bekannt gegeben, dass das diesjährige
Landeszüchtertreffen in Recklinghausen stattfinden wird. Die Ausstellungsbestimmungen zur
Kreisschau wurde Punkt für Punkt durchgegangen. Die Kreisverbandsschau findet am
4.+5.12. in der Stadthalle Detmold statt.
Kreissitzung am 18.9.54 in Lage; Der Detmolder Verein stellt den Antrag auf Zuschuss von
DM 300,– für die Ausrichtung der Kreisschau . Der Detmolder Verein erhält wie folgt:
DM 150,– Ehrenpreisgegenstände
DM 75,– für Ausstellung
DM 100,– zum Standgeld
DM 25,– für die Frauengruppen
DM 350,–
Für die Frauengruppen wurden Preise im Wert von DM 25,– vergeben.
Die Käfigleihgebühr ist auf DM 0,30 festgesetzt.
Kreissitzung am 1.11.54 in Detmold; Die Anwesenheit der Delegierten der eingeladenen
Vereine wurde festgestellt. Kachtenhausen, Bösingfeld und Steinheim fehlen. Antrag des
Kreisverbandsvorstandes auf Erstattung von Spesen. Kreisverbandsvorstand bestehend aus 1.
Vorsitzender, 2. Vorsitzender, Schriftführer, Kassierer und Beisitzer werden für jede Tagung
DM 2,50 Spesen eingeräumt, die aus der Kreiskasse erstattet werden – zugestimmt.
Eine vorläufige Meldung der auszustellenden Tiere der einzelnen Vereine ergab insgesamt ca.
225 Tiere ohne die fehlenden Vereine. KZV Detmold 60, Lemgo 30, Lage 30, Hölserheide
30, Bad Salzuflen 20, Helpup 10, Horn 25 und Brake 20. Es wird aber gerechnet, dass
mindestens 300 Tiere bei der Ausstellung vertreten sind. Es wird hervorgehoben, dass sich der
Kreisverband nach Möglichkeit an die allgemeinen Bestimmungen des Landesverbandes und
des ZDK richten will.
Wenn das Standgeld nicht gleich bei der Anmeldung entrichtet wird, ist der betreffende
Verein dafür haftbar, das das selbe bis zum 21.11.54 an die Ausstellungsleitung entrichtet
wird. Die Preisfrage wird vom Kreisverband mit den Frauengruppen geregelt. Die
Ausstellungsleitung übergibt das Standgeld der Frauengruppen dem Kreisverband zur
weiteren Aufteilung.
1955
Kreisversammlung am 15.5.55 in Lage; Kreisverbandvorsitzender Otto Bröker berichtet von
der Landesverbandstagung. Die Medaillen und Urkunden von den Lokalschauen und der
Kreischau 54 werden ausgegeben. Der eingebrachte Antrag über die nachträgliche Vergebung
der nicht zur Verteilung gekommenen Zuschlagspreise auf der Kreisschau 54 in Detmold
wurde nach längerer Diskussion über diese Angelegenheit angenommen. 7 Preise werden an
die betreffenden Züchter auf der nächsten Kreisversammlung in Detmold vergeben. Die
Herausgabe der Preise übernimmt Zfr. Bröker und Zfr.Brinkmeier.
Entgegen anders lautender Meinungen erklärte Zuchtfreund Bröker, dass vom KZV Brake
kein Antrag auf Übernahme der Kreisschau 55 gestellt worden ist. Nach Aussprache mit den
Vertretern des KZV Brake erklärten sich dieselben bereit, wenn irgend möglich, die
Kreisschau zu übernehmen. Der Termin richtet sich allerdings nach der Saalfrage. Diese soll
schnellstens geklärt werden. Bei evtl. Übernahme wird dem KZV Brake ein Zuschuss von
DM 150,– gewährt. Vom Verein zur Förderung der Tierzucht ist dem Kreisverband ein
Zuschuss in Höhe von DM 600,– für 1954 überwiesen worden.
Kreisversammlung am 23.7.55 in Lage; Auf Antrag vom KZV Detmold wurden die Zfr.
Schürmann, Hölserheide und Kramer, Brake als Kassenprüfer gewählt. Anschließend wurde
die Anwesenheitsliste verlesen. Die Vereine Bad Salzuflen und Steinheim fehlten, die anderen
8 Vereine sind anwesend. Die Niederschrift der letzten Versammlung wurde verlesen aber
nicht unterschrieben, da Meinungsverschiedenheiten von der letzten und dem Antrag vom
KZV Detmold vor der heutigen Sitzung entstanden waren. Nachdem nun auch der Antrag von
Detmold behandelt war, war man enttäuscht, dass bei einer Abstimmung auf den Antrag 2
Stimmen entfielen und alle anderen Delegierten ihrer Stimmen enthielten. Da nun nach dieser
Debatte Punkt 3 (Anträge) erledigt war, wurde eine kurze Pause eingelegt. Während dieser
Pause erfolgte die Kassenprüfung. Nach Beendigung der Prüfung wurde dem Kassierer durch
den Vorsitzenden Bröker nach Auftragserteilung der Kassenprüfer Entlastung erteilt.
Betreffs Kreisausstellung 55 erklärte Zfr. Pagenmeier, Brake, dass der Verein auf dieser
Kreisschau 5 Grüne Bänder, das „Grüne Band der Liga“ stiften werden. Über die Vergabe
dieser Preise wird später verhandelt. Die Preisrichter für die Kreisschau sind verpflichtet.
Ca. 250 Tiere könnten wegen der Saalgröße ausgestellt werden.
Kreissitzung am 17.9.55 in Lemgo; Kreisverbandsvorsitzender Heinrich Brinkmeier eröffnete
die Kreissitzung. Antrag des KZV Hölserheide auf einen Kreisverbandsehrenpreis für 25-
jähriges Bestehen – bewilligt werden DM 25,–. Für jedes Jubiläum eines Vereins sollen in
Zukunft pro Jahr 1,– DM als Zuschuss vom Kreis ausgegeben werden und zwar für 25-
jähriges und 50-jähriges Bestehen; Antrag betrifft der noch fehlenden Auszahlung der noch
fehlenden Kreisverbandsehrenpreise von 54 in Detmold; Antrag der Selbstverwertergruppen
Brake und Hölserheide auf Zuschuss für einen Pelznähkursus – bewilligt wurde pro Selbstverwertergruppe DM 25,– aus der Kreiskasse. Vom Verein Lemgo war ein Antrag bezüglich
Zuchtbeihilfe eingereicht. Nach Verlesen und Erläuterung wurde derselbe mit
Stimmenmehrheit angenommen. In Zukunft sollen 20 % von den eingegangen Geldern vom
Verein zur Förderung der Landestierzucht gleichmäßig auf alle Vereine verteilt werden.
1956
Kreisversammlung am 21.4. 56 in Lemgo; von den 10 Vereinen sind die Delegierten aus 7
Vereinen anwesend, es fehlen die Vereine Detmold, Lage und Steinheim; folgende Vereine
haben eine Lokalschau beantragt: 3./4.11. KZV Brake, 17./18.11. Lemgo und Bad Salzuflen,
24./25.11. Detmold; Jahresberichte des Vorstandes werden verlesen; die Kreisschau wird
einstimmig an den KZV Hölserheide vergeben, sie findet am 1./2.12.56 in Sylbach statt; die
Zuchtbeihilfe in Höhe von DM 12,– wird an die Vereine ausgezahlt;
Kreisversammlung am 7.7.56 in Lemgo; aus 6 Vereinen sind die Delegierten anwesend, es
fehlen die Vereine Detmold, Lage, Humfeld, Bösingfeld; der geplante Vortrag von Dr.
Hagemann, Bösingfeld ist wegen Krankheit ausgefallen; Bericht der Landesverbandstagung
in Dormund wird verlesen;
Kreisversammlung am 13.10.56 in Sylbach; Antrag des KZV Hölserheide auf Beihilfe von
DM 150,– für die Kreisschau, wird einstimmig angenommen; Antrag der Frauengruppe
Brake auf Zuschuss für den Pelznähkurs, DM 50,– werden genehmigt; die
Ausstellungsordnung der Kreisschau wird verlesen; Standgeld wird auf DM 2,50 pro Tier
festgesetzt;

1957
Jahreshauptversammlung am 7.4.57 , Verein Steinheim hat sich aufgelöst; Sonderzuschuß für
Zfr. Fr. Wehmeier in Höhe von DM 35,– nach Tierdiebstahl; der Kreisvorsitzende übergibt
die Wanderplakette an den Verein Hölserheide auf die 7 besten Tiere mit 661 Pkt. auf der
Landesverbandsausstellung in Recklinghausen.
Kreisverbandssitzung am 27.7.57 in Lemgo „Hotel Köster“
Kreisverbandsvorsitzender Heinrich Brinkmeier begrüßte 9 Vereine mit 18 Deligierten. Die
Kreisverbandsschau findet am 23./24.11 1957 in Horn anlässlich des 25-jährigen Bestehens
des Vereins statt.
Kreisverbandssitzung am 29.9,57 in Horn; Ehrenpreise für die Kreisverbandsschau von der
Stadt Lage 3 Bücher; auf Antrag wird der Selbstverwertergruppe Hölserheide für einen
Pelznähkurs DM 50,– Unterstützung zugebilligt; Standgeld für die KV-Schau 2,50 DM pro
Tier, für Jugendliche 1,– DM. Antrag des Kreisvorstandes wurde genehmigt, den Beitrag von
1,50 DM auf 1,75 DM pro Mitglied zu erhöhen, Jugendbeitrag wird auf 0,50 DM festgelegt.
Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
Kreisverbandssitzung am 23.11.57 anläßlich der KV-Schau mit 250 Tieren und 10 Stücke in
Form von Pelzen, Stolen, Umhang und Kissen. In Zukunft soll pro Tier ein Transportgeld von
DM 0,30 berechnet werden und nicht mehr per Kiste (Vermeidung von Riesenkisten mit 8
Tieren).
1958
Kreisverbandssitzung am 1.3.58 in Lemgo „Hotel Köster“; Detmolder Verein richtet die
Kreisverbandsschau am 1./2. 11 58 aus.
Jahreshauptversammlung am 26.4.58 in Lemgo; Anträge auf Lokalschauen von KZV Brake,
Lemgo, Detmold und Bad Salzuflen; Wollertrag der Angora von 130 kg; Mitgliederbestand
193 Züchter, 4 Frauengruppen und 13 Jugendliche.
Kreisverbandssitzung am 5.7.58 in Lemgo; die geänderte Ausstellungsordnung für die
Kreisverbandsschau wird durchgesprochen; für das kommende Jahr wird mit einer Zuchtbeihilfe vom Verein zur Förderung der Tierzucht in Höhe von DM 700,– gerechnet;
1959
Am 21.2.59 Kreisverbandssitzung in Lemgo; Antrag auf Ausrichtung der Kreisverbandsschau
vom KZV Brake am 21./22.11.59 in Brake, genehmigt; vom 16.-21. Juli Tierzuchtausstellung
in Bielefeld-Heepen; lippischen Kaninchenzüchter beteiligen sich mit 50 Tieren; zulässige
Tierzahlen je Verein wurden per Rundschreiben bekannt gegeben;
Jahreshauptversammlung am 25.4.59 in Lemgo; Neugründung des KZV Hörstmar mit 8
Mitgliedern;
Am 3.10. 59 außerordentliche Kreisverbandssitzung in Brake; KZV Brake stellt einen Antrag
auf Zuweisung von DM 150,– für die Kreisverbandsschau, wurde genehmigt; die Kreisschau
1960 wird vom KZV Lemgo beantragt und mit Stimmenmehrheit angenommen;
1960
Kreisverbandssitzung am 5.3.60 in Lemgo; Auflösung des KZV Helpup; Zfr. Pfannenschmidt
Hörstmar beantragt die Gründung einer Jugendgruppe, dem Antrag wurde stattgegeben;
Jahreshauptversammlung am 11.6.60; der Kreisverband hat folgende Statistik für 1959 zu
verzeichnen:
9 Ortsvereine, 2 Frauengruppen, 3 Jugendgruppen mit insgesamt 243 Mitgliedern
929 Zuchttiere, 1891 geb. tätowierte Jungtiere, 98,5 kg Angorawolle
Auflösung des KZV Helpup und Frauengruppe W 237 Hölserheide; Neugründung KZV Talle;
Am 24.9.60 Kreisverbandssitzung; KZV Brake stellt Antrag auf Verleihung der gold.
Medaille zum 50-jährigen Bestehen am 23.4.61; KZV Lemgo erhält DM 150,– als Beihilfe
für die Kreisverbandsschau;
1961
am 22.4. 61 findet die Jahreshauptversammlung statt; die Landwirtschaftskammer zahlt dem
Kreisverband eine Zuchthilfe von 850,– DM; jeder Verein erhält DM 25,– Jugendgruppen
DM 85,– und Frauengruppen DM 30,–; zugunsten der Jgd.-Abtlg. verzichten die Vereine auf
DM 5,– um den Ankauf von Zuchttieren besser durchführen zu können;
Kreissitzung am 26.8.61 in Lemgo; KZV Detmold erläutert die vorgesehene Ausstellungsordnung für die Kreisverbandsschau;
Am 7.10.61 Kreisverbandssitzung in Detmold, der Kreisverband Lippe beteiligt sich mit
einem Ehrenpreis von DM 20,– für die LV-Schau 61; KZV Brake und Salzuflen beantragen
die Zuweisung der Kreisverbandsschau 1962;
1962
Jahreshauptversammlung am 3.3.62 in Lemgo; Kreisschau 62 übernimmt KZV Salzuflen am
24./24.11.; Wollfachwart Zfr. Kuhnert legt aufgrund Berufswechsel sein Amt nieder; 2285
Jungtiere werden tätowiert, 836 Felle verkauft;
Kreisverbandssitzung am 2.6.62 in Lemgo und 13.10.62 in Bad Salzuflen; Kreisverbandsvorstand hat beschlossen, zur LV-Schau in Paderborn einen Sammeltransport per LKW
zusammen zu stellen; da für die Kreisverbandsschau nur beschränkter Ausstellungsraum
vorhanden ist, wird jedem Verein vom Kreisverbandsvorsitzenden eine festgesetzte und
angenommene Anzahl Tiere und Produkte vorgegeben; KZV Hölserheide stellt schriftl.
Antrag für Ausrichtung der Kreisverbandsschau 1963;
1963
Jahreshauptversammlung am 23.3.63 in Lemgo; am 1.1.63 ein Zuchttierbestand von 2.000
Tieren; Anträge bzgl. Finanzierung und Preisvergabe für die zukünftigen Kreisschauen,
Erhöhung der Beihilfe wurden vorgetragen und einstimmig angenommen;
weitere Kreisverbandssitzungen am 24.8. und 12.10. in Lemgo; für die LV-Schau 64 stiftet
der Kreisverband einen Ehrenpreis von DM 20,– in bar.
1964
Am 29.2.64 Jahreshauptversammlung in Lemgo; Ausgabe von Aufnahmeerklärungen für
Jugendliche; die Kreisschau am 27./28.11 64 wird vom KZV Brake ausgerichtet; Antrag des
KZV Brake zwecks Unterstützung der Frauengruppe zur Beschaffung von 2 Schneiderbürsten. Werden gestiftet von Zfr. Schlüter und Pfannenschmidt; Wiederwahl des gesamten
Vorstandes für weitere 3 Jahre 1.Vorsitzender Zfr. Brinkmeier, 2. Vorsitzender Zfr. Schlüter,
Schriftführer Zfr. Ohlrogge, Kassierer Zfr. Röhr, Neuwahl des Kreisjugendobmann Gerhard
Kramer, da sein Vorgänger Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr ausüben kann;
Kreisverband besteht nunmehr sei 50 Jahren.
Kreissitzung am 23.5.64; Einladung zur Tierschau vom Verein z. F. der Tierzucht wird
verworfen, da der KZV Brake am 4.7.64 die Feier, das Züchtertreffen zum 50-jährigen
Jubiläum des Kreisverbandes übernommen hat;
Kreisverbandssitzung am 26.9.64 in Brake.
1965
Jahreshauptversammlung am 13.3.65 in Lemgo; Kreisverband besteht jetzt aus 10 Vereinen,
insgesamt 238 Alt,- 60 Jungzüchter und 8 Frauen der Selbstverwertergruppe. Als erster
Lipper wurde der Ehrenvorsitzende August Papenmeier zum „Meister der deutschen Rassekaninchenzucht“ vom ZDK ernannt.
Kreissitzung am 12.6.65; Neuseeländer-Club wurde unter Vorsitz von Zfr. Kintscher KZV
Talle gegründet; auf Antrag wird ein Zuschuß zum Ankauf von Zuchttieren für die Jugend der
Vereine Lage, Horn und Bösingfeld gewährt; durch Abstimmung wurde bestätigt, dass jeder
Verein die Fahrtkosten zu den Lokalschauen des Kreisverbandsvorsitzenden trägt, einschl.
freien Eintritt; die Tierzahl für die Kreisschau 65 wurde auf 472 Tiere beim KZV Talle
festgesetzt; Antrag auf Zuschuß in Höhe von DM 200,– für die Kreisschau wird einstimmig
angenommen; Neuseeländer-Club kann sich an der Kreisschau beteiligen, wenn ausreichend
Platz und Käfige zur Verfügung stehen;
1966
Am 26.3.66 Jahreshauptversammlung in Lemgo; die Deligierten aller 10 Vereine sind
anwesend, Ehrenmitglied August Papenmeier wurde begrüßt; Antrag des KZV Lage, das
Zuträgergeld ab sofort von DM 7,50 auf DM 10,– zu erhöhen wurde einstimmig angenommen; die Kreisschau 66 wird dem KZV Hölserheide anvertraut;
Kreisverbandssitzung am 2.7.66; für rege Mitgliederwerbung erhielt der Kreisverband einen
Ehrenpreis vom Landesverband, dieser wird für die Kreisschau den Jugendgruppen zur
Verfügung stehen; Mitgliedernachmeldungen sind vierteljährlich an den Kreisverband zu
melden;
Volles Standgeld für Jungzüchter mit 40% Regiekosten; pro Sammlung 3 Tiere- DM 3,00
Gebühr, Fam.Zucht 4 Tiere- DM 1,00 Gebühr, Nachmeldungen von Tieren DM 1,– Gebühr;
Kreissitzung am 8.10.66 in Sylbach; Antrag KZV Hölserheide Zuweisung von DM 250,– für
die Kreisschau wurde einstimmig angenommen; Brake stellt den Antrag auf Übernahme der
Kreisschau 1967 – einstimmig angenommen; Ehrenvorsitzender August Papenmeier stiftet für
die Kreisschau einen Barpreis in Höhe von DM 20,–; Zfr. Kintscher vom KZV Talle wird zur
bestandenen Preisrichterprüfung gratuliert; Stiftung eines Ehrenpreises für den NeuseeländerClub in Talle bei der Kreisschau;
1967
Jahreshauptversammlung am 18.3.67; Kreisverband besteht aus 11 Ortsvereinen einschließl.
der Frauengruppen und Neuseeländer-Club; 381 Mitglieder davon 67 Jugendliche – Zugang
von 40 Mitgliedern in 1966; 3899 Jungtiere wurden 66 tätowiert, 1071 Felle verkauft, 3155
kg Fleisch erzeugt, davon 1300 kg für den eigenen Verbrauch; Wahl des KreisvorstandesZfr. Heinrich Brinkmeier kandidiert nach 12 Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht
mehr; einstimmig wird Zfr. Fritz Papemeier/Brake zum 1. Vorsitzenden gewählt, 2.Vorsitz.,
Kreis Kassierer und Jugendobmann wurden einstimmig wiedergewählt, Heinrich Brinkmeier
wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt und gewählt; am 25./26.11 67 findet in Brake die Kreisschau statt;
Kreissitzung 8.7.67 in Brake; Wanderpreis der Landräte Lemgo – Detmold auf die 15 besten
Tiere eines Vereins des Ausstellungsjahres bei Kreisverbandsschauen 3 x hintereinander oder
5 x außer der Reihe vergeben;
Am 30.9.67 Kreissitzung in Brake; Kreisverbandsvorsitzender Fritz Papemeier nimmt als
Deligierter des Kreisverbandes an der LV-Tagung einschl. Schulung teil; KZV Brake stellt
Antrag über Zuschuß von DM 250,– für die Kreisschau, wird einstimmig angenommen;
Antrag für Ehrenpreis in Höhe von DM 20,– für den Neuseeländer-Club für die Kreisschau
wird angenommen; Antrag auf Spesensatz von DM 40,– für den Deligierten des Kreisverbandes für LV-Tagungen wird einstimmig angenommen;
Besprechung am 25.11.67 auf der Kreisschau in Brake; 2. Vorsitzende Zfr. Schlüter leitet die
Besprechung, da Fritz Papenmeier am 24.11. 67 im Alter von 54 Jahren plötzlich verstarb;
die Kreisschau 1968 wird an den KZV Horn vergeben;
1968
Jahreshauptversammlung am 16.3.68 in Lemgo; durch den plötzlichen Tod des 1.
Vorsitzenden Fritz Papemeier (24.11.67) wurden Neuwahlen nötig; gewählt wurden als

  1. Vorsitzenden Herbert Kuhnt, 2. Vorsitzender Walter Schlüter, Schriftführer Hans
    Ohlrogge, Kassierer Walter Röhr, Beisitzer Gerhard Kramer, Jugendobmann Gerhard Kramer,
    Kreisschau findet am 23./24.11. in Horn statt.
    Kreissitzung am 27.7.68; Antrag auf Zuschuß von DM 25,– der Vereine zum Kauf einer
    Schreibmaschine für den Kreisvorstand; Kreisverbands-Ehrenmitgliedschaft ab sofort nur bei
    besonderen Verdiensten und Leistungen, Anträge durch die Vereine; Beitrag wird ab 1.1.69
    von DM 3,35 auf DM 3,50 pro Mitglied erhöht; Vereine stiften für die KV-Schauen einen
    Ehrenpreis in Höhe von DM 10,– bis DM 15,–;
    1969
    Am 26.4.69 findet die Jahreshauptversammlung in Brake statt. Antrag, die Beiträge der
    Altzüchter ab 1.1.69 auf DM 5,50 zu erhöhen wird angenommen; Zuschüsse für die KVSchauen werden wie folgt festgelegt: DM 200,– für die Durchführung, DM 100,– für die
    allgem. Klasse, DM 20,– für die Frauengruppen, DM 150,– KV-Ehrenpreise;
    Kreissitzung am 4.10.69 in Lemgo;

1970
Jahreshauptversammlung am 25.4.70 in Brake; Kreisverbandsvorsitzender ist Werner Kuhnt,
Kassierer Walter Röhr; Schriftführer Hans Ohlrogge; Kreisverbandsvorsitzender Werner
Kuhnt hat einen Vorschlag erarbeitet, der als Sonderbestimmung für den Kreis gelten soll –
eine neue Preisverteilung, wonach gleiche Preise für gleiche Punktzahl vergeben werden soll
–Vereine haben eine Abschrift erhalten, soll auf der nächsten Kreissitzung besprochen
werden; Kreisverbandsschau findet am 5./6.12.70 durch den ausrichtenden Verein
Hölserheide in Sylbach statt;
Sommertagung am 11.7.70 in Brake, Gasthaus Sonntag; auf den Landesschauen sind auch 4
Tiere als Wurfgeschwister zu melden, genau wie bisher bei der Bundesschau; Preisrichter sind
mit DM 50,– und DM 15,– Verpflegungssatz zu entlohnen; Antrag des KZV Brake auf
Ausrichtung der Kreisverbandsschau 71 wurde angenommen; abgelehnt wurde ein Antrag
von außenstehenden Züchtern als Club der Silberzüchter im Kreisverband aufgenommen zu
werden; Hilfspreisrichter Thunert darf nicht mit an seinen eigenen Tieren richten, was
beobachtet worden ist;
Herbstversammlung am 17.10.70 in Sylbach;
Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 300 Altzüchtern, 14 Frauen und 56
Jugendlichen; gezüchtet wurden 4653 Tiere, davon 4410 tätowiert, 23 kg Angorawolle und
646 Felle verkauft; 10 Lokalschauen mit 1431 ausgestellten Kaninchen; Kreisverbandsschau
mit 738 Kaninchen; 48 ausgestellte Erzeugnisse;
1971
Am 24.4.71 Jahreshauptversammlung in Brake; Neuwahl des Kreisverbandsvorstandes:

  1. Vorsitzender, alter und neuer, Zfr. Kuhnt; 2. Vorsitzender, alter und neuer, Zfr. Schlüter;
    Schriftführer, alter und neuer, Zfr. Ohlrogge, Kassierer, alter und neuer, Zfr. Röhr,
    Jugendobmann, alter und neuer, Zfr. Kramer, Beisitzer neu Zfr. Nimmscholz; Jugendobmann
    Zfr. Kramer erklärte, dass beim Kauf von Jungtieren für Jungzüchter eine Rassebescheinigung, Bewertungsurkunde (93 Pkt. oder s.g.) und eine Kaufquittung vorgelegt werden muss,
    wenn eine Zuchtbeihilfe beantragt wird; Kreisverbandsschau am 20./21.11.71 in Brake,
    ausrichtender Verein Brake; neuer Vorschlag zur Preisvergabe – pro Tier soll DM 2,30
    vergeben werden- mit 30 gegen 3 Stimmen angenommen; pro Sammlungen sollen mindestens
    DM 3,00 jedoch höchstens DM 8,00 vergeben werden; bei Sammlungen kommen erst die
    Gegenstände von Behörden und anderen Stellen zur Vergabe und danach für die übrigen
    Sammlungen die 3,– – 8,– DM Preisgelder; Antrag auf Gewährung einer Beihilfe für den
    Nähkurs der Frauengruppe wurde einstimmig angenommen und auf DM 100,– festgesetzt;
    auf Antrag des KZV Brake wurde der Zfr. Heinrich Külmer einstimmig zum Ehrenmitglied
    des Kreisverbandes ernannt; Neuseeländer-Club W 505 Talle hat sich mit Wirkung zum
    31.12.70 aufgelöst;
    14.8.71 findet die Sommertagung in Brake statt; Beitrag an den Landesverband wird ab 1971
    um DM 0,50 für Altzüchter und Frauen erhöht;
    1972
    Jahreshauptversammlung am 13.5.72 in Brake; Frage nach Ausrichtung der
    Kreisverbandsschau 1973 – da der Detmolder Verein dann 70 Jahre besteht, könnte doch evtl.
    Detmold ausrichten; es wird angeregt, auf der nächsten Kreissitzung das Thema „Schnupfen
    in der Ausstellung“ zu erörtern; Kreisverbandsschau am 25./26.11.72 in Horn;
    16.9.72 Sommertagung in Brake; Antrag auf Erhöhung des Sterbegeldes an die Vereine von
    DM 10,– auf DM 20,– wird einstimmig angenommen; es wird beschlossen, das Farbentiere
    auf Geschwisterwurf von 3 auf 4 Tiere erhöht wird; Zeichnungstiere in Zukunft auf Kreisschauen als Familie bzw. Stamm mit 4 Tieren; vom Kreis wird ein neuer Wanderpreis
    gestiftet, mit der Maßnahme, das ein Verein bis 30 Tiere in die Wertung und mindestens 80%
    ausstellen muss; soll in Horn zur Kreisschau das erste Mal zu erringen sein; in jeder Klasse
    soll ein Kreismeister ermittelt werden, wir mit in die Ausstellungsordnung aufgenommen; für
    die Kreisschau 73 wird ein neuer Ausrichter vom Kreisvorstand gesucht;
    11.11.72 Kreissitzung in Horn, Hotel Post; Ausstellungsleiter Beine bittet darum, das jeder
    Verein möglichst früh die Tiere für die Kreisschau meldet;
    1973
    14.4.73 Jahreshauptversammlung in Brake; in Zukunft beträgt die Anmeldefrist vor der KVSchau 3 Wochen; je Woche verspäteter Einreichung von Terminsachen an den Kreisverband
    sind von den betreffenden Vereinen DM 10,– einzuziehen; Kreisschau wird am 24./25.11.73
    vom KZV W 602 Bad Salzuflen ausgerichtet;
    8.9.73 Herbsttagung in Brake; Bestätigung der neu gewählten Kreisfrauenleiterin Frau
    Elfriede Dreier, Brake, erfolgte einstimmig; Antrag des Vereins W 602 Bad Salzuflen, den
    Pflichtkartenbeitrag für die Kreisschau von DM 1,– auf DM 1,50 zu erhöhen, wurde mit 26
    Stimmen abgelehnt – bei den KV-Schauen bleibt die Pflichtkarte bei DM 1,–; Antrag , das für
    jeden Zuträger bei nicht Erscheinen zur Bewertung DM 20,– vom Verein zu zahlen seien,
    wurde ebenfalls mit 26 Stimmen abgelehnt; auf Antrag erhält die Frauengruppe Brake einen
    Zuschuss von DM 50,– wurde einstimmig beschlossen; ab 1973 sind für Altzüchter DM 3,50
    und Frauen DM 2,50 an den Landesverband zu zahlen; die Mehrkosten für 1973 übernimmt
    der Kreisverband;
    6.10.73 Kreissitzung in Bad Salzuflen; die neu gegründete Frauengruppe w 100 Horn erhält
    einen Gründungszuschuss von DM 50,– aus der Kreiskasse;
    1974
    Jahreshauptversammlung 30.3.74 in Brake; Wahl des Kreisvorstandes wie folgt: 1.
    Vorsitzender Werner Kuhnt, 2. Vorsitzender Grabski, Schriftführer Kurt Kirchner, Kassierer
    Walter Röhr, Beisitzer Nimmscholz, Jugendobmann Gerhard Kramer; im letzten Geschäftsjahr ist ein Defizit von über DM 700,– entstanden; Antrag auf Erhöhung der Beitrage an den
    Kreisverband von DM 5,50 auf DM 7,50 wird zugestimmt; Frauengruppe Horn erhält auf
    Antrag einen Zuschuss von DM 50,– für die Durchführung eines Nähkurses;
    Kreisverbandsschau am 23./24.11. 74 in Brake durch den KZV Brake;
    Sommertagung 13.7.74 in Brake; Standgeld wurde für die Kreisschau auf DM 3,– festgesetzt,
    für den Katalog kommen DM 2,– hinzu; bei Verlust eines Tieres durch verschulden des
    ausstellenden Vereins auf der Kreisschau, muss dieser mit DM 20,–, DM 30,– oder DM 40,–
    je nach Rasse haften; KZV Brake führt Erinnerungsstücke auf der KV-Schau ein; Antrag auf
    Durchführung der Kreisschau 75 wird vom KZV Hölserheide beantragt und angenommen;
    Herbsttagung 19.10.74 in Brake; Antrag auf Erhöhung des Zuschuss für Frauengruppen bei
    KV-Schauen wird von DM 20,– auf DM 30,– erhöht;
    Die Jubiläusschau zum 60-jährigen Bestehens des Kreisverbandes wird in Brake ausgerichtet.
    564 Kaninchen und 26 Erzeugnisse werden von den Mitgliedern der lippischen Vereine und
    Frauengruppen ausgestellt.
    1975
    19.4.75 Jahreshauptversammlung in Brake; Frauengruppen Talle und Hörstmar wurden
    gegründet; Antrag vom Kreisvorsitzenden Kuhnt, den Beitrag für die Frauengruppen pro
    Person von DM 3,– auf DM 5,– zu erhöhen, wird einstimmig angenommen;
    bei Neugründung einer Frauengruppe wird vom Kreisverband ein Zuschuss in Höhe von DM
    50,– gewährt; Änderung beim Zuschuss für Pelznähkurse – pro Kalenderwoche DM 20,–
    höchstens 2 Kalenderwochen = DM 40,–; Wegfall des KV-Zuschusses bei Sterbefällen an die
    KZV; erstmals wird bei der KV-Schau 1975 in jeder Rasse und Farbenschlag ein Kreismeister
    ermittelt; Ehrung in Form einer Urkunde; KV-Schau wird vom 22./23.11.75 in Sylbach durch
    den KZV Hölserheide ausgerichtet; auf Antrag des KZV Hölserheide soll auf der Kreisschau
    1975 ein Unkostenbeitrag von DM 0,50 zu entrichten sein und jeder Aussteller ist
    verpflichtet, einen Katalog, Kostenbeitrag DM 3,–abzunehmen – Antrag wird angenommen;
    6.9.75 Sommertagung in Holzhausen; Hans Ohlrogge wird für seine 18-jährige Tätigkeit als
    Schriftführer des Kreisverbandes zum Ehrenmitglied ernannt; Kreismeistertitel wird auf die
    beste Sammlung in jeder Rasse und Farbenschlag vergeben, wenn jedes Tier in der Sammlung 93,0 Pkt. erreicht hat; für die Eringung des Erinnerungsstückes müssen wenigstens 10
    Tiere einer Rasse ausgestellt werden; gilt auch für die Jugend; Frauengruppe Brake stiftet DM
    200,– für das Einrahmen der Urkunden bei der Kreisschau; da die Kosten dadurch aber nicht
    gedeckt sind, wird der Antrag angenommen, das jeder Verein DM 5,– beisteuert um die
    Kreiskasse nicht zu belasten; ein Erzeugnis darf auf einer KV-Schau nur 3-mal ausgestellt
    werden; Wahl eines neuen Schiedsgericht:
    am 4.10.75 Herbsttagung in Brake;
    1976
    27.3.76 Jahreshauptversammlung in Brake; Frauengruppen w 100 Lage und w 104 Bad
    Salzuflen haben sich gegründet; Haushaltslage des Kreisverbandes bedenklich; die Ausgaben
    übersteigen um über DM 200,– die Einnahmen (durch die Beschlüsse aus 1975); um die
    Ausgaben zu reduzieren werden folgende Beschlüsse gefasst:
  • die Rahmen für die Kreiseinzelmeisterurkunden zahlen die Vereine selbst
  • der Zuschuss für die Nähkurse der Frauengruppen fallen weg
  • die Zuchtbeihilfe 1976 wird nicht an die Vereine ausgezahlt
  • Pflichtehrenpreis der Vereine für KV-Schauen von DM 10,– auf DM 20,– festgesetzt
  • Kürzung des Zuschusses zu KV-Schauen von DM 300,– auf DM 150,–
    Kreisverbandsschau wird am 20./21.11.76 vom KZV Horn in Holzhausen durchgeführt;
    Am 10.7.76 die Sommertagung in Brake; die Einladungen mit der Tagesordnung sollen 6
    Wochen vor den Kreisverbandsversammlungen an die Vereine geschickt werden; in Zukunft
    soll die Sommertagung als Wandertagung eingeführt werden;
  1. Kreisjugendtreffen findet am 5.9.76 statt; Rammlerball am 18.9.76 in Brake; für die
    Kreisschau gibt es keine Tierzahlbegrenzung; für Produkte der Frauengruppen wird ein
    Standgeld von DM 3,– erhoben; Katalogzwang besteht und die Pflichtkarten sind
    abzunehmen; Bewertung an zwei Tagen;
    Herbsttagung am 2.10.76 in Bellenberg;
    In diesem Jahr wird zum ersten Mal der Kreisrammlerwettstreit vom KZV W 551 Lage
    ausgerichtet.
    1977
    19.3.77 Jahreshauptversammlung in Lieme; Wahl des Kreisverbandsvorstandes erfolgt. 1.
    Vorsitzender Werner Kuhnt, 2. Vorsitzender Friedhelm Dreier, Schriftführer Kurt Kirchner,
    Kassierer Walter Röhr, Beisitzer Nimmscholz, Jugendobmann Kampmeier; Bestätigung der
    Kreisfrauenleiterin Elfriede Dreier, 2. Kreisfrauenleiterin Neumann; Kreisverbandsschau am
    19./20.11.77 in der Festhalle Schötmar durch den KZV Bad Salzuflen;
    Sommertagung 25.6.77 in Lage; Zuschlagspreise auf KV-Schauen werden erst bei einer
    durchschnittlichen Punktzahl von 93,5 Pkt. und bei Zeichnungstieren von 92,5 Pkt. gewährt;
    Herbsttagung 1.10.77 in Schötmar; der Landesverband hat eine neue Vergabeordnung für
    Landesverbandsehrennadeln; der Kreisverband stiftet bis auf Widerruf für die Landesverbandsschau einen Ehrenpreis für die Altzüchter in Höhe von DM 30,– und in der Abtlg.
    Produkte in Höhe von DM 20,–;
    Die Kreisverbandsschau wird in diesem Jahr vom KZV W 156 Bad Salzuflen mit 1000
    Kaninchen durchgeführt.
    1978
    Jahreshauptversammlung 22.4.78 in Brake; KZV 531 Helpup hat sich zum 18.3.78 gegründet;
    durch Gebietsreform kommt der KZV W 858 Lockhausen dazu; gegründet wurde Lockhausen
    am 1.8.46; für die Kreisverbandstagungen wird bekannt gegeben, dass pro 10 angefangene
    Vereinsmitglieder 1 stimmberechigter Deligierter von den Vereinen zu bestimmen ist;
    Sommertagung 10.7.78 in Brake; Kreisverbandsschau wird am 25./26.11,78 durch den KZV
    Hölserheide in Holzhausen ausgerichtet; auf KV-Schauen können ab sofort durch Kreisverbandsbeschluss die Landesverbandsmedaillen im Wechsel in bestimmte Abteilungen und
    Rassen vergeben werden; Kammermedaille an die höchst bewertete Zuchtgruppe;
    Landesmeistertitel wird zukünftig nur vergeben, wenn 5 Zuchtgruppen (bisher 2
    Zuchtgruppen) ausgestellt sind;
    30.9.78 Herbsttagung in Sylbach; Vergabe der Kammermedaillen und Landesverbandsmedaillen auf Kreisschauen bleibt dem Kreisverband überlassen, muss aber in der
    Ausstellungsordnung festgelegt werden; Beitragserhöhung des Landesverbandes für Altzüchter ab 1.1.1979 um DM 1,–; Beschluß des Kreisverbandes diese Beitragserhöhung an die
    Züchter weiterzugeben, statt DM 7,50 jetzt DM 8,50;
    1979
    Jahreshauptversammlung 21.3.79 in Lieme; Wahl des Kreisjugendobmann: Heinz-Hermann
    Kampmeier; Frauengruppe Hölserheide wurde gegründet und erhält einen Zuschuß von DM
    50,– aus der Kreiskasse; Kreisschau wird am 24./25.11.79 vom KZV Horn durchgeführt; 1.
    Kreisverbands-Jungtierschau wird in Lemgo-Laubke durch den KZV Hörstmar ausgerichtet;
    Vorstandssitzung am 19.4.79; Schreiben mit Datum vom 19.4.79 an den Landesverbandsvorsitzenden Heinz Posthoff, dass Kreisverbandsvorsitzender Werner Kuhnt mit sofortiger
    Wirkung als Kreisverbandsvorsitzender zurückgetreten ist. Kommissarisch übernimmt der 2.
    Vorsitzende Friedhelm Dreier den Vorsitz;
    Sommertagung am 9.6.79 in Helpup; Wahl des neuen Kreisverbandsvorsitzenden : Kurt
    Kirchner, KZV W 532 Hölserheide; Kassierer Hans Ellenberg, Schriftführer Hans-Dieter
    Pagel; der bisherige Kreisverbandsvorsitzender Werner Kuhnt wird zum Ehrenmitglied des
    Kreisverbandes ernannt; für über 25 Jahre Tätigkeit im Kreisvorstand werden die Zfr. Gerhard
    Kramer und Walter Röhr ebenfalls zu Ehrenmitgliedern des Kreisverbandes ernannt; Mitteilung, dass der Landesverband die Beiträge für Alt- und Jungzüchter und Frauen um DM 1,–
    erhöht; Änderung der Bewertungskarten – Pos. 3 nur noch 15 Pkt., neu dazu Pos. 7 Pflegezustand mit 5 Pkt.
    29.9.79 Herbsttagung in Vahlhausen; Landesverband gibt neue Satzungen für die Vereine
    heraus, wichtigste Neuerung ist, dass die Kassenprüfung von 3 Züchtern erfolgen muss;
    25.11.79 Kreissitzung in Horn
    Die Kreisverbandsschau wird am 24./25.11.79 vom KZV W 549 Horn mit 969 Kaninchen
    und 33 Erzeugnissen ausgerichtet.
    1980
    22.3.80 Jahreshauptversammlung Lieme; der Zuchtgruppen-Zuschlag wird von DM 3,– auf
    DM 4,– erhöht;
    7.7.80 Sommertagung in Lemgo;
    4.10.80 Herbsttagung in Brake;
    30.11.80 Kreissitzung in Brake; zum 31.12.80 löst sich die Frauengruppe w 102 Talle auf:
    Die Kreisschau wird am 29./30.11.80 als August Papenmeier Gedächtnisschau in Brake in der
    neueingeweihten Schloßscheune vom KZV Brake ausgerichtet; 11 Vereine beteiligen sich mit
    1001 Tieren an dieser Schau; 6 Frauengruppen stellen 62 Pelzgegenstände, Wollerzeugnisse
    und Fleischgerichte aus;
    Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 322 Altzüchtern, 102 Frauen und
    100 Jugendlichen; gezüchtet wurden 6156 Tiere, davon 5642 tätowiert, 26 kg Angorawolle
    und 901 Felle verkauft; 18 Schauen (Kreisrammlerschau, Kreisjungtierschau, Jungtierschau
    und Tischbewertung) mit 3539 ausgestellten Kaninchen; Kreisverbandsschau mit 1008
    Kaninchen; 172 ausgestellte Erzeugnisse;
    1981
    14.3.81 Jahreshauptversammlung in Lieme;
    Sommertagung am 13.6.81 in Klüt; Kreisrammlerball wird am 12.9.81 in der Festhalle
    Schötmar durchgeführt;
    3.10.81 Herbsttagung in Schötmar; Erhöhung der Pflichtkarten für die Kreisverbandsschau
    auf DM 1,50;
    21./22.11.81 Kreisschau in der Festhalle in Schötmar mit 1189 Kaninchen und 78
    Erzeugnissen, ausrichtender Verein der KZV Bad Salzuflen, bisher größte Schau nach dem
    Krieg in Lippe;
    1982
    Jahreshauptversammlung am 6.3.82 in Sylbach;
    Sommertagung am 5.6.82 in Lage; auf Antrag des Kreisverbandes wird Gerhard Kramer auf
    der JHV des Landesverbandes am 25.4.82 zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernannt;
    Herbsttagung am 2.10.82 in Holzhausen
    4./5.12.82 Kreisverbandsschau in Holzhausen, ausgerichtet vom KZV Hölserheide mit 1045
    Kaninchen,
    1983
    Jahreshauptversammlung am 12.3.83 in Lemgo; Neuwahl des Kreisverbandsvorstandes;
    Wiederwahl 1. Vorsitzender Kurt Kirchner und 2. Vorsitzender Friedhelm Dreier, Kassierer
    Hans Ellenberg, Schriftführer Ursula Schnecke, Kreisjugendleiter Heinz-Hermann
    Kampmeier, Kreiszuchtwart Reinhold Ellenberg, Beisitzer Dieter Nimmscholz; Bestätigung
    der 1. Kreisfrauenleiterin Ingrid Springer und 2. Kreisfrauenleiterin Christa Neumann;
    Sommertagung am 18.6.83 in Klüt
    Herbsttagung am 1.10.83 in Vahlhausen
    Kreisschau wird am 19./20.11. 83 vom KZV Horn ausgerichtet; ausgestellt werden 849 Tiere
    und 82 Erzeugnisse;
    1984
    Jahreshauptversammlung am 10.3.84 in Lieme;
    Sommertagung am 2.6. in der Festhalle Schötmar; der KZV W 147 Hörstmar feiert in diesem
    Jahr sein 25-jähriges Bestehen und lädt den Kreisvorstand zum Festabend mit Tanz in die
    Turnhalle in Hörstmar am 6.10.84 ein.
    Herbsttagung am 29.9.83 in Hörstmar; Antrag auf Ausrichtung der 7. Kreisjungtierausstellung
    durch den KZV W 147 Hörstmar für den 8./9.6.85 wird einstimmig angenommen;
    1985
    Jahreshauptversammlung am 9. 3. 85 in Lieme;
    Sommertagung am 1.6.85 in Talle;
    Herbsttagung am 28.9.85 in Brake; Antrag des KZV W 147 Hörstmar auf Ausrichtung der 8.
    Kreisjungtierschau am 19./20.7.86 in der Baumschule Siebert wird einstimmig angenommen;
    Die Kreisverbandsschau findet am 23./23.11. in der Schloßscheune in Brake statt,
    ausrichtender Verein ist der W 82 Brake. Ausgestellt sind 1003 Kaninchen, 80 Erzeugnisse
    und 2 Fleischgerichte.
    Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 348Altzüchtern, 106 Frauen und 75
    Jugendlichen; gezüchtet wurden 6997 Tiere, davon 6647 tätowiert, 70,5 kg Angorawolle und
    673 Felle verkauft; 19 Schauen (Kreisverbandsschau, Kreisrammlerschau, Kreisjungtierschau,
    Jungtierschau Clubschau und Tischbewertung) mit 4515 ausgestellten Kaninchen; 233
    ausgestellten Erzeugnissen, Kreisverbandsschau mit 1008 Kaninchen; 85 ausgestellte
    Erzeugnisse;
    1986
    Jahreshauptversammlung am 8.3.86 in Lieme; Wiederwahl des Kreisvorstandes;
    Kreisverbandsvorstand: 1. Vorsitzender Kurt Kirchner, 2. Vorsitzender Friedhelm Dreier,
    Schriftführer Ursula Schnecke; Kassierer Hans Ellenberg; Kreisjugendleiter Hermann
    Kampmeier, Zuchtwart Dieter Meier; auf Antrag des Silberclubs W 398 Ostwestfalen Sitz
    Herford, wird sich dieser mit Wirkung zum 1.7.86 dem Kreisverband Lippe anschließen;
    Sommertagung am 7.6.86 in Bösingfeld; auf der Jahreshauptversammlung des
    Landesverbandes am 20.4.86 wird der Kreisvorsitzende Kurt Kirchner für vorbildliche
    Zusammenarbeit mit dem Landesverband zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernannt;
    Herbsttagung am 27.9.86 in Vahlhausen; Beantragung der Ausrichtung der 9. Kreisjugendschau durch den W 147 Hörstmar wird einstimmig angenommen;
    Die Kreisverbandsschau wird am 22./23.11.86 durch den KZV W 549 Horn in Vinsebeck
    ausgerichtet. Gezeigt werden 1011 Tiere und 77 Erzeugnisse.
    1987
    Jahreshauptversammlung am 7.3.87 in Lieme;
    Sommertagung am 13.6.87 in Holzhausen;
    Herbsttagung am 3.10.87 in der Festhalle Schötmar; Antrag auf Ausrichtung der 10. Kreisjungschau am 27./28.8.88 bei der Baumschule Siebert und auf Ausrichtung der Kreisschau 88,
    beide Anträge werden einstimmig angenommen;
    Kreisschau 87 wird vom KZV Bad Salzuflen am 21./22.11 in der Festhalle Schötmar
    ausgerichtet. Gezeigt werden 1065 Kaninchen und 61 Erzeugnisse.
    Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 380Altzüchtern, 106 Frauen und
    7557 Jugendlichen; gezüchtet wurden 6327 Tiere, 19 Schauen (Kreisverbandsschau,
    Kreisrammlerschau, Kreisjungtierschau, Jungtierschau Clubschau und Tischbewertung) mit
    4338 ausgestellten Kaninchen; 179 ausgestellten Erzeugnissen,
    1988
    Jahreshauptversammlung am 5.3.88 in Lieme; Die erste allgemeine Erzeugnisschau des
    Landesverbandes Westfalen wird am 25./26.6. 88 in der Schloßscheune in Brake von der
    Kreisfrauenleiterin Elfriede Dreier und den Frauengruppen des Kreisverbandes Lippe
    ausgerichtet. Ausgestellt in den verschiedenen Klassen sind insgesamt 222 Erzeugnisse.
    Kreisverbandsschau wird vom KZV W 147 Hörstmar ausgerichtet. Ausgestellt sind 1038
    Kaninchen und 75 Erzeugnisse. Kreisrammlerwettstreit wird am 3./4. 12.88 vom KZV
    Detmold mit insgesamt 334 Rammlern.
    1989
    Zum 75-jährigen Bestehens des Kreisverbandes der Lippischen Rassekaninchenzüchter und
    Frauengruppen richtet der KZV W 82 Brake am 25./26. 11. 89 die Jubiläumsschau in der
    Schloßscheune Brake aus. Ausgestellt sind 959 Kaninchen und 78 Erzeugnisse. Der 11.
    Kreisrammlerwettstreit wird am 9./10.12.89 vom KZV Detmold mit insgesamt 256 Tieren.
    1990
    Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 358 Altzüchtern, 89 Frauen und 39
    Jugendlichen; gezüchtet wurden 4430 Tiere, 21 Schauen (Kreisverbandsschau,
    Kreisrammlerschau, Lokalschauen, Kreisjungtierschau, Jungtierschau, Clubschauen allgem.
    Schau und Tischbewertungen) mit 4430 ausgestellten Kaninchen; 145 ausgestellten
    Erzeugnissen, Kreisverbandsschau mit 967 Kaninchen; 51 ausgestellte Erzeugnisse;
    1991
    Kreisverband erhält eine Einladung des Vereins W 147 Hörstmar an alle Vereine des
    Kreisverbandes zu einem Informationsabend zum Thema „Impfung gegen die RHD-Seuche“
    1992
    Kreisvorstand wie folgt: Vorsitzender Kurt Kirchner, stellvertr. Vorsitzender Friedhelm
    Dreier, Schriftführer Ursula Schnecke, Kassierer Hans Ellenberg, Kreisjugendleiter Josef
    Helmer, Zuchtwart Dieter Meier,
    Die Kreisverbandsschau wird zum 60-jährigen Bestehen vom W 549 Horn in Vinsebeck
    durchgeführt, ausgestellt sind 823 Kaninchen und 56 Erzeugnisse;
    Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 351Altzüchtern, 89 Frauen und 34
    Jugendlichen; gezüchtet wurden 5760 Tiere, 20 Schauen (Kreisverbandsschau,
    Kreisrammlerschau, Kreisjungtierschau, Jungtierschau Clubschau und Tischbewertung) mit
    4515 ausgestellten Kaninchen; 233 ausgestellten Erzeugnissen, Kreisverbandsschau mit 1008
    Kaninchen; 85 ausgestellte Erzeugnisse;
    1993
    Schreiben des KZV W 147 Hörstmar vom 11.6.93 an den Kreisverbandsvorsitzenden Kurt
    Kirchner, dass innerhalb einer Woche auf vier Zuchtanlagen die RHD ausgebrochen ist, alle
    Tiere wurden zwischenzeitlich in Hörstmar geimpft. Die Kreisjungtierschau wird vom Verein
    W 147 Hörstmar abgesagt, da die RHD in ganz Lippe aufgetreten ist.
    Herbsttagung findet am 25.9.93 in Hörstmar statt; im Kreisgebiet Lippe ist RHD aufgetreten;
    die KV-Schau wird am 20./21.1193 in Hörstmar durchgeführt, Antrag auf Impfzwang für alle
    Tiere zur Kreisschau; einstimmig angenommen; Zuchtbeihilfe in Höhe von DM 1.000,– wird
    wie folgt aufgeteilt: DM 250,– der ausrichtende Verein, DM 200,– für Erzeugnisse, DM
    550,– für Zuchtgruppen-Ehrenpreise (50% für Pokale u.50% für Ehrenpreisgegenstände)
    Kreisrammlerwettstreit auf Kreisebene wird am 4./5.12 93 in Detmold ausgetragen;
    Kleine Kreissitzung am 21.11.93 in Hörstmar; 900 Kaninchen wurden auf der Kreisschau
    ausgestellt; Antrag vom KZV Horn zur Ausrichtung der Kreisschau 1995 wird einstimmig
    angenommen;
    1994
    Jahreshauptversammlung am 12.3.94 in Lieme; Kreisverbandsschau wird am 19./20.11.94
    vom KZV Bad Salzuflen anlässlich des 30-jährigen Bestehens übernommen; Kreiszüchterfest
    am 10.9.94 in der Festhalle Schötmar; alle Schauen wurden dem Veterinäramt Detmold
    gemeldet; Kai Sander und Birgit Busse-Sander haben die Preisrichter-Anwärter-Aufnahmeprüfung bestanden;
    Sommertagung am 11.6.94 in Hörstmar; Antrag vom KZV Bad Salzuflen das Futtergeld auf
    der Kreisschau von DM 0,80 auf DM 1,– zu erhöhen wurde einstimmig angenommen;
    Rammlerwettstreit auf Kreisebene wird am 19./20.1.95 in Bösingfeld stattfinden; Antrag vom
    KZV Hörstmar, die Kreisschau 1996 auszurichten wurde einstimmig angenommen; Am
    25.6.94 findet ein Tag der offenen Tür bei der LHG statt, dort wird vom Kreisverband ein
    Kaninchendorf (von Hörstmar) mit Jungtieren aufgebaut; Betreuung erfolgt vom KVVorsitzenden Kurt Kirchner;
    Herbsttagung am 1.10.94 in der Festhalle Schötmar; jeder Verein und Club erhält kostenlos,
    d.h. zu Lasten der Kreiskasse eine neue AAB; Bewertungskarten auf der Kreisschau werden
    per Computer erstellt (Canin-Programm); endgültige Vergabe des Kreismeisterpokals an den
    KZV Brake; Vize-Kreismeisterpokal (Werner-Kuhnt-Gedächtnispokal) an den KZV
    Hörstmar; Zuchtgruppenpokal errang endgültig der KZV Bad Salzuflen; aufgrund des 80-
    jährigen Bestehens des Kreisverbandes wurden auf dem Züchterfest Wilfried Bode, Hörstmar;
    Helmut Beine, Horn; Günter Sperling, Bad Salzuflen und Dieter Nimmscholz Lemgo zu
    Ehrenmitgliedern ernannt; Antrag auf Ausrichtung der Sommertagung am 10.6.95 durch
    Hölserheide wurde einstimmig stattgegeben;
    Auf der Kreisverbandsschau sind 901 Kaninchen und 61 Erzeugnisse ausgestellt;
    1995
    Jahreshauptversammlung am 11.3.95 Lieme; der langjährige Kreisverbandskassierer Hans
    Ellenberg wird nach 16-jähriger Tätigkeit für den Kreisverband verabschiedet: aus
    Altersgründen stellte sich Hans Ellenberg nicht mehr zur Wahl. Kreisverbandsvorsitzender
    Kurt Kirchner ernannte Hans Ellenberg zum Ehrenmitglied des Kreisverbandes. Neuwahl des
    gesamten Kreisvorstandes für 3 Jahre; 1. Vorsitzender Kurt Kirchner; 2. Vorsitzender
    Friedhelm Dreier; Schriftführerin Ursula Schnecke; Kassierer Klaus Schack; Kreiszuchtwart Dieter Meier; alle einstimmig wiedergewählt; Renate Hanke wird als Kreisfrauenleiterin
    und Josef Helmer als Kreisjugendleiter einstimmig bestätigt; Antrag des KZV Horn die
    Mindestpunktzahl zur Erringung eines Ehrenpreises auf der KV-Schau von 374 Pkt. auf 378
    Pkt. anzuheben wird mit 45 ja/ 5 nein angenommen; Antrag auf Übernahme des Kreisrammlerwettstreits am 6./7.1 96 vom KZV Bösingfeld wird einstimmig angenommen;
    Kreislehrtagung findet am 2.4.95 in Lieme statt;
    Sommertagung am 10.6.95 in Bad Salzuflen-Holzhausen; auf der Jahreshauptversammlung
    des Landesverbandes am 9.4.95 wird Hans Ellenberg zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernannt; Ausgabe der Unterlagen an die Vereine; Zuschuss für Pelznähkurs wird an
    die Frauengruppen Brake und Bad Salzuflen ausgegeben; Kreisverbandsschau am 25./26.11
    95 in Vinsebeck; in der Ausstellungsordnung gilt für die nächsten 3 Jahre folgendes: DM
    200,– für den ausrichtenden Verein, DM 200,– für Zgr.-Ehrenpreis-Gegenstände und DM
    100,– für die Frauengruppen; Kreiszüchterfest am 2.9.95 in Billerbeck;
    Herbsttagung am 23.9.95 in Leopoldstal; 2. KV-Vorsitzender Friedhelm Dreier leitet die
    Tagung, da Kurt Kirchner erkrankt ist; Durchführung des Tiertransportes durch Dieter Meier
    nach Stuttgart zur 22. Bundeskaninchenschau; Kosten pro Tier DM 5,–; am 30.6.1996 findet
    in Herford eine Regionaltierschau statt, die Durchführung erfolgt durch den Kreisvorstand;
    1996
    Am 9.3.96 findet die Jahreshauptversammlung in Lieme statt; Antrag auf Übernahme der
    Sommertagung am 8.6.96 durch den KZV Hölserheide wird einstimmig stattgegeben; KZV
    Horn beantragt die Ausrichtung des Kreisrammlerwettstreits am 4./5.1. 97 in Schlangen,
    ostwestf. Widderclub beantragt Kreisschau 1997 auszurichten; beiden Anträgen wurde
    einstimmig stattgegeben; Kreisverband zahlt künftig DM 15,– als Jahresbeitrag an den Verein
    zur Förderung der Landestierzucht; den lipp. Vereinen wird die zu meldende Tierzahl für die
    Regionaltierschau in Herford mitgeteilt; Silberclub feiert sein 25-jähriges Bestehen; Kreislehrtagung findet am 21.4.96 in Hörstmar statt;
    Sommertagung am 8.6.96 in Bad Salzuflen; Kreisverband Lippe stellt 68 Kaninchen auf der
    Regionaltierschau in Herford aus; insgesamt 136 Tiere aus 68 Rassen; Versorgung aller Tiere
    durch den Kreisverband Lippe;
    Herbsttagung am 28.9.96 in Hörstmar; Kreisschau am 23./24.11.96 in Hörstmar; RHD Impfbescheinigungen sind vorzulegen; Loh-Club stellt Antrag auf Aufnahme in den Kreisverband
    Lippe (bisher KV Herford); alle Delegierten sprachen sich dafür aus; der KZV W 531 Helpup
    meldet sich zum 31.12.96 ab;
    Der Kreisrammlerwettstreit wird am 6./7.1.96 vom KZV W 13 Bösingfeld mit 123 Rammlern
    ausgerichtet.
    1997
    Jahreshauptversammlung am 8.3.97 in Lieme; Hermann Kampmeier KZV Talle wird zum
    Ehrenmitglied des Kreisverbandes ernannt; Kreisverbandsschau am 22./23.11.97 in
    Holzhausen, ausrichtender Club ist der ostwestf. Widderclub; Antrag auf Ausrichtung der
    Sommertagung durch den KZV Demold wird einstimmig stattgegeben; Antrag des KZV Bad
    Salzuflen zur Durchführung der KV-Schau 1998 wurde einstimmig angenommen; Kreislehrtagung am 13.4.97 in Hörstmar; Kreiszüchterfest findet am 6.9.97 in Lockhausen statt;
    Sommertagung am 14.6.97 in Klüt; auf der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes
    am 6.4.97 wird Friedhelm Dreier zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernannt; Antrag
    des KZV Lage das Standgeld pro Tier auf DM 3,–zu erhöhen und das Preisgeld wegfallen zu
    lassen wurde mit 34 ja zu 6 nein Stimmen angenommen; Sammel-Tiertransport zur
    Bundesschau nach Nürnberg regelt Kreiszuchtwart Dieter Meier; Kreisvorstand schlägt
    folgende Personen zur Neuwahl des Kreisverbandsvor-standes vor: 1. KV-Vorsitzende Ursula
    Schnecke; 2. KV-Vorsitzender Friedhelm Dreier; Kassierer Klaus Schack, Jugendleiter
    Johann Demske, Zuchtwart Dieter Meier; Beisitzer Kai Sander;
    Herbsttagung am 20.9.97 in Holzhausen; letztmalig wird dem ausrichtenden Club aus der
    Kreisverbandskasse DM 200,– für die Durchführung der Schau, DM 200,– für den Ankauf
    von Zuchtgruppenehrenpreisen und DM 100,– zum Ankauf von Ehrenpreisen für Erzeugnisse
    gewährt; Kreiszüchterfest findet 1998 am 12.9. in der Festhalle Schötmar statt;
    1998
    Jahreshauptversammlung am 14.3.98 in Lieme; Wahl der 1. Vorsitzenden – Ursula Schnecke
    wurde vorgeschlagen und einstimmig gewählt; Wahl des 2. Vorsitzenden – Friedhelm Dreier
    wurde vorgeschlagen und ebenfalls einstimmig gewählt; Schriftführer Eckart Wedemann
    einstimmig gewählt; Kassierer Klaus Schack wird einstimmig wiedergewählt; Kreiszuchtwart
    Dieter Meier in Abwesenheit einstimmig wiedergewählt; Beisitzer – Kai Sander wird
    vorgeschlagen und einstimmig gewählt;
    Kurt Kirchner war 5 Jahre Schriftführer und 19 Jahre Kreisverbandsvorsitzender in Lippe,
    Mitglied im Schiedsgericht des LV und Ehrenmitglied im LV. Als Anerkennung wurde Kurt
    Kirchner zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
    Bestätigung der Kreisfrauenleiterin Renate Hanke, stellvertr. Kreisfrauenleiterin Elfriede
    Dreier und des Kreisjugendobmann Johann Demske;
    Kreisverbandsschau wird vom KZV Bad Salzuflen ausgerichtet;
    Kreiszüchterfest findet am 12.9. in der Gaststätte Rickmeyer in Retzen statt, da die Festhalle
    Schötmar geschlossen ist, das Sternberg Trio sorgt für die Stimmung;
    Der ostw. Widderclub wird am 15.8. ab 14.00 Uhr in Knetterheide erstmals eine Jungtierralley in Form einer Tischbewertung durchführen.
    Sommertagung am 13.6.98 in Lieme; auf der JHV des Landesverbandes wurde Kurt Kirchner
    mit der Verdienst-Medaille für 24 Jahre Vorstandstätigkeit geehrt; auf der ZDK Tagung
    wurde beschlossen, dass auf allen Schauen in Westfalen die AB – ABC – ABCD Bewertung
    ohne Sondergenehmigung durchgeführt werden kann; Kreisverband unterstützte die Fahrt zur
    Landesfrauentagung mit DM 100,–; die Kreislehrtagung fand am 19.4.98 in Klüt statt; Antrag
    auf Änderung der Vergabeordnung für die Kreisschauen wird mit 32 ja zu 7 nein Stimmen
    angenommen; 1. KM für die beste Sammlung auf der Schau, 2. KM wird klassenweise
    vergeben und vor der Schau festgelegt. D.h. die 2. KM geht 1998 in Klasse 5+6 / 1999 in
    Klasse 4 / 2000 in Klasse 3 / 2001 in Klasse 2 / 2002 in Klasse 1 / 2003 in Klasse 4. Die
    Klasse 4 wird somit zweimal berücksichtigt. Antrag vom W 602 Bad Salzuflen auf Fütterung
    der Tiere auf der LV-Schau wird auf der nächsten LV-Tagung unter Anregungen und
    Wünsche vorgeschlagen. Vorschlag wurde mit Mehrheit angenommen;
    Herbsttagung am 26.9.98 in Bad Salzuflen; ab 1.10.98 muß auf der Ausstellungsgenehmigung
    bekannt gegeben werden, wenn es sich um eine ABCD-Bewertung handelt; Preisrichter
    dürfen bei einer ABCD-Bewertung 68 Tiere bewerten; Überschuß vom Kreiszüchterfest wird
    für Sammlungsehrenpreise und pro Produkt bei den Frauen mit DM 1,– für die Kreisschau
    verwendet; Kreisrammlerwettstreit findet am 9./10.1.1999 in Klüt statt;
    Kleine Kreissitzung am 22.11.98 in der Festhalle in Schötmar; ausgestellt wurden 765 Tiere
    und 70 Produkte auf der Kreisschau; Antrag vom KZV W 549 Horn auf Übernahme des
    Kreisrammlerwettstreits am 8./9.1.2000 im Vereinsheim; Antrag vom KZV W 551 Lage auf
    Übernahme der Sommertagung am 19.6.99; beiden Anträgen wurde einstimmig zugestimmt;
    1999
    Am 13.3.99 findet die Jahreshauptversammlung in Lieme statt; Tierzahlen sind auf der
    Kreisverbandsschau rückläufig, Kreisrammlerwettstreit mit 200 ausgestellten Tieren; Kreiszüchterfest findet am 5.6.1999 in Berlebeck-Papiermühle statt; 15.00 Uhr Kaffeetrinken,
    16.00 Uhr Wanderung, 16.00-18.00 Uhr Spiele für die Jugend, 18.30 Uhr Ehrungen; Motto
    des Kreiszüchterfestes: „Rassekaninchenzucht- Ein Hobby für die ganze Familie“
    Antrag des ostw.Widderclub auf Übernahme der Kreisverbandsschau in Holzhausen im Jahr
    2000 wird einstimmig stattgegeben; Kreisverbandsvorstand stellt allen Vereinen, Clubs und
    Frauengruppen ein Informationsblatt zur Verfügung. Mitgliedertabellen, Zuchtinformationen
    und Jahresberichte sind hier zusammengefasst;
    Kreisverband Lippe soll ein eingetragener Verein werden – ein Muster der Salzung wird von
    den Vorsitzenden der Vereine und den Mitgliedern des Kreisvorstandes erstellt; alle
    Delegierten sind für die Eintragung in das Vereinsregister;
    Sommertagung am 19.6.99 in Billinghausen; Kaninchen, die mit 96,5 Pkt. bewertet werden,
    erhalten zukünftig die Note „hervorragend“; für den Besuch der Landesfrauentagung in
    Meschede gab der Kreisverband DM 100,– Zuschuss; Kreislehrtagung fand am 9.5.99 in
    Hörstmar statt; Kreiszüchterfest erzielt einen Überschuss von DM 614,89; KreisverbandsFrauenleiterin Renate Hanke möchte den Überschuss aus der Kuchentheke für den Kauf von
    Ehrenpreisen auf der KV-Schau und einen Zuschuss für den Bus zur nächsten Landesfrauen-
    tagung verwenden; Antrag des KZV W 13 Bösingfeld auf Übernahme des Kreisrammlerwettstreits am 6./7.1.2001 wird einstimmig angenommen; Kreisverbandsschau mit Erzeugnissen
    findet am 20./21.11. 1999 in Hörstmar statt; KV-Kassierer überreicht dem Ausstellungsleiter
    Reinhold Ellenberg DM 400,– für den Ankauf von Ehrenpreisgegenstände; Satzung,
    Geschäftsordnung, Schiedsordnung sind ausgearbeitet und werden an die Vorsitzenden der
    Vereine verteilt und sollen in den Monatsversammlungen durchgesprochen werden; dem
    Wunsch, die KV-Sitzungen künftig von 14.00 Uhr auf 14.30 Uhr zu verlegen wird mit einer
    Enthaltung zugestimmt;
    Herbsttagung am 25.9.99 in Hörstmar; eine neue Kaninchenkrankheit ist aufgetaucht –
    Enterocolitis ist eine Darmkrankheit, die hauptsächlich Tiere befällt, die nur mit Kraftfutter
    gefüttert werden; erste LVM gibt es bei KV-Schauen ab 100 Tiere, je weitere 100 Tiere eine
    weitere LVM; zur Bundesschau nach Essen gibt es in diesem Jahr keinen Sammeltransport;
    Geschäfts- und Schiedsgerichtsordnung werden besprochen, es gibt keine Einwände, sollen
    auf der kommenden JHV beschlossen werden; die nächste Regionaltierschau findet am
    18.6.2000 evtl. in Bad Oeynhausen statt;
    Kleine Kreissitzung am 21.11.99 in Hörstmar; Kreisrammlerwettstreit findet am 8./8.1.2000
    in Leopoldstal in der Turnhalle statt, unbegrenzte Tierzahl, ABCD-Bewertung; Kreisverband
    unterstützt die Ausstellung mit 3 KVE; RHD ist in den letzten Monaten wieder vermehrt bei
    den Züchtern im Stall aufgetreten; Kreisverbandsschriftführer E.Wedemann wird sich auf der
    nächsten JHV nicht mehr zur Wahl stellen, da er aus zeitlichen Gründen das Amt nicht mehr
    ausüben kann; Kreisverband wird Johann Demske KZV W 504 zur Wahl stellen; Kreisjugendleiter muss neu gewählt werden;
    2000
    Jahreshauptversammlung am 1.3.2000 in Lieme; Verabschiedung der Satzung, der
    Geschäftsordnung und der Schiedsordnung einstimmig; Wahl des Kreisvorstandes –
  2. Vorsitzende Ursula Schnecke – einstimmig wiedergewählt; 2. Vorsitzender Friedhelm
    Dreier- einstimmig wiedergewählt; Schriftführer Johann Demske – einstimmig gewählt;
    Kassierer Klaus Schack – einstimmig wiedergewählt; Kreiszuchtwart Dieter Meier –
    einstimmig wiedergewählt; Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Kai Sander – einstimmig
    wiedergewählt; Bestätigung des Kreisjugendleiters Ingo Behrendt vom W 13 Bösingfeld und
    sein Stellvertreter Johann Demske vom W 504 Detmold; 25. Kreiszüchterfest am 24.6.2000 in
    Berlebeck, Papiermühle; KZV W 532 Hölserheide stellt den Antrag auf Ausrichtung der
    Sommertagung am 3.6.2000 in Holzhausen-einstimmig angenommen; Antrag des Kreisverbandsvorstandes auf Einführung einer Portokostenpauschale von DM 10,– jährlich pro
    Verein, Club und Frauengruppen – bei 4 Enthaltungen zugestimmt; Info-Post wird von der 1.
    KV-Vorsitzenden ausgegeben; Regionaltierschau am 18.6.2000 wird durch die Kreisverbände
    Herford und Lippe und dem Stadtverband Bielefeld mit je 4 Volieren bestückt;
    Kreislehrtagung am 28.4.2000 in Hörstmar;
    Sommertagung am 3.6.2000 in Holzhausen; Antrag des Kreisverbandsvorstandes auf ABCDBewertung auf der diesjährigen KV-Schau – wird mit einer Enthaltung stattgegeben; W 609
    ostwestf. Widderclub und W 551 Lage stiften Pokale für die ausstellenden Jungzüchter auf
    der KV-Schau; Antrag des W 13 Bösingfeld auf Ausrichtung der KV-Schau 2001 anläßlich
    des 50-jährigen Bestehens – wird einstimmig angenommen; Finanzamt hat den KV Lippe als
    gemeinnützig anerkannt; Jungtierralley am 12.8.2000 in Knetterheide;
    Herbsttagung am 16.9.2000 in Bösingfeld; Satzung wurde vom Amtsgericht in der Form nicht
    anerkannt, Änderungen in den § 5 und 8 neu, Änderungen wurden einstimmig verabschiedet;
    Änderungen in der Schiedsordnung – nicht Schiedsgericht, sondern Schiedsstelle – auch hier
    einstimmig verabschiedet; Kreiszüchterfest ergibt einen Überschuss von DM 1.081,32;
    Antrag auf Ausrichtung des Kreisrammlerwettstreits vom W 549 Horn in 2002 und W 504
    Detmold in 2003 wird einstimmig stattgegeben; zum 31.12.2000 löst sich die Frauengruppe
    w 101 Hörstmar und der KZV W 620 Lemgo auf;
    Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 310 Altzüchtern, 84 Frauen und 38
    Jugendlichen; gezüchtet wurden 3.808 Tiere, 18 Schauen (Kreisrammlerschau, Lokalschauen,
    Kreisjungtierschau, Jungtierschau, Clubschauen und Tischbewertungen) mit 3.185 ausgestellten Kaninchen; Kreisverbandsschau mit 753 Kaninchen; 96 ausgestellte Erzeugnisse;
    2001
    Jahreshauptversammlung am 10.3.01 in Lieme; Kai Sander stellt sein Amt als Obmann für
    Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung; Kreisvorstand schlägt Kirsten Demske vom W 504
    Detmold für das Amt Obmann für Öffentlichkeitsarbeit vor – einstimmige Wahl; auf der KVSchau wird nach dem ABCD-System bewertet; Kreiszüchterfest am 23.6.01 in der „Gelben
    Schule“ in Bad Salzuflen; Antrag vom W 82 Brake aus Anlass seines 90-jährigen Bestehen
    die Sommertagung am 16.6.01 in Brake auszurichten- einstimmig angenommen; seit dem
    27.12.2000 ist der KV-Lippe ein eingetragener Verein – jeder Verein und Club erhält ein
    Exemplar der Satzung, Geschäftsordnung und Schiedsordnung; Fahrtkostenzuschuss zur
    Landestagung wird aus der Kreiskasse auf DM 40,– erhöht; Portoanteil von DM 10,– , die
    die Vereine an den Kreisverband gezahlt haben, fallen weg; Kreislehrtagung am 20.4.01;
    Sommertagung am 16.6.01 in Brake; Bestätigung der Kreisfrauenleiterin Renate Hanke und
    ihrer Stellvertreterin Elfriede Dreier – einstimmig; die ABCD-Bewertung auf der KV-Schau
    wird einstimmig verabschiedet; Antrag auf Wiegen am Bewertungstag 24 ja-Stimmen und 11
    nein-Stimmen;
    Herbsttagung am 15.9.01 in Bösingfeld; Tiersammeltransport zur Bundesschau wird vom
    Kreiskassierer Klaus Schack organisiert; Tierzahlbegrenzung auf 10 Tiere pro Verein beim
    Kreisrammlerwettstreit im Januar in Bad Meinberg; Antrag auf Ausrichtung der Kreisschau
    2004 vom KZV W 156 Bad Salzuflen wird einstimmig angenommen; ab sofort werden die
    LVM’s durch die Kreisverbandsvorsitzende an den Lokalschauen ausgegeben; nächste
    Kreiszüchterfest 22.06.02 in Bad Meinberg;
    2002
    Jahreshauptversammlung am 9.3.02 in Ehrsen; Ergänzugswahl des 2. KV-Vorsitzendenvorgeschlagen wurde vom Kreisvorstand Reinhold Ellenberg vom W 147 Hörstmar; wurde
    von den Delegierten einstimmig gewählt; Neuwahl der KV-Schiedsstelle – als Vorsitzender
    wurde Wilfried Bode einstimmig gewählt; Stellvertreter bleibt Bernd Schnecke, Beisitzer
    Siegrid Meier; Kreisverbandsschau wird als Friedhelm Dreier Gedächtnisschau erklärt;
    Wiegen der Tiere am Tag der Bewertung; ABCD-Bewertung wird durchgeführt; Antrag vom
    W 504 Detmold auf Ausführung der KV-Schau 2003 – Antrag mit einer Enthaltung
    angenommen; Antrag vom W 13 Bösingfeld zur Ausrichtung des Rammlerwettstreits
    2003/2004- einstimmig angenommen; Auslagenersatz des KV-Vorstandes wird wie folgt
    festgelegt: Fahrtkostenzuschuss nach Hamm 20,– Euro, Fahrtkostenzuschuss zu den
    Lokalschauen 25,– Euro, Spesen des KV-Vorstandes zu den Sitzungen des Kreisverbandes
    2,– Euro; Kreislehrtagung findet am 19.4.02 in Bad Meinberg statt;
    Sommertagung am 1.6.02 in Klüt; Größe der Ausstellungskäfige ist wie folgt geändert:
    Große Tiere 65×65, mittlere Rassen 60×60, kleine Rassen 50×50, 40iger Käfige sind nicht
    mehr erlaubt; 27. Kreiszüchterfest am 22.6.02 in Bad Meinberg; Kreisvorstand schafft sich
    einen Kopierer an; Diskussion um eine eigene Homepage für den Kreisverband;
    Herbsttagung am 14.9.02 in Leopoldstal; Kreiszüchterfest erzielt einen Überschuss von
    542,37 Euro, hiervon wird die Kreisschau mit 25 Cent pro gemeldetes Tier unterstützt und
    75,– Euro an die Frauengruppen für die Erzeugnisschau weitergeleitet; 150,– Euro geht als
    allgemeiner Zuschuss an die Frauengruppen; restlichen 167,37 Euro verbleiben in der
    Kreiskasse; Kreisverband spendet 200,– Euro für die Flutopfer in Sachsen und SachsenAnhalt; aufgrund des 100-jährigen Bestehen des W 503 Detmold in 2003 wird das Kreiszüchterfest am 28.6.03 in Klüt stattfinden; mit 30 ja zu 2 Enthaltungen wird sich der
    Kreisverband Lippe im Internet mit eigener Homepage präsentieren; Antrag auf Einführung
    der Zuchtgruppe III soll auf der Jahreshauptversammlung des LV vorgebracht werden; Kreisrammlerwettstreit findet am 11./12.1.03 in Klüt statt; ausgestellt sind 152 Rammler;
    2003
    Jahreshauptversammlung am 8.3.03 in Klüt; Dieter Meier wird mit einem Präsent geehrt, da
    er sein Amt als Kreiszuchtwart niederlegt; Wahl des Kreisvorstandes – Kreisverbands
    vorsitzende bleibt – einstimmig wiedergewählt – Ursula Schnecke, 2 Kreisverbandsvorsitzender Reinhold Ellenberg einstimmig wiedergewählt, Kreisverbandsschriftführer Johann
    Demske, Kreiskassierer Klaus Schack, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit Kirsten Demske
    wurden einstimmig wiedergewählt, Kreiszuchtwart Bernd Schnecke wird ein-stimmig
    gewählt; Bestätigung des Kreisjugendleiter Heinrich Kleimann erfolgt einstimmig;
    Kreisschau findet am 22./23.11.03 in Detmold „Rödlinghauser Felde“ statt; Antrag des KZV
    W 532 Hölserheide Sommertagung am 14.6.03 in Holzhausen auszurichten wird einstimmig
    statt gegeben; 2004 soll der Tag der Tierzucht im Freilichtmuseum Detmold stattfinden;
    Sommertagung am 14.6.03 in Brake; Kreislehrtagung am 11.4.03 in Horn; am 20.7.03 findet
    eine Tierbesprechung für die Jugend mit Grillfest statt; Kreisverbandsvorstand stellt 150,–
    Euro für die Jugend des Kreisverbandes zur Verfügung; Tiertransport zur Bundesschau nach
    Stuttgart wird durchgeführt; Kaninchen dürfen ab sofort nur noch mit blauer und schwarzer
    Tusche tätowiert werden;
    Herbsttagung am 13.9. in Klüt; Kreiszüchterfest erzielt einen Überschuss von 305,33Euro;
    150,– Euro davon an den ausrichtenden Verein der Kreisschau; 50,– Euro an die Jugendgruppen, 75,– Euro an die Frauengruppen, 30,33 Euro werden anderweitig vergeben; ab 2004
    müssen die Frauengruppenleiterinnen auch Mitglied im Verein sein; Vereinsjugendleiter ab
    einen Jugendlichen; Kreiszüchterfest 2004 am 19.7.04 in der „Gelben Schule“ in Bad
    Salzuflen; Kreisrammlerwettstreit am 3./4.1.04 in Bad Meinberg; zum 31.12.03 löst sich der
    KZV W 858 Lockhausen auf;
    Auf der Kreisverbandsschau in Detmold werden 594 Kaninchen und 52 Erzeugnisse
    ausgestellt.
    2004
    Jahreshauptversammlung am 6.3.04 in Brake; am 20.2.04 gründet sich der KZV W 550
    Meierberg; Bestätigung der Kreisfrauenleiterin Renate Hanke und 2. Kreisfrauenleiterin
    Cornelia Hippler einstimmig; Antrag auf Ausrichtung der Kreisverbandsschau 2005 wird vom
    W 147 Hörstmar gestellt; Antrag auf Übernahme der Sommertagung am 5.6.04 in Klüt vom
    W 504 Detmold; ebenso Antrag auf Ausrichtung des Kreisrammlerwettstreits am 8./9.1.05 –
    alle Anträge wurden einstimmig angenommen; Kreislehrtagung findet am 2.4.04 in Klüt statt;
    aus Anlass des 90-jährigen Geburtstag des Kreisverbandes bekommt jeder Verein, Club und
    Frauengruppe einen KVE, wenn eine Schau ausgerichtet wird;
    Sommertagung am 5.6.04 in Klüt; auf der JHV des LV wurde unsere Kreisverbandsvorsitzende Ursula Schnecke als Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit in den erweiterten
    Landesverbandsvorstand gewählt; Züchterfest am 19.6.04 in der „Gelben Schule“ Bad
    Salzuflen; Tag der Landwirtschaft am 27.6.04 im Detmolder Freilichtmuseum – 6 lippische
    Züchter stellen aus; am 17.7.04 findet am Großen Weserbogen der Kreisjugendtag statt,
    Jugendliche aus den Kreisverbänden Gütersloh, Herford, Minden-Lübbecke und Lippe
    werden erwartet; 24.7.04 die 7. Jungtierrallye in Knetterheide;
    Herbsttagung am 25.9.04 in Bad Salzuflen; Überschuss vom Kreiszüchterfest beläuft sich auf
    555,03 Euro – für die Kreisschau 75,– Euro an die Frauengruppen, 150,– Euro für die
    Altzüchter, 50,– Euro an die Jungzüchter, weitere 75,– Euro für 2005 an die Frauengruppen;
    Tag der Landwirtschaft wurde von den Kreisverbänden Herford mit 2 Volieren, Lippe mit 8
    Volieren und vom Stadtverband Bielefeld mit 8 Volieren bestückt; 12.9.04 Kreisjugendtag in
    Bad Meinberg – 23 Jungzüchter stellen 67 Tiere den Preisrichtern vor; W 504 Detmold zieht
    den Antrag auf Ausrichtung des Kreisrammlerwettstreits 2005 zurück; Antrg. auf Ausrichtung
    der Sommertagung am 5.6.05 in Bösingfeld vom W 13 Bösingfeld; Antrag auf Ausrichtung
    des Kreisrammlerwettstreits am 7./8.1.06 in Holzhausen vom W532 Hölserheide anlässlich
    des 75-jährigen Bestehens des Vereins; beide Anträge wurden einstimmig angenommen;
    Tiertransport zur Bundesschau nach Nürnberg werden von den Kreisverbandsvorstandsmitgliedern Klaus Schack, Bernd Schnecke und Johann Demske organisiert;
    2005
    Jahreshauptversammlung am 5.3.05; Termine im Kreisverband sind: Kreislehrtagung am
    22.4.05 in Klüt; 21.5. Kreiszüchterfest im „Rödlinghauser Felde“, Detmold; 4.6. Sommertagung des KV in Bösingfeld; 23.7. Jungtierrallye in Knetterheide; 28.8. Jugendjungtierbewertung in Bad Meinberg; Antrag des Kreisvorstandes auf Beitragserhöhung wie folgt:
    Altzüchter + 1 Euro, Jungzüchter + 1 Euro, Frauen + 0.50 Euro wurde einstimmig angenommen; Antrag auf Ausrichtung der Kreisverbandsschau 2006 vom W 504 Detmold wird
    einstimmig zugestimmt;
    Sommertagung am 4.6.05 in Bösingfeld; Neuwahl der Schiedsstelle: einstimmig wurden
    gewählt – Vorsitzender Wilfried Bode, Vertreter Kurt Kirchner, Dieter Meier;
    Kreiszüchterfest wird es in der bisherigen Form nicht mehr geben, da sich die Personenzahl
    fast halbiert hat, Erwirtschaftung von – 127,83 Euro für die Kreiskasse; Antrag vom KZV
    W 550 Meierberg für die Ausrichtung des Kreisrammlerwettstreits 2006 – einstimmige
    Annahme;
    Herbsttagung am 10.9.05 in Brake; Schulungstagung zum Thema Öffentlichkeitsarbeit in den
    Vereinen und Fütterung unser Kaninchen am 4.11.05in Knetterheide; Kreisverbandsschau am
    19./20.11.05 in Hörstmar;
    2006
    Jahreshauptversammlung am 4.3.06 in Brake; Neuwahl des gesamten Kreisverbandsvorstandes; Vorschlag auf Wiederwahl des gesamten Vorstandes wurde einstimmig angenommen
    Vorsitzende Ursula Schnecke; stellv. Vorsitzender Reinhold Ellenberg; Schriftführer Johann
    Demske; Kassierer Klaus Schack; Zuchtwerbewart Bernd Schnecke; Jugendleiter Heinrich
    Kleimann; RfÖ Kirsten Demske; als 2. Kreiskassiererin wird Cornelia Hippler gewählt, da
    Klaus Schack schwer erkrankt ist; Bestätigung der Kreisfrauenleiterin Renate Hanke; Antrag
    auf Kauf eines neuen PC’s für den Kreisverband wird einstimmig angenommen; Sommertagung am 9.6.06 in Hörstmar; 12.08.06 Jungtierrallye in Knetterheide; 2./3.06 1. allgem.
    Jungtierschau in Bad Salzuflen;
    kleine Kreissitzung am 28.11.06; Antrag auf Durchführung eines Jugendzeltlagers durch
    Kreisjugendleiter Heinrich Kleimann vom 1.-3.6.07 am „Großen Weserbogen“- einstimmige
    Annahme; zum 31.12.06 löst sich die Frauengruppe w 100 Horn auf;
    2007
    Jahreshauptversammlung am 3.3.07 in Brake; auf Vorschlag des Kreisvorstandes einstimmige
    Wahl von Cornelia Hippler zur Kreiskassiererin; einstimmige Bestätigung der Kreisfrauenleiterin Martina Löffler und 2. Kreisfrauenleiterin Marie-Luise Sperling; 27.4.07 Kreislehrtagung in Horn; 5.5.07 Kreisjugendlehrtagung in Horn; 1.-3.6.07 Jugendzeltlager am „Großen
    Weserbogen“; 22.06.07 Sommer-tagung in Bösingfeld; 1.7.07 Kreiszüchterfest im „Bextener
    Wald“ Bad Salzuflen; 11.8.07 die 10. lipp. Jungtierrallye in Knetterheide; 25./26.8.07 findet
  3. allgem. Salzetaljungtierschau in Bad Salzuflen statt; Herbsttagung 7.9.07 in Klüt;
    Kreisschau am 24./25.11 07 in Leopoldshöhe; Kreisrammlerwettstreit am 12./13.1.08 in
    Bösingfeld;
    Sommertagung am 22.6.07 in Bösingfeld; Jugendzeltlager war ein großer Erfolg-Jugendliche
    aus den Kreisverbänden Coesfeld, Dortmund, Gütersloh, Ennepe-Ruhr und Lippe nahmen
    teil;
    Herbsttagung am 7.9.07 in Klüt; Kreiszüchtertag am 1.7.07 erzielte einen Gewinn von 270,45
    Euro; Kuchenverkauf einen Gewinn von 263,10 Euro, hiervon werden Ehrenpreise für die
    Erzeugnisse auf der Kreisschau gekauft; Kreistombola wird von den Kreisjugendlichen in
    eigener Regie durchgeführt; Bestätigung der Kreisfrauenleiterin und Stellvertreterin – wegen
    Rücktritt und Neuwahl am 1.9.07 – neue Kreisfrauenleiterin Marlies Sperling und ihre
    Stellvertreterin Renate Hanke wurden einstimmig bestätigt; Änderung der Bezeichnung
    Frauengruppen in Handarbeits- und Kreativgruppen; Änderung der Standardbestimmungen;
    Gruppenleiterinnen müssen Vollmitglied des Rassekaninchenvereins sein, bei dem die Handarbeits- und Kreativgruppe gemeldet ist;
    Kreisschau wird am 24./25.11.07 nicht in Leopoldshöhe, sondern in der Festhalle in Schötmar
    durchgeführt; Tiertransport zur Bundesschau nach Bremen werden von Bernd Schnecke,
    Johann Demske und Dieter Meier durchgeführt; der KZV W 551 Lage löst sich zum 31.12.07
    ebenso wie die Frauengruppe w 103 Lage auf;
    Auf der Kreisverbandsschau sind 503 Kaninchen und 52 Erzeugnisse ausgestellt.
    2008
    Jahreshauptversammlung am 1.3.08 in Schötmar; Kreiszuchtwarteschulung am 25.4.08 in
    Hörstmar; Sommertagung am 13.6.08 in Klüt; Tag der Landwirtschaft am 22.6.08 im Freilichtmuseum Detmold; Volieren mit Häsinnen und deren Jungtieren unter Beteiligung des
    Stadtverbandes Bielefeld und der Kreisverbände Herford und Lippe; Kreiszüchtertag am
    3.8.08 in Bösingfeld; 11.lipp. Jungtierrallye am 9.8.08 in Knetterheide; 3. allgem.Salzetalschau am 30./31.8.08; Herbsttagung am 19.9.08 in Bösingfeld; Antrag des W 13 Bösingfeld
    auf Ausrichtung der Kreisschau 2008 in Bösingfeld; Antrag auf Ausrichtung der Landes-
    jugendjungtierschau 2011 durch den Kreisverbandsjugendleiter Heinrich Kleimann – beiden
    Anträgen wird einstimmig zugestimmt;
    Sommertagung am 13.6.08 in Klüt; Kreisverbandsjugendtreffen am 16.8.08 am „Großen
    Weserbogen“; am Tag der Landwirtschaft stellen folgende lippische Züchter aus: Hans
    Huppke, Reinhold Ellenberg, Kirsten Demske, Zgm. Demske und M. Rädnitz-Soppa;
    Herbsttagung am 12.9.08 in Bösingfeld; Kreiszüchtertag nicht mit der erwarteten ResonanzBeschluss: W 13 Bösingfeld erhält 100,– Euro für den Züchtertag und 150,– Euro für die
    Kreisschau aus der Kreisverbandskasse; Änderung der Ausstellungsordnung für die
    Erzeugnisschau anlässlich der KV-Schau – ab 15 Nrn. Erzeugnisse wird die erste Kammermedaille vergeben, aber nur auf ein Erzeugnis aus 2008; eine LVM auch ab 15 Erzeugnisse
    für die Herstellungsjahre 2006-2008; Antrag des W 147 Hörstmar auf Ausrichtung der KVSchau 2009 anlässlich des 50-jährigen Bestehens – einstimmig angenommen; die Frauengruppe w 105 Hölserheide löst sich zum 31.12.08 auf;
    Auf der Kreisschau in Bösingfeld werden 509 Kaninchen und 31 Erzeugnisse ausgestellt.
    2009
    Jahreshauptversammlung am 14.3.09 in Brake; Kreisverbandsvorsitzende Ursula Schnecke
    verabschiedet den Kreiszuchtwart Bernd Schnecke, Kreisschriftführer Johann Demske und
    stellv. Vorsitzenden Reinhold Ellenberg die sich nicht mehr zur Wahl stellen; in Anerkennung seiner Verdienste auf Vereins-, Club und Kreisverbandsebene (40 Jahre ununterbrochene
    Vorstandstätigkeit) wird Reinhold Ellenberg zum Ehrenmitglied des Kreisverbandes ernannt;
    Wahl der Kreisverbandsvorsitzenden, einstimmige Wiederwahl :Ursula Schnecke;
    stellv. Vorsitzende einstimmig : Marion Rädnitz-Soppa; Kreiskassiererin, einstimmige
    Wiederwahl Cornelia Hippler; Wahl zum Zuchtwerbewart: Kai Sander, einstimmig; Wiederwahl der Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit: Kirsten Demske, einstimmig; Bestätigung des
    Kreisjugendleiters Heinrich Kleimann, einstimmig; Antrag auf Ausrichtung des Kreisrammlerwettstreits vom W 504 Detmold wird einstimmig stattgegeben; Kreisverband wird in
    diesem Jahr 95 Jahre alt – für die Kreisschau werden 12 Kreisverbandsehrenpreise aus der
    Kreiskasse bezahlt; Kreislehrtagung am 24.4.09 in Hörstmar;
    Sommertagung am 5.6.09 in Schötmar; Kreisjungendliche nahmen am Pfingstzeltlager in
    Ennepetal teil; Kreisjugendtag am 27.6.09 in Heiligenkirchen; Tiertransport zur Bundesschau
    nach Karlsruhe werden Johann Demske, Andreas Brockmann und Marion Rädnitz-Soppa
    durchführen; Jungtierrallye in Knetterheide am 15.8.09;
    Herbsttagung am 11.9.09 in Hörstmar; Wahl der Beisitzer für die Schiedsstelle erfolgt;
    Reinhold Ellenberg; Johann Demske, Andreas Burda und Erika Pfannenschmidt werden
    einstimmig gewählt; für den Tiertransport nach Karlsruhe wird von der Fa. Interrent ein
    Sprinter mit einer Selbstbeteiligung von 650,–Euro gemietet, es wird einstimmig beschlossen, dass der Transport im Namen des Kreisverbandes Lippe erfolgt;
    kleine Kreissitzung am 16.11.09 in Hörstmar; Kreiszüchtertag soll in Verbindung mit der
    Sommertagung 2010 in Bösingfeld stattfinden; Kreisverbandsschau 2010 wird vom
    Kreisvorstand unter Mithilfe aller lippischen Vereine, Clubs und Handarbeits- und Kreativgruppen am 13./14.11.10 in Schötmar ausgerichtet; Abmeldung des Vereins W 550 Meierberg
    zum 31.12.09 beim Landesverband;
    2010
    Jahreshauptversammlung am 20.03.10 in Klüt; KZV W 550 Meierberg ist seitens des Kreisverbandes beim Landesverband abgemeldet worden; Antrag des W 156 Bad Salzuflen,
    Kaninchen noch am Bewertungstag der Kreisschau (mindestens 1 Stunde davor) einzusetzen,
    wurde mit 31 nein, 5 ja und 3 Enthaltungen abgelehnt; Antrag des KZV W 13 Bösingfeld auf
    Ausrichtung der Kreisverbandsschau 2011 wird einstimmig angenommen; der Kreisschau
    wird sich der Angora-Club Hemer mit ca. 30 Tieren anschließen; Kreislehrtagung am 19.4.10
    in Hörstmar; Kreiszüchterfest und Sommertagung am 20.6.10 in Bösingfeld;
    Sommertagung am 20.6.10 mit anschließendem Kreiszüchtertag in Bösingfeld; für seine langjährige Vorstandstätigkeit im Verein und Kreisverband wurde Dieter Meier zum Ehrenmitglied des Kreisverbandes Lippe ernannt; Antrag des KV Warendorf an den LV, künftig keine
    I., II. oder III. Preise mehr auszuzahlen und dafür die Ausstellungsgebühren von 39,– Euro
    auf 31,– Euro zu senken, wird besprochen, die Mehrheit ist dafür, dass sich der Kreisverband
    Lippe dem Antrag des KV Warendorf anschließt; Kreisjugendtag am 11.7.10 im Kegelcenter
    Lage; Jungtierrallye am 28.810 in Knetterheide;
    Herbsttagung am 1.10.10 in Schötmar; Ausstellungsordnungen und Meldepapiere für die KVSchau werden ausgegeben; Arbeitsplan für die Kreisverbandsschau ist fast komplett bestückt;
    Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 220 Altzüchtern, 36 Frauen und 39
    Jugendlichen; gezüchtet wurden 1.928 Tiere, 20 Schauen (Kreisrammlerschau, Lokalschauen,
    Kreisjungtierschau, Jungtierschau, Clubschauen, Kanin-Hop und Tischbewertungen) mit
    1.711 ausgestellten Kaninchen; Kreisverbandsschau mit 403 Kaninchen; 33 ausgestellte
    Erzeugnisse;
    2011
    Jahreshauptversammlung am 21.3.11 in Brake; Dank der Kreisverbandsvorsitzenden an alle
    Vereine, Clubs und Handarbeits- und Kreativgruppen für den reibungslosen Ablauf der
    Kreisverbandsschau, es wurde ein Überschuss von 255,50 Euro erwirtschaftet; Gewinn der
    Tombola fließt in die Kreisjugendkasse; Abrechnung der Kuchentheke der HuK-Gruppen
    fehlt; als stellvertr. Landesjugendleiter wurde Heinrich Kleimann in Dortmund gewählt;
    einstimmige Bestätigung der Abteilungsleiterin HuK Marlies Sperling; Amt der stellvertr.
    Abteilungsleiterin wurde nicht mehr vergeben; Antrag vom ostw. Widderclub auf Ausrichtung der Kreisverbandsschau 2012 – einstimmig angenommen; Antrag des Kreisverbandsjugendleiter Heinrich Kleimann vom 10.-13.6.11 das Pfingst-Jugendzeltlager durchführen –
    Antrag wird einstimmig angenommen; Antrag des W 504 Detmold für den Versand der BBögen anlässlich der Kreisverbandsschau eine Portogebühr von 1,– Euro (Alt-, Jungzüchter
    und HuK Mitglieder) erhoben wird – einstimmig angenommen; Kreislehrtagung am 6.5.11 in
    Hörstmar; lipp. Jungtierrallye am 23.7.11 in Knetterheide;
    Sommertagung und Kreiszüchtertag am 26.6.11 in Bösingfeld; Heinrich Kleimann gab einen
    kurzen Bericht vom Pfingstzeltlager; die neue Satzung des Kreisverbandes wird vorgestellt;
    Tiertransport zur Bundesschau nach Erfurt von Johann Demske, Kirsten Demske und Marion
    Rädnitz-Soppa;
    Herbsttagung am 16.9.11 in Bösingfeld; Kreisverbandsschau am 12./13.11.11 in Bösingfeld;
    Mitglieder der Vereine und des Kreisvorstandes helfen beim Aufbau der Käfige; Fahrt zur
    Bundesschau nach Erfurt findet nicht statt, da zu wenig Interessierte; Kreiszüchtertag 2012
    wird vom KZV W 549 Horn durchgeführt; Widderhauptclubschau mit Clubschau am
    24./25.9.12 in Schötmar; unsere Kreisverbandsvorsitzende Ursula Schnecke erläutert die
    anstehenden Änderungen in der Satzung, Geschäftsordnung und Schiedsordnung des Kreisverbandes Lippe; die HuK-Gruppen haben sich mit 2-ja und 1-nein Stimme für den Vorschlag
    entschieden, das die Mitgliedszahlen Alt- und Jungzüchter und HuK Gruppen
    zusammengerechnet werden; Nebenkassen der HuK-Abteilung und Jugendkasse werden
    ebenfalls geprüft; die Delegierten beschließen einstimmig die Änderungen;
    2012
    Jahreshauptversammlung am 24.3.12 in Schötmar; Kreisverbandsvorsitzende Ursula
    Schnecke gibt ihren letzten Jahresbericht, da sie sich nicht mehr zur Wahl stellt; Heinrich
    Kleimann (nach 9 Jahren Kreisjugendleiter) wird verabschiedet, da er auf der Versammlung
    der Jugendwarte nicht wieder gewählt wurde; Verabschiedung der Satzung, Geschäfts- und
    Schiedsordnung einstimmig; Wahl der Kreisverbandsvorsitzenden Marion Rädnitz-Soppaeinstimmig; stellv. Vorsitzende Roswitha Burda- einstimmig; Schriftführer Ingo Sievekeeinstimmig; Kreiskassiererin Cornelia Hippler- einstimmig wiedergewählt; Referenten für
    Öffentlichkeitsarbeit Kirsten Demske- einstimmig wiedergewählt; Zuchtwart Kai Sandereinstimmig wiedergewählt; Wahl der Mitglieder der Schiedsstelle: Vorsitzender Dieter Meier,
    Schriftführer Johann Demske, Beisitzer Andreas Burda, Ersatzleute Erika Pfannenschmidt,
    Hans Huppke und Ulrich Hokamp; Bestätigung der Kreisjugendleiterin Jessica Sieveke- 38 ja/
    1 Enthaltung; Bestätigung der Abteilungsleiterin HuK Marlies Sperling – einstimmig;

Ursula Schnecke wird von der Kreisverbandsvorsitzenden Marion Rädnitz-Soppa für das
unermütliche Engagement für den Kreisverband, die Vereine, Clubs und Handarbeits- und
Kreativgruppen zum Ehrenmitglied des Kreisverbandes und zur Kreisverbandsehrenvorsitzenden ernannt.
Kreislehrtagung am 4.5.12 in Hörstmar; Tag der Landwirtschaft am 24.6.12 im Freilichtmuseum Detmold – 6 Gehege stehen dem Kreisverband Lippe zur Verfügung; lippische
Jungtierralley am 25.8.12 in Knetterheide; Kreisverbandsschau am 17./18.11.12 in
Holzhausen;
Sommertagung mit Kreiszüchtertag am 10.6.12 in Bad Meinberg; Kreisjugendtag am 1.7.12
in Bad Meinberg, Vereinsheim W 549 Horn – Kreisjugendleiterin stellt die Planungen vor;
für den Tag der Landwirtschaft gibt es vom Kreisverband Herford keine Anmeldung,
Stadtverband Bielefeld 2 Anmeldungen (Tatjana Ruthmann und Kurt Stein), so können alle
lipp. Züchter berücksichtigt werden: Hans Huppke, Yvonne Ostroga mit 3 Häsinnen, Johann
Demske, Andreas Brokmann, Roswitha Burda, Reinhold Ellenberg, Kirsten Demske, Ayrton
Sander und Marion Rädnitz-Soppa mit 2 Häsinnen;
Herbsttagung am 28.9.12 in Hörstmar; Antrag auf Ausrichtung des Kreiszüchtertages in 2013
vom W 549 Horn wurde einstimmig angenommen; Ausstellungsort für die Kreisschau hat
sich geändert – jetzt Festhalle Schötmar; Bericht der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit vom
Tag der Landwirt-schaft; Antrag auf Ausrichtung der Kreisverbandsschau vom KZV W 147
Hörstmar – einstimmig angenommen; tief betroffen haben wir die Nachricht vom Tod unseres
Kreisverbandsehrenmitglied Günter Sperling erfahren;
2013
Jahreshauptversammlung am 23.3.13 in Bösingfeld; Abteilungsleiterin HuK Marlies Sperling
kann ihr Amt nicht mehr ausüben; am 22.2.13 wurde anlässlich der HuK-Frühjahrstagung
vom w 104 Bad Salzuflen Renate Strothmann als Abteilungsleiterin gewählt; Bestätigung der
Wahl erfolgt einstimmig; Kreislehrtagung 29.5.13 in Lieme; Sommertagung u. Kreiszüchtertag am 9.6.13; Kreisjugendtag zum Gössel-Golf am 6.7.13; lippische Jungtierralley am 20.7.
in Knetterheide; 2.-4. August 1. Deutsche Kanin-Hop Meisterschaft in Hörstmar;
Sommertagung und Kreiszüchtertag 9.6.13 in Bad Meinberg; unsere Kreisverbandsehrenvorsitzende Ursula Schnecke wurde auf der JHV des LV am 14.4. 13 zum Ehrenmitglied des
Landesverbandes ernannt; die Pflichtkarten für die Kreisverbandsschau werden ausgegeben;
Kai Sander gibt einen Bericht von der Kreislehrtagung; Kreisschriftführer Ingo Sieveke
informiert über den Kreisjugendtag am 6.7.13; die 1. Deutsche Kanin-Hop Meisterschaft wird
vom 2.-4.8.13 in Hörstmar durchgeführt; plötzlich und unerwartet verstarb unser Kreisverbandsehrenmitglied Wilfried Moshage;
Herbsttagung am 20.9.13 in Klüt; Ausgabe der Unterlagen des Landesverbandes,
Lehrschriften werden ausgegeben; Kai Sander berichtet von der 1. Deutschen Kanin-Hop
Meisterschaft in Hörstmar; Kirsten Demske und Marion Rädnitz-Soppa berichten von der
Landesverbandsschulung für RfÖ und KV-Zuchtwarte; die Bewertungsbestimmungen und
Klasseneinteilung für die Erzeugnisse, jetzt Exponate, ändern sich zum 1.10.13; die
geänderten Bewertungsbestimmungen sind jeder HuK-Gruppe ausgehändigt worden; ab
1.10.13 sind neue Bewertungsurkunden HuK zu verwenden; Kreisverbandsvorstand stellt den
Antrag, die Kreisverbandsschau anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kreisverbandes am
15./16.11.14 auszurichten – einstimmig angenommen;
Der Kreisverband Lippe hat einen Mitgliederbestand von 192 Altzüchtern, 32 Frauen und 38
Jugendlichen; gezüchtet wurden 1.623 Tiere, 13 Schauen (Lokal-, Clubschauen, allgem.
Schauen und Tischbewertungen) mit 1.455 ausgestellten Kaninchen; Kreisverbandsschau mit
365 Kaninchen; 36 ausgestellte Erzeugnisse;
2014
Jahreshauptversammlung am 22.3.14 in Klüt; Kreislehrtagung am 9.5.14 in Hörstmar;
Festabend anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Lippe e.V. am 17.5.14 in der Festhalle in Schötmar;

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